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SIPLACE Stationssoftware 70x / Funktionsbeschreibung Ausgabe 05/2014 Edition
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VORSICHT
Wenn diese Einstellung nicht gemacht wird, kann es vorkommen, dass Bauelemente
über das Tray abgeworfen werden und die Z-Achse dabei hart auf das Tray aufschlägt.
Bei Upgrades von Stationssoftware-Versionen <=704 müssen beim Einsatz des
manuellen Tray Carrier SX die Einstellungen in der Autokonfiguration entsprechend
überprüft werden.
5.22 Zweireihiger Pipettenwechsler auf SX1/SX2 für C&P20 und CPP
Auf den Bestückautomaten der SX1/SX2-Serie wird der zweireihige Pipettenwechsler für die
Bestückköpfe C&P20 und CPP unterstützt.
Leistungsmerkmale (V704.03: kompatibler Modus zu V705.04)
5.23 Flexible Anwendung von Förderertypen
Ab dieser Stationssoftware-Version können einige Förderertypen flexibel eingesetzt werden, ohne
dass die Rüstung in SIPLACE Pro geändert werden muss. Nach einem Wechsel des Förderertyps
kann die Maschine sofort mit dem Abholen wieder starten.
Folgendes Förderertypen-Paar wird für die flexible Anwendung unterstützt:
2x8mm X-Förderer ↔ 8mm X-Förderer
In der Online-Hilfe zur Stationssoftware ist das Thema Statusanzeige X-Förderer entsprechend
ergänzt worden.
5.24 BE-Kamera SST38 durch SST30 ersetzt
Die BE-Kamera SST 30 deckt die Funktionalität der SST 38–Kamera vollständig ab. Dadurch sind
ab dieser Stationssoftware-Version Messungen von 01005-Bauelementen mit der BE-Kamera
SST30 uneingeschränkt möglich.
Leistungsmerkmale (V704.03 SP1 und SP2: kompatible Modi zu
V705.04 SP1 bzw. V705.04 SP2)
5.25 Verbesserte Verfahrbereichsvermessung
In dieser Stationssoftware-Version wurde die Verfahrbereichsvermessung verbessert. Daher wird
bei der Installation von der Stationssoftware 704.03 SP1 / SP2 darauf hingewiesen, dass der
Verfahrbereich wieder kalibriert werden muss.
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6 Funktionsbeschreibung Stationssoftware V705.x
Leistungsumfang (V705.03)
6.1 Bestückautomaten der DX-Serie
Die Stationssoftware unterstützt die neuen Bestückautomaten DX1/DX2 und DX4. Die
Leistungsmerkmale der Stationssoftware-Version 705.03 für die DX-Serie sind in den Abschnitten
6.25 bis 6.33 aufgeführt.
6.2 LP-Barcode-Erkennung mit LP-Kamera
Wenn der Barcode sich an der Oberseite der Leiterplatte befindet, kann die Traceability-Funktion
des Barcode-Scanners mit dieser Funktion durch Messungen mit der LP-Kamera ersetzt werden.
Durch die Verfahrmöglichkeiten mit der LP-Kamera, kann die Funktion außerdem für weitere
Anwendungsfälle genutzt werden. Folgendes ist realisiert worden:
– Lesen von Barcodes auf der Leiterplatte mit LP-Kamera für Traceability. Folgende Barcode-
Typen können gelesen werden:
1D-Barcodes:Code 39, Code 93, Code 128, EAN 8, EAN 13
2D-Barcodes: Data Matrix ECC 200
– Programmierung der Barcode-Position und –Größe in SIPLACE Pro.
– Lesen von Barcodes, die größer als das LP-Kameragesichtsfeld sind, ist mit Mehrfachmessung
möglich.
– Teachen von Barcodes an der Station, Weitergabe der Daten an SIPLACE Pro.
– Definition von Filtern und einer Ausgabeformatierung im SIPLACE Vision Editor.
– Lesen von Barcodes auf Einzelschaltungen, Weitergabe der Einzelschaltungs-Barcodes durch
den Trace-Service.
– In SIPLACE Pro kann eingestellt werden, was passieren soll, wenn der Barcode nicht gelesen
werden kann. Im Fehlerfall kann man an der Station neu Teachen und die Messung
wiederholen.
– "Whispern" der Barcode-Daten durch die Maschine/Linie. Diese Funktion erfordert eine Lizenz
für die Maschine aus dem Lizenzserver über SIPLACE Pro.
Zur Lizenzierung der Funktion wird ein USB-Dongle an der Maschine benötigt, Artikelnummer
519852-xx.
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6.3 Koplanaritäts-Modul mit 3D-Koplansensor
Das Koplanaritäts-Modul mit dem 3D-Koplansensor (Typ 37) ist ein optisches Inspektionssystem
und wird ab dieser Stationssoftware-Version optional an den Bestückautomaten SIPLACE X2, X3,
X4 und SX1/SX2 wie folgt eingesetzt:
Bestückautomat Stellplatz Bestückkopf Bemerkung
X2, X3 3 Twin Head
X4 2 oder 3 Twin Head Wegen Höhenlayout ist in diesem
Bearbeitungsbereich nur Twin Head/Twin Head
zulässig.
SX1, SX2 1 Twin Head
CPP
In der SX2 dürfen auf dem Nachbarportal alle
zugelassenen Köpfe konfiguriert werden.
Der 3D-Koplansensor hat die Aufgabe, den Abstand der Anschlüsse (Beinchen, Balls) eines
Bauelementes bezüglich dessen Aufsetzebene (Koplanarität) bzw. Aufsetzgeraden (Kollinearität)
zu bestimmen und mit einem vorgegebenen Grenzwert (Lötpastendicke) zu vergleichen. Er trifft bei
gültiger Auswertung mindestens die Aussage, ob alle gemessenen Beinchenabstände innerhalb
der vorgegebenen Toleranz liegen.
Bei dem 3D-Koplansensor wird eine Laserlinie projiziert. Dies ermöglicht eine schnelle
Koplanaritäts-messung bei BGAs.
Wenn eine SIPLACE Vision Koplan-Installation während der Installation eingerichtet wurde, wird in
der Autokonfiguration ein Koplansensor angeboten, der beim ersten Hochlauf des
Bestückautomaten manuell bestätigt oder abgewählt werden muss.
6.3.1 Koplanaritätsmessung mit dem 3D-Koplansensor
Die Koplanaritätsmessung mit dem 3D-Koplansensor ist ab Stationssoftware-Version 705.03
integriert. Die Messung mit dem 3D-Koplansensor kann für einige Bauelemente-Typen, wie BGAs
oder Bauelemente mit Gullwing-Beinchen (ohne Einkerbung) durchgeführt werden. In SIPLACE
Pro wird festgelegt, ob eine Koplanaritätsmessung für den jeweiligen Bauelemente-Typ
durchgeführt werden soll. Die Darstellung der Messergebnisse erfolgt in SIPLACE Vision ähnlich
wie bei den Bauelemente-Messungen. Für die Protokollierung von Fehlmessungen werden Vision-
Messkontexte verwendet.
HINWEIS
Die detaillierte Beschreibung zur Einstellung der Erkennungsparameter für die
Koplanaritätsmessung und zur Auswertung der Messergebnisse entnehmen Sie bitte der
Online-Hilfe für SIPLACE Vision.