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6 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE D1/D2 6.16 Koplanaritäts-Lasermodul Ab Softw areversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 308 6.16.2 Beschreibung Mit dem Koplanaritäts -Lasermodul werden die ver tikalen V er…

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Betriebsanleitung SIPLACE D1/D2 6 Stationserweiterungen
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 6.16 Koplanaritäts-Lasermodul
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Abb. 6.16 - 2 Warnschild W216 neben dem Hauptschalter
6.16.1.2 Maschine mit Warnschild W216 kennzeichnen
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Warnschild W216 "Laserklasse 2" auf der Abdeckung neben dem Hauptschalter
Artikel-Nr. 03010316-01 (Anzahl pro Automat: 1)
HINWEIS 6
Bei Montage des Koplanaritäts-Lasermoduls muss der Automat in Laserklasse 2 eingestuft wer-
den. Das Lasermodul ist nicht in den NOT-HALT-Kreis integriert.
Kennzeichnen Sie dazu die Maschine mit dem Warnzeichen W216 "Laserklasse 2", Artikel-
Nr. 03010316-xx.
Kleben Sie das Warnschild W216 neben dem Hauptschalter auf die Abdeckung auf (siehe
Pos. W216 in Abb. 6.16 - 2
, Seite 307.
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LASERSTRAHLUNG!
Nicht in den Strahl blicken
Laserklasse 2
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6.16 Koplanaritäts-Lasermodul Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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6.16.2 Beschreibung
Mit dem Koplanaritäts-Lasermodul werden die vertikalen Verbiegungen der Anschlussbeinchen
von Bauelementen gemessen. Die Vermessung der Beinchenhöhe erfolgt berührungslos nach
dem Prinzip der Lasertriangulation.
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Abb. 6.16 - 3 Messprinzip Laser-Triangulation
(1) Empfängeroptik
(2) Detektor
(3) Messsignal
(4) Zeit t
(5) Laser
(6) Sendeoptik
(7) Verfahrrichtung
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Der Pick&Place Kopf holt das zu prüfende Bauelement ab, zentriert es optisch mit der BE-Kamera
(siehe Abschnitt 6.3
, Seite 285) und fährt es nacheinander mit allen vier Seiten über den festste-
henden Laserstrahl des Koplanaritäts-Lasermoduls. Dabei wird jedes Anschlussbeinchen von un-
ten vom Laserstrahl abgetastet. Das von der Unterseite der Beinchen gestreute Laserlicht wird
von einem Sensor erfasst und dient als Grundlage für die Berechnung der exakten Position der
Beinchen zur Leiterplatte. Die dabei ermittelten Positionswerte werden dann mit dem vom Anwen-
der vorgegebenen Grenzwert verglichen. Wird dieser Wert überschritten, wird das Bauelement
entsorgt bzw. zurückgelegt.
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Das Koplanaritäts-Lasermodul wird in Kombination mit der optischen Bauelemente-Zentrierung
eingesetzt. Bauelemente mit verbogenen oder fehlenden Anschlussbeinchen werden erkannt und
ggf. entsorgt.
6.16.3 Technische Daten
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6.16.4 Einschränkungen
Das Bauelement soll mindestens zwei bzw. maximal vier Reihen von Gullwing-Beinchen auf-
weisen.
Die Beinchenreihen sollen zueinander orthogonal angeordnet sein.
Die Beinchen sollen orthogonal zur Beinchenreihe ausgerichtet sein.
Die Beinchenenden liegen auf einer Geraden.
Eine Messung von Bauelementen mit nur einer Beinchenreihe ist nicht möglich.
Bauelemente Gullwing
Genauigkeit ± 18,5 µm (3σ) (Referenz-BE)
± 24,7 µm (4σ)
± 30,5 µm (3σ) (BE bis 32 mm)
± 40,7 µm (4σ)
± 31,3 µm (3σ) (BE bis 55 mm)
± 41,7 µm (4σ)
Max. BE-Größe 55 x 55 mm²
Min. Beinchenabstand 300 µm
Max. BE-Höhe 25 mm
Stellmöglichkeit Stellplatz 2
Bestückkopftyp TwinHead