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SIPLACE Stationssoftware 70x / Funktionsbeschreibung Ausgabe 05/2014 Edition
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HINWEIS
Füllstandsansicht
Die Füllstandsanzeige ist jetzt ein eigenes Tool und wird nicht mehr in der Ansicht
Rüstung angezeigt.
7.8 Betriebsstundenzähler
Bei Bestückautomaten mit GCU (Gantry Control Unit), d.h. alle Bestückautomaten der DX- und SX-
Serien, ist ein Betriebsstundenzähler implementiert worden, der die Laufzeit der Stationssoftware-
Konsole erfasst.
Die Software zählt die Betriebsstunden, sobald die Stationssoftware gestartet ist. Der Wert wird
alle 5 Minuten sekundengenau gespeichert.
Auf der GUI der Stationssoftware wird der Wert in vollen Betriebsstunden im Bereich der
Einzelfunktionen angezeigt und aktualisiert, sobald eine weitere volle Stunde verstrichen ist.
Damit der Betriebsstundenzähler nicht verloren geht bei einem Austausch der E/A-Baugruppe, wird
der Wert zusätzlich in eine Datei gespeichert. Dadurch wird sichergestellt, dass entweder die E/A-
Baugruppe getauscht oder eine neue Software-Version installiert werden kann, ohne dass der
Betriebsstundenzähler gelöscht wird.
7.9 Erweiterung der automatischen Kalibrierung
Wenn die Schaltfläche Kopf und Kameras ausgewählt wird, werden je nach Kopftyp
unterschiedliche Kalibrierschritte in die Gesamtkalibrierung aufgenommen.
Abbildung 7-2: Automatische Kalibrierung – Kopf und Kameras

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Um den Kalibrierungsvorgang zu vereinfachen, wurde die automatische Kalibrierung um folgende
Schritte erweitert:
– Druck auf Null einstellen (für alle Bestückköpfe)
– Vakuum (geschlossen) kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
Abhängigkeit zum Pipettenwechsler
● Durch die Einbeziehung der Kalibrierung für das geschlossene Vakuum am Twin-Kopf ist eine
Abhängigkeit zum Pipettenwechsler entstanden. Für die Kalibrierung werden 518er Pipetten
verwendet, die im Zuge der Kopfkalibrierung abgeholt werden. Diese Abhängigkeit wird
aufgelöst, indem die Pipettenwechsler-Kalibrierung, falls auch diese in der Automatischen
Kalibrierung ausgewählt wurde, vor dem Teilschritt "Vakuum bei geschlossener Pipette
kalibrieren" durchgeführt wird. Die 518er Pipetten dürfen sich nicht in einer Garage befinden,
die für die Pipettenwechsler-Kalibrierung benötigt wird (Garage 1 jedes Magazins)! Wenn der
Pipettenwechsler bereits kalibriert ist, kann die Kalibrierung der Köpfe und Kameras separat
durchgeführt werden.
Falls die Voraussetzungen für die Kalibrierung des geschlossenen Vakuums nicht erfüllt sind
(Pipettenwechsler unkalibriert UND nicht ausgewählt, 518er Pipetten nicht vorhanden etc.), ist
es möglich den Kopf über die Einzelfunktionen schrittweise zu kalibrieren.
Teilkalibrierungen, die während der Kalibrierung des Kopfes erfolgreich durchgeführt wurden,
können gespeichert werden und sind gültig.
Am Beispiel eines Twin-Kopfes ergeben sich insgesamt folgende Teilschritte der Kalibrierung, die
im Ablauffenster angezeigt werden.
Abbildung 7-3: Twin-Kopf kalibrieren - Teilschritte

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Erweiterung der Einzelkalibrierung
In der Bedienoberfläche zur Einzelkalibrierung eines Kopfes wurden folgende einzeln
auswählbaren Kalibrierungen neu aufgenommen:
– Druck auf Null einstellen (für alle Bestückköpfe)
– Z-Achsen kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
– Vakuum bei geschlossener Pipette kalibrieren (nur für Twin-Köpfe)
Die Funktionen werden über ein Menü angeboten:
Abbildung 7-4: Einzelkalibrierung
7.10 Testlauf nach Bestückkopftausch / Wartung
Nach Bestückkopftausch oder Wartung der Maschine kann der Bediener auf der Bedienebene
Service (Kunde) einen Testlauf (Trockenlauf der Maschine / Referenzläufe) starten durch Drücken
der Schaltfläche Testlauf in der Ansicht Wartung (Ölkännchen-Symbol).Die Funktion ist dieselbe,
die unter Einzelfunktionen – Dauerläufe – Maschinendauerläufe gestartet werden kann.
Der Testlauf startet direkt und wird zehnmal wiederholt. Transport und Gurtschneider sind dabei
deaktiviert. Im Dauerlauf werden alle Achsen und der MTC/WPC referiert und eine Pipetten-
Scanning wird durchgeführt, sofern Pipetten am Bestückkopf vorhanden sind.