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Betriebsanleitung SIPLACE CS 3 Technische Daten Softwareversion SR.408.xx Ausgabe 03/ 2006 DE 3.1 Maschinenbeschreibung 61 3 T echnische Daten 3.1 Maschinenbe schreibung Der Best ückautom at ist ein Hochleistu ngsbestü c…
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE CS
2.10 EGB-Richtlinien Softwareversion SR.408.xxAusgabe 03/2006 DE
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Vor dem Berühren einer elektronischen Baugruppe muss der eigene Körper entladen werden.
Dies kann in einfachster Weise dadurch geschehen, dass unmittelbar vorher ein leitfähiger, geer-
deter Gegenstand berührt wird (beispielsweise metallblanke Schaltschrankteile, eine Wasserlei-
tung usw.).
Bringen Sie Baugruppen nicht mit aufladbaren und hochisolierenden Stoffen in Berührung, z.B.
Kunststofffolien, isolierende Tischplatten oder Bekleidungsteile aus Kunstfaser.
Legen Sie Baugruppen nur auf leitfähigen Unterlagen ab (Tisch mit EGB-Auflage, leitfähiger
EGB-Schaumstoff, EGB-Verpackungsbeutel, EGB-Transportbehälter).
Bringen Sie Baugruppen nicht in die Nähe von Datensichtgeräten, Monitoren oder Fernsehgerä-
ten. Halten Sie zum Bildschirm einen Mindestabstand von > 10 cm ein.
2.10.4 Messen und Ändern an EGB-Baugruppen
An den Baugruppen darf nur dann gemessen werden, wenn
– das Messgerät geerdet ist (z.B über Schutzleiter) oder
– vor dem Messen bei potentialfreiem Messgerät der Messkluppe kurzzeitig entladen wird (z.B
metallblankes Steuerungsgehäuse berühren).
Æ Verwenden Sie nur einen geerdeten Lötkolben, wenn Sie löten.
2.10.5 Versenden von EGB-Baugruppen
Bewahren Sie Baugruppen und Bauelemente grundsätzlich in leitfähiger Verpackung (z.B.
metallisierten Kunststoffschachteln oder Metallbüchsen) auf bzw. versenden Sie diese auch in
leitfähiger Verpackung.
Sind Verpackungen nicht leitend, müssen Sie die Baugruppen vor dem Verpacken leitend umhül-
len werden. Verwenden Sie dazu beispielsweise leitfähigen Schaumgummi, EGB-Beutel, Haus-
halts-Alufolie oder Papier - unter keinen Umständen aber Kunststofftüten oder -folien).
Achten Sie bei Baugruppen mit eingebauten Batterien darauf, dass die leitfähige Verpackung die
Batterieanschlüsse nicht berührt oder kurzschließt und decken Sie gegebenenfalls Anschlüsse
zuvor mit Isolierband oder Isoliermaterial ab.

Betriebsanleitung SIPLACE CS 3 Technische Daten
Softwareversion SR.408.xx Ausgabe 03/2006 DE 3.1 Maschinenbeschreibung
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3 Technische Daten
3.1 Maschinenbeschreibung
Der Bestückautomat ist ein Hochleistungsbestücksystem mit zwei Portalen. An jedem Portal sitzt
eine Leiterplatten-Kamera und ein 6-Segment-Collect&Place-Kopf.
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Abb. 3.1 - 1 Gesamtansicht des Automaten
(1) 6-Segment-Collect&Place-Kopf mit BE-Kamera (Portal 1)
(2) Portal 1 mit LP-Kamera
(3) 6-Segment-Collect&Place-Kopf mit BE-Kamera (Portal 2)
(4) Portal 2 mit LP-Kamera
(5) Stationäre BE-Bereitstellung (Stellplatz 1)
(6) Stationäre BE-Bereitstellung (Stellplatz 3)
(7) Leiterplattentransport
3 Technische Daten Betriebsanleitung SIPLACE CS
3.1 Maschinenbeschreibung Softwareversion SR.408.xxAusgabe 03/2006 DE
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Die Bestückköpfe holen Bauelemente von stationären Förderern ab und bestücken damit die im
Leiterplattentransport geklemmten Leiterplatten. Die mit einer Bauelemente-Kamera ausgerüste-
ten 6-Segment-Collect&Place-Köpfe verarbeiten Bauelemente der Größe 0201 bis 18,7 mm x
18,7 mm.
Das Maschinenkonzept des Bestückautomaten
– mit seinen stationären Förderern,
– mit Leiterplatten, die während der Bestückung ruhen
– und seinen positionierbaren Bestückköpfen
hat eine Reihe entscheidender Vorteile:
– So lässt sich beispielsweise die Pipettenkonfiguration aufgrund der flexiblen 6-Segment-
Collect&Place-Köpfe in Kombination mit den automatischen Pipettenwechslern kurzfristig und
automatisch zur Aufnahme unterschiedlicher Bauelementegrößen anpassen. Darüber hinaus
können Sie die Verfahrwege und die Bestückreihenfolge optimieren.
– Mit stationären Förderern lassen sich auch sehr kleine Bauelemente sicher abholen.
– Ein Verrutschen der Bauelemente auf der Leiterplatte ist während der Bestückung - wie dies
oft bei bewegten Leiterplatten der Fall ist - ausgeschlossen, da die Leiterplatte während der
Bestückung ruht.
– Darüber hinaus sorgen ausgeklügelte optische Zentriersysteme (Visionmodule) für Bauele-
mente und Leiterplatten für eine hohe Positioniergenauigkeit der Bauelemente.
– Das Nachfüllen von Bauelementen und das Anspleißen der Gurte lässt sich ohne Maschinen-
stillstandszeiten durchführen.
– Vorgerüstete BE-Wagen ermöglichen es, den Automaten ohne lange Maschinenstillstandszei-
ten umzurüsten.