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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF Ausgabe 12/2004 1.19 Umstellung der HF-Maschine 84 1.19 Umstellung der HF-Maschine Nachfolgend sind alle Arb eiten für das Soft ware-…

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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.18 Sicherheitshinweise
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1.18 Sicherheitshinweise
oder GEFAHR 1
Diese Hochrüstung darf nur durch den SMD-Service ausgeführt werden. 1
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung der betreffenden SIPLACE Maschine. 1
Die Automaten SIPLACE werden mit Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen! Diese Spannung liegt im Maschinenstän-
der-Innenraum an bestimmten Baugruppen auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter an!
Unsachgemäßer Umgang mit dem Automaten oder die Berührung spannungsführender Teile des
Automaten kann zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie zu erheblichem Sachschaden füh-
ren.
Vor allen Arbeiten muss - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Betriebssystems - die Ma-
schine am Hauptschalter ausgeschaltet und vom Netz getrennt worden sein. Zusätzlich muss an-
schließend die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer
abgeschaltet und durch Betätigen des Nadelventils an der Drucklufteinheit entlüftet worden sein.
Warten Sie vor allen Eingriffen den energielosen Zustand ab (siehe Betriebsanleitung).
An HS-Maschinen und Maschinen der HF-Serie besteht in der Nähe der Linearmotoren Lebens-
gefahr für Träger von Herzschrittmachern. Diese Personen dürfen nicht im Gefahrenbereich ar-
beiten. Quetsch-Gefahr besteht durch Anziehung von Metallteilen. Die Gefahren sind durch
Warnschilder am Automaten gekennzeichnet und im Detail im Kapitel "Betriebssicherheit" der ent-
sprechenden Betriebsanleitung für HS-50, HS-60 und HF-Maschinen beschrieben.
Halten Sie bei allen Arbeiten im Maschinenständer-Innenraum DIN EN 60204, insbesondere
Teil 1, ein.
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel "Betriebssicherheit".
Beachten Sie die EGB -Vorschriften wie in der Betriebsanleitung, Kap. Betriebssicherheit, be-
schrieben.
Sichern Sie die Maschine während der Hochrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des Au-
tomaten...." beschrieben.
Bei der Arbeit mit dem SITEST-Programm besteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr. Das
SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte und geschulte Personen gestartet werden.1
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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.19 Umstellung der HF-Maschine
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1.19 Umstellung der HF-Maschine
Nachfolgend sind alle Arbeiten für das Software-Upgrade auf 505.xx beschrieben. 1
Ausgangssituation ist die SW Version 504.xx und die Hardwareausstattung der Maschine, wie
in der Abb. 1.9 - 2 angegeben. 1
Ein Teil der Arbeiten ist bereits in der Hochrüstanleitung, Art.-Nr. 00194380-xx, beschrieben.
Deshalb benötigen Sie diese Dokumentation zusätzlich. Die dort beschriebenen Arbeits-
schritte sind in dem unten beschriebenen Ablauf nur stichpunktartig eingebunden. 1
1
Halten Sie alle Sicherheitshinweise (siehe Abschn. 1.18) ein und führen Sie die Arbeiten in der
angegebenen Reihenfolge aus. Beachten Sie auch alle Hinweise in den Installationsanleitungen.1
Achtung, bei der Installation von Windows XP auf dem vorhandenen (embedded) Rechner wer-
den automatisch nur die MA-Daten gesichert (nach entsprechender Anwahl), nicht die Benutzer-
daten. Diese werden gelöscht und müssen deshalb bei Bedarf vorher gesichert werden. Dies gilt
aus Sicherheitsgründen auch immer für die MA-Daten. Die HF-Maschinendaten passen NICHT
auf eine Diskette! 1
Beachten Sie zudem die "Voraussetzungen" in der aktuellen SW -Versionsbeschreibung ab
V 505.02. 1
1.19.1 Sie benötigen:
– Werkzeuge: siehe Abschn. 1.17.1
– Nachrüstsatz (inkl. Betriebssystem Windows XP), Art.-Nr. 00375296-xx
Bestandteile: siehe Abschn. 1.17.2.1
– Stationssoftware ab V 505.02: Art.-Nr. 00375295-02
Bestandteile: siehe Abschn. 1.17.5
– Dokumentation:
– Hochrüstanleitung, Art.-Nr. 00194380-xx (im o. g. Nachrüstsatz)
– Installationsanleitung Windows XP, Art.-Nr. 00193871-xx
– Installationsanleitung SW V 505.xx, Art.-Nr. 00193706-xx (auf der CD)
– ggf. Softwareversionsbeschreibung 505.xx, Art Nr. 00193994-xx (auf der CD)
– aktuelle Techn. Infos von Service und Inbetriebnahme
– bei Option BE-Sensor: Nachrüstanleitung BE-Sensor (für Einbau der Kupplung zur Entstö-
rung).
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SIPLACE 1 Hochrüstanleitung für SW V 505.xx und 407.xx für Maschinen ab S-20/F4 bis HF
Ausgabe 12/2004 1.19 Umstellung der HF-Maschine
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1.19.2 Zeitaufwand und Reihenfolge der Einzelschritte
Zeitneutrale Vorarbeiten: 1
- ca. 0,25 Std. -> MA-Daten und ggf. Benutzerdaten des Kundenrechners über Netzwerk
auf externe Festplatte sichern (MA-Daten der HF passen nicht auf Diskette).
Sicherstellen, dass die Datei vorhanden ist.
Ab hier Stillstandszeit: 1
Die Zeit von ca. 2.25 Std. für die reine SW-Installation auf dem bei HF-Maschinen bereits vorhan-
denem, neuen Rechner (Embedded Rechner) geht in die Stillstandszeit ein, kann aber bei Umrü-
stung mehrerer Maschinen / Umstellung auf LRL oder SIPLACE Pro größtenteils für andere
Arbeiten genutzt werden. 1
– bis 0,75 Std. -> Achsfirmware Download im SITEST noch VOR der Installation des
Betriebssystems Windows XP durchführen.
– ca. 2,50 Std. -> Bei Änderung von 504.xx auf 505.xx für Hardware-Vorarbeiten laut
Hochrüstanleitung, Art.-Nr. 00194380-xx: Jumper, Endlagenbero,
Zwischenplatten für Kameras, E-PROM Schneidgerät, CAN-Bus,
Umsetzkabel MTC2.
– ca. 0,25 Std. -> bei Option BE-Sensor (evtl. ist der Einbau einer Kupplung zur Entstörung
notwendig)
– ca. 1,50 Std. -> Installation Betriebssystem Windows XP Professional,
RMOS: von Betriebssystem-CD 2 Disketten erstellen.
– ca. 0,50 Std. -> Installation der Stationssoftware V 505.xx
– ca. 0,25 Std. -> Maschine booten -> 2 RMOS-Installations-Disketten am MC einspielen
– ca. 0,25 Std. -> Einrichten Touch-Screen und - im Zusammenhang mit SIPLACE Pro -
Installation des OIS Client (Registrierung).
– ca. 0,25 Std. -> Prüfen der MA-Daten mittels MC-Distributor (nach Aufforderung an BO).
– ca. 0,50 Std. -> Bei Ausgangs-SW V 504.xx, im SITEST vermessen, da die Position der
stationären Kameras durch Einbau der Zwischenplatte verändert wurden:
Kameras, Twin-Head (IC-Kamera-Position), Pipettenwechsler.
Bei der Installation des Betriebssystems Windows XP auf einem vorhandenem Rechner werden
die MA-Daten nach entsprechender Anwahl in der Installationsroutine gesichert und abschließend
automatisch in das Verzeichnis C:\SRDaten\SrcMA zurückgespielt. 1
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