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SIPLACE Stationssoftware 70x / Funktionsbeschreibung Ausgabe 05/2014 Edition
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Die Änderung wird sofort übernommen und steht auch nach einem Neustart des
Bestückautomaten zur Verfügung.
Zusätzlich gibt es ein verkürztes Verfahren, um die Bedienebene zu ändern. Es ist nicht mehr
notwendig, die Bedienebene über Einstellungen / Benutzereinstellungen zu ändern, es reicht,
wenn die Schaltfläche für eine Funktion angeklickt wird. Dann wird ein Dialog zum Ändern der
aktuellen Bedienebene geöffnet. Wenn die Bedienebene geändert ist, kann die Bedienebene
anschließend für die gewünschte Funktion geändert werden.
Die Änderungen können ab der Bedienebene Service (Kunde) auf der GUI unter Einstellungen –
Benutzereinstellungen zurückgesetzt, importiert und exportiert werden, siehe Abbildung 7-8. Die
Import- und Exportfunktionen beinhalten die Kennwörter für die Bedienebenen Erweiterte
Produktion und Service (Kunde).
Abbildung 7-8: Bedienebene zurücksetzen, importieren, exportieren
Zusätzlich kann die verwendete Konfigurationsdatei kopiert und bei anderen Bestückautomaten /
Linien importiert werden. Dies muss explizit von dem Benutzer auf der Bedienebene Service
(Kunde) ausgeführt werden, da die Einstellungen nicht automatisch verteilt werden. Die
importierten Einstellungen werden sofort übernommen und ein Neustart des Bestückautomaten ist
nicht notwendig.

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7.13 Abwurfrate in % pro Spur
Für eine zielgerichtete Problemsuche bei Förderer-Fehlern, wird ab dieser Stationssoftware-
Version die Abwurfrate in % pro Spur auf der GUI in der neuen Spalte Abwurfrate in der Ansicht
Meldungen – Statistik – Kopf – Spurfehler / Spur angezeigt.
Abbildung 7-9: Abwurfrate in % pro Spur
7.14 Robustere Taschenerkennung für größere Bauelemente
Bei Bauelementen größer als Bauform 0402 war bisher keine robuste Taschenerkennung möglich,
aufgrund der nicht mehr einheitlichen Taschenformen und der unterschiedlichen Gurttypen (Papier,
Blister schwarz und Blister transparent). Bei größeren Bauelementen entstanden dadurch
Taschenerkennungsfehler und es kam somit zu häufigeren Maschinenstillständen.
Bei größeren Bauelementen wird ab dieser Stationssoftware-Version bei einem Taschen-
erkennungsfehler kein Maschinenstillstand mehr ausgelöst. Der Abholvorgang wird ohne Ausgabe
einer Fehlermeldung auf der GUI gestartet. Im Gutfall können trotzdem Bauelemente abgeholt und
durch das Teachen der X-/Y-Abholpositionen optimiert werden. Ansonsten kommt es zu einem
Spurfehler.
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Zur Erhöhung der Abhol-Robustheit wurde Folgendes in der Stationssoftware umgesetzt:
1. Für 2x8mm-Förderer wird eine Systemmarke auf dem Förderer vermessen.
2. Wenn die Marke nicht vermessen werden kann, führt dies zu keinem Maschinenstillstand und
es wird auch keine Warnung auf der GUI der Stationssoftware angezeigt.
3. Bei Bauelementen <= 0402 wird wie bisher danach zusätzlich die Gurttaschenvermessung
durchgeführt. Bei dieser nachfolgenden Gurttaschenvermessung wird die Position bereits um
den Korrekturwert der Systemmarke korrigiert angefahren.
4. Wenn die Gurttaschenvermessung mit kunden-spezifisch geteachten Gurttaschen fehlschlägt,
kommt es nicht zu einem Maschinenstillstand und es wird keine Fehlmessung in der
Grundansicht auf der GUI der Stationssoftware angezeigt.
Die fehlgeschlagene Messung wird lediglich in der Detailansicht der Fehlerliste angezeigt.
5. Das Verhalten bei System-Gurttaschen bleibt unverändert: Die Maschine bleibt bei einer
Fehlmessung stehen.
7.15 Automatische Taschenerkennung mit Höhenkalibrierung
Die automatische Taschenerkennung mit Abholhöhe-Kalibrierung wurde bisher nur bei
Visionfehlern ausgelöst.
Ab dieser Stationssoftware-Version werden die Gurttaschen und die Abholhöhe auch neu
vermessen, wenn bei einer Fördererspur ein Abholfehler auftritt (nach n Abholversuchen).
7.16 Automatisches Beenden der MTC-Nachfüllposition
Wie schon für den WPC realisiert, wird die Nachfüllposition ab dieser Stationssoftware-Version
auch für den MTC automatisch beendet.
Die Nachfüllposition wird beendet, sobald die Tür und die Verriegelung des MTC geschlossen sind.
7.17 Verbesserte Fehlereinteilung in der Ansicht Statistik
Die Fehlereinteilung in der Ansicht Statistik auf der GUI der Stationssoftware wurde verbessert.
Folgende Fehlertypen werden angezeigt:
– Abholfehler: BE nach Abholen nicht an der Pipette
– Visionfehler: BE-Erkennung über Vision fehlgeschlagen
– Prozessfehler: beinhaltet ohne weitere Unterscheidung folgende Fehler
BE vor Bestücken nicht vorhanden
BE nach Bestücken vorhanden
BE vor Abholen vorhanden