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Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 2 Bet riebssicherheit Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 2.3 Restspannungen im Ser voeinschub und Entladezeiten beim Abschalten des Auto- mat en 107 2.3 Rest sp annungen im Se…

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
2.2 Sicherheitseinrichtungen Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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2.2.5 Eingreifschutz an den Stellplätzen der BE-Tische
GEFAHR
Als Voraussetzung für die Betriebssicherheit, müssen alle Stellplätze mit Zuführmodulen gerüstet
sein. Sollten nicht genügend Zuführmodule zur Verfügung stehen, muss anstelle der Module ein
Eingreifschutz ("Dummy-Feeder") gerüstet werden.
Dabei stehen Ihnen folgende Varianten zur Verfügung:
Artikel-Nr.: 00116820-01 SIPLACE Eingreifschutz für 1 Stellplatz
Artikel-Nr.: 00116821-01 SIPLACE Eingreifschutz für 6-10 Stellplätze
Artikel-Nr.: 00116822-01 SIPLACE Eingreifschutz für 11-20 Stellplätze 2
Abb. 2.2 - 6 Eingreifschutz
(1) Eingreifschutz für 1 Stellplatz (2) Eingreifschutz für 6 bis 10 Stellplätze
(3) Eingreifschutz für 11 bis 20 Stellplätze 2

Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE2.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entladezeiten beim Abschalten des Auto-
maten
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2.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entlade-
zeiten beim Abschalten des Automaten
Wird der NOT-HALT-Pilzdrucktaster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Elektro-
lytkondensatoren über schaltbare Widerstände auf der Entladungsplatine (00308443-xx) inner-
halb kurzer Zeit auf ungefährliche Restspannungen entladen.
Sie können die Spannungen an den Messbuchsen 001 - 009 an der Spannungsmesseinheit im
Servoeinschub abgreifen. 2
GEFAHR Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V~
(3 x 208 V~ U.S.A -Version) ± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen
daher lebensgefährliche Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter.
Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperver-
letzung sowie erheblichem Sachschaden führen. Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs-
und DIN-Vorschriften (insbesondere EN 60204, Teile 1).
Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Servoeinschub öffnen.2
Abb. 2.3 - 1 Messbuchsen an der Spannungsmesseinheit im Servoeinschub
unge-
schaltet
geschaltet
Servo-
einschub

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
2.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entladezeiten beim Abschalten des Automaten Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/
2001 DE
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2.3.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach
Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
2
2.3.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
2
VORSICHT
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten beendet.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
– Das Windows NT-Betriebssystem wurde ordnungsgemäß heruntergefahren. 2
Messbuchse 00X
gegen 007 (GND)
gemessen
Spannung
bei Normalbetrieb
Restspannung
bei NOT-HALT
Entladezeiten
der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 V-
001 70 V- 10 V- < 2 sec
002 30 V- 30 V- –
003 30 V- < 12 V- < 2 sec
004 24 V- 24 V- –
005 12 V- 12 V- –
006 5 V- 5 V- –
008 70 V- 10 V- < 2 sec
009 100V- (F5) / 155 V- (F5 HM) 10 V- < 1 sec
Tab. 2.3 - 1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken des NOT-HALT-Pilzdrucktasters
Messbuchse 00X
gegen 007 (GND) gemessen
Restspannung
bei Hauptschalter aus
Entladezeiten der Elektrolyt-
kondensatoren auf 12 V-
001 < 12 V- < 2 sec
002 < 12 V- < 2 sec
003 < 12 V- < 2 sec
004 0 V- –
005 0 V- –
006 0 V- –
008 < 12 V- < 2 sec
009 < 12 V- < 1 sec
Tab. 2.3 - 2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters