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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF Ausgabe 12/2004 1.5 SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 Konfiguration 28 1.5.2 SIPLACE Pro T erminologie und Aufbau Diese Erklärung dien t zum V er…

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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.5 SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 Konfiguration
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1.5 SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 Konfiguration
1.5.1 Komponenten des Softwarepakets SIPLACE Pro 2.0 / 2.1:
SIPLACE Pro ist das Programmiersystem für SIPLACE Maschinen unter Windows. 1
Das SIPLACE Pro -Paket besteht aus folgenden Subsystemen: 1
– Line Control-Bedienoberfläche (LCGUI), Client
– Line Control Server
– SIPLACE Pro Datenbank
– SIPLACE Pro Desk (Client)
– Zusatz: OIS / SIS
– Zusatz: TIME Server
Um die Kundendaten zu speichern, benutzt SIPLACE Pro eine Datenbank, im Gegensatz zum
Linienrechner LINUX, der eine Datei/Verzeichnis-Struktur verwendet. Alle Clients kommunizieren
mit der Datenbank über den SIPLACE Pro Server. Das SIPLACE Pro Interface ermöglicht Benut-
zern auf die Datenbankobjekte über COM-Schnittstellen zuzugreifen. 1
Die Linienrechner-Daten können bei Umstellung vom Linienrechner UNIX / LINUX nach SIPLACE
Pro 2.0 / 2.1 übernommen werden (siehe Dokumentation: Migrate MSDE Database to SQL 2000
Standardversion, Art.-Nr. 00192911-03). Hierzu wird das Softwarepaket SAMBA eingesetzt. 1
Bei der Übernahme von Linienrechnerdaten von LINUX nach SIPLACE Pro gibt es einige zu be-
achtende Kriterien, wie u. a. den Pflegegrad und Umfang der Datenbank und den Wechsel von
UNIX /LINUX-Standard zu Windows -Standard, z. B. relevant bei Baueteilebezeichnungen. 1
Wir empfehlen Ihnen deshalb, die Übernahme der Linienrechnerdaten bei Umstellung auf
SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 durch den Siemens-SMD-Service ausführen zu lassen. 1
Das Programmiersystem SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 bietet optimale Möglichkeiten der Anpassung an
die Anforderungen in Ihrer Fertigung u. a. durch Verteilung der Softwarekomponenten auf die
Rechner (Clients) an verschiedenen Arbeitsplätzen. 1
Für die Auswahl der für Sie günstigsten SIPLACE Pro-Konfiguration und die Anbindung
von SIPLACE Pro 2.0 / 2.1 an das Kundennetzwerk beraten Sie die zuständigen Siemens
SMD-Servicezentralen. 1
Insbesondere wird für zeitliche Planung der Hochrüstung empfohlen, auch die gegebenen Vor-
aussetzungen im Kundennetz, die Anzahl der zu integrierenden Clients und die sofort gewünsch-
ten Softwareapplikationen mit der Servicezentrale zu besprechen.
Zusätzliche Softwareapplikationen können natürlich auch nachträglich installiert werden. 1
Der Aufwand für diese Integration inkl. der umfangreichen Vorarbeiten gilt als Extralei-
stung. 1
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1.5.2 SIPLACE Pro Terminologie und Aufbau
Diese Erklärung dient zum Verständnis der nachfolgenden Grafiken. 1
Windows Workstation Versionen: 1
Dies sind die Betriebssysteme Windows 2000 Professional und Windows XP Professional, die bis
zu 10 Netzwerk-Verbindungen (Clients) und somit BIS zu 7 SIPLACE Maschinen bedienen kön-
nen (siehe Abb. 1.5 - 2). Die Beschränkung wird durch MSDE bestimmt. 1
Windows Server Versionen: 1
Dies sind die Betriebssysteme Windows 2000 Server (zukünftig Windows 2003 Server), die mehr
als 10 Clients im Netzwerk, also MEHR als 7 SIPLACE Maschinen unterstützen (Abb. 1.5 - 3). 1
SIPLACE Pro Server (Softwarekomponente): 1
Mit der Software SIPLACE Pro Server können mehrere Clients auf verschiedene Arbeitsplätze in
Ihrer Fertigung verteilt werden. Dadurch sind die Funktionalitäten, wie z. B. die Programmierung,
dort verfügbar, wo Sie diese benötigen. Sie können aber auch alle Softwarekomponenten inkl.
SIPLACE Pro Server auf einem einzigen Rechner installieren.
Für die Stand-alone Konfiguration wird SIPLACE Pro Server auf einem Workstation-Rechner in-
stalliert, für die Standard-Konfiguration auf einem Server. Dies richtet sich nach der Anzahl der zu
steuernden Maschinen (siehe oben). Der SIPLACE Pro Server verwaltet die Datenbank (und
speichert die Daten). Alle Clients kommunizieren über das SIPLACE Pro Interface (SPI) mit dem
SIPLACE Pro Server. 1
SIPLACE Pro Clients (Softwarekomponente): 1
Für die Clients kommen die Applikationen SIPLACE Pro Desk, SIPLACE Pro Line Control GUI
und SIPLACE Pro Line Control Server zum Einsatz. Diese werden je nach gewählter Konfigura-
tion auf dem Stand-alone Server oder auf verschiedenen Rechnern installiert. Alle Applikationen
benutzen das SIPLACE Pro Interface (SPI) als Zugang zum SiPro Server. Sie kommunizieren
über den SIPLACE Pro Server mit der SIPLACE Pro Datenbank. 1
SIPLACE Pro LineControlServer (Softwarekomponente): 1
Diese Application operiert als Kommunikations-Server für alle SIPLACE Maschinen. Er bekommt
die Daten vom SIPLACE Pro Server (als Client des SIPLACE Pro Servers), bereitet die Maschi-
nen-Datenanweisung auf und kontrolliert die Datenversorgung der SIPLACE Maschinen (als Ser-
ver gegenüber den SIPLACE-Maschinen). 1
SIPLACE Pro Interface (SPI): 1
Alle SIPLACE Pro Client Applikationen benutzen das SPI für den Zugang zur SIPLACE Pro Ser-
ver Funktionalität. Der Einsatz eigener Applikationen (3rd Party) kann über das SPI (offene Pro-
grammierschnittstelle) erfolgen. 1
Machine Supply: 1
Diese Software ist Bestandteil der Stationssoftware der SIPLACE Maschinen und wird zur Kom-
munikation zwischen dem LineControlServer und der SIPLACE Maschine eingesetzt. 1
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1.5.3 Beispiel: Stand-Alone Konfiguration
Hierbei sind ALLE Software-Komponenten auf EINEM Rechner installiert ("Insellösung"). Dieser
operiert gleichzeitig als Desktop, als SIPLACE Pro Server und als LineControlServer, wie unten
dargestellt. Nur die Verbindung zwischen diesem Rechner und der SIPLACE-Maschine muss die
Computergrenze über das Netzwerk überschreiten. Eine Verbindung zum Kunden-Netzwerk kann
über eine zweite Netzwerkkarte optional eingerichtet werden. Mit der Stand-alone Konfiguration
können bei Verwendung von Windows XP bis zu 10 Netzwerkverbindungen und somit BIS zu 7
Maschinen versorgt werden (siehe Abb. 1.5 - 2). Die Begrenzung ist bedingt durch MSDE.
Beachten Sie bitte auch den Hinweis zur optionalen Fernwartung im Abschn. 1.5.4. 1
1
Abb. 1.5 - 1 Stand-Alone Konfiguration, logische Anordnung
1
Abb. 1.5 - 2 Stand-alone Konfiguration, physikalische Anordnung (stark vereinfachte Darstellung)