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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CS 2.6 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten Softwareversion SR .408.xxAusgabe 03/2006 D E 50 2.6.1 Betriebssp annungen, R est sp annungen und Entladezeiten nach Drü…

Betriebsanleitung SIPLACE CS 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.408.xx Ausgabe 03/2006 DE 2.6 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten
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2.6 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten
Wird der NOT-HALT-Taster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Elektrolytkon-
densatoren über schaltbare Widerstände auf der Entladungsplatine (00308443-xx) innerhalb
kurzer Zeit auf ungefährliche Restspannungen entladen.
Sie können die Spannungen an den Messbuchsen 001 - 009 an der Spannungsmesseinheit im
Servoeinschub abgreifen.
WARNUNG 2
Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V~ (3 x 208 V~ U.S.A -Version) ± 5%,
50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche Spannun-
gen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter.
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperver-
letzung sowie erheblichem Sachschaden führen. Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs-
und DIN-Vorschriften (insbesondere EN 60204, Teile 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Servoeinschub öffnen.2
Abb. 2.6 - 1 Messbuchsen an der Spannungsmesseinheit im Servoeinschub
GND
007
001 002 003
004
005 006
008 009
100VDC/
0VDC
30VDC 24VDC 12VDC 5VDC
100VDC
155VDC/0VDC
30VDC
ungeschaltet
geschaltet

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CS
2.6 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten Softwareversion SR.408.xxAusgabe 03/2006 DE
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2.6.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken
des NOT-HALT-Tasters
2
2.6.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
2
VORSICHT
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten beendet.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
– Das Windows XP-Betriebssystem wurde ordnungsgemäß heruntergefahren. 2
Messbuchse 00X
gegen 007 (GND)
gemessen
Spannung
bei Normalbetrieb
Restspannung
bei NOT-HALT
Entladezeiten
der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 V-
001 100 V- 10 V- < 2 sec
002 30 V- 30 V- –
003 30 V- < 12 V- < 2 sec
004 24 V- 24 V- –
005 12 V- 12 V- –
006 5 V- 5 V- –
008 100 V- 10 V- < 2 sec
009 155 V- 10 V- < 1 sec
Tab. 2.6 - 1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken des NOT-HALT-Tasters
Messbuchse 00X
gegen 007 (GND) gemessen
Restspannung bei
Hauptschalter aus
Entladezeiten der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 V-
001 < 12 V- < 2 sec
002 < 12 V- < 2 sec
003 < 12 V- < 2 sec
004 0 V- –
005 0 V- –
006 0 V- –
008 < 12 V- < 2 sec
009 < 12 V- < 1 sec
Tab. 2.6 - 2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters

Betriebsanleitung SIPLACE CS 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.408.xx Ausgabe 03/2006 DE 2.7 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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2.7 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Abb. 2.7 - 1 Drucklufteinheit am Automaten
(1) Hebel des Absperrhahns in Stellung ’ZU’
(2) Betriebsdruckmanometer
(3) Magnetventil zum Entlüften der Gurtschneidgeräte bei NOT-HALT
(4) Manometer für Betriebsdruck des Stoppers
(5) Druckluftversorgung, Portal 2
(6) Druckluftversorgung, Portal 1
(7) Lage der Drucklufteinheit
WARNUNG Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. 2
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn von
der Druckluftversorgung trennen.