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Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 2 Bet riebssicherheit Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 2.5 Energiezustand des Aut omaten nach dem Ausschalten des Hauptschalters 111 2.5.1 Haupt schalter ausgeschalt et - Au…

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
2.5 Energiezustand des Automaten nach dem Ausschalten des Hauptschalters Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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2.5 Energiezustand des Automaten nach dem Aus-
schalten des Hauptschalters
GEFAHR
Die Automaten der SIPLACE-Familie werden mit 3 x 400 V~ bzw. 3 x 208 V~ (U.S.A.-Version)
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesen Au-
tomaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden
führen. Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere
EN 60204, Teil 1). Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem
Steuer- und Servoeinschub öffnen. 2
Abb. 2.5 - 1 Lage von Steuereinschub, Servoeinschub, Hauptschalter, Servicesteckdose
und Drucklufteinheit am Automaten
(1) Hauptschalter Q1 (2) Drucklufteinheit
(3) Servicesteckdose (4) Servoeinschub
(5) Steuereinschub (6) Netzteil im Steuereinschub
(7) Messeinheit Servoeinschub
2
unge-
schaltet
ge-
schaltet
Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 2.5 Energiezustand des Automaten nach dem Ausschalten des Hauptschalters
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2.5.1 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat am Netz angeklemmt
Die nachfolgende Tabelle gibt die Spannungen von Baugruppen an, wenn der Hauptschalter aus-
geschaltet ist, der Automat jedoch am Netz angeklemmt bleibt. 2
2.5.2 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat vom Netz abgeklemmt
Der Automat ist bis auf geringe Restspannungen im Servoeinschub elektrisch energielos.
2.5.3 Druckluftverhältnisse im Automaten nach Abschalten des Hauptschalters
Beim Ausschalten des Hauptschalters (Pos. 1 in Abb. 2.5 - 1) oder Ausfall der Netzversorgung für
den Automaten schließt das elektrisch gesteuerte Hauptventil Y1 der Drucklufteinheit (Abb. 2.4 -
1, Seite 109). Der Druck fällt innerhalb von 5 sec auf 0 bar ab.
Baugruppe Spannung
Netzfilter Z1
Klemmen L1, L2, L3
3 x 400 V~ (3 x 208 V~)
Servicesteckdose
230 V~ (115 V~)
Hauptschalter Q1
Klemmen 1, 3, 5
Klemmen 2, 4, 6
3 x 400 V~ (3 x 208 V~)
0 V~
Servoeinschub (siehe Pos. 7 in Abb. 2.5 - 1
)
Messbuchse 001
Messbuchse 002
Messbuchse 003
Messbuchse 004
Messbuchse 005
Messbuchse 006
Messbuchse 008
Messbuchse 009
GND 007
< 12 V-
< 12 V-
< 12 V-
0 V-
0 V-
0 V-
< 12 V-
< 12 V-
Steuereinschub (siehe Pos. 6 in Abb. 2.5 - 1
)
Messbuchse 5 V
Messbuchse + 12 V
Messbuchse 12 V
Messbuchse + 15 V
Messbuchse 15 V
Messbuchse + 24 V
GND
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
0 V-
Tab. 2.5 - 1 Spannungen von Baugruppen, wenn der Hauptschalter ausgeschaltet ist
und der Automat am Netz angeklemmt bleibt
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
2.6 Verriegeln des Automaten und Anbringen von Warnschildern Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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2.6 Verriegeln des Automaten und Anbringen von
Warnschildern
2.6.1 Aufgabe und Zweck
Bevor Sie an den Automaten Instandhaltungs- oder Servicearbeiten in irgendeiner Form ausfüh-
ren, müssen Sie diesen gegen Wiedereinschalten sichern und dazu entsprechende Warnschilder
anbringen. Wenn Sie sich strikt an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise halten, ist
eine Verletzungsgefahr für Mitarbeiter ausgeschlossen. 2
2.6.2 Beschreibung
Halten Sie sich immer an die nachstehend beschriebene Vorgehensweise, wenn Sie die Energie
im Automaten freischalten, regeln oder freisetzen wollen. 2
1. Unterrichten Sie darüber alle betroffenen Mitarbeiter. 2
2. Schalten Sie den Automaten bzw. alle Zusatzgeräte ab. Führen Sie dazu die normalen Ab-
schaltverfahren durch wie 2
Drücken des HALT-Tasters,
Herunterfahren des Stationsrechners,
Abschalten des Automaten am Hauptschalter oder
–Öffnen von Kipphebelschaltern.
3. Trennen Sie den Automaten von all seinen Energiequellen wie
2
Druckluftzuführung und
Netzversorgung.
4. Verriegeln Sie die Anlagen.
2
Bringen Sie überall dort ein Schloss an, wo dies möglich ist.
Alternativ: Anbringen von Warnschildern
Ist es möglich, die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt
werden. Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein
Schloss angebracht werden kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder an den freige-
schalteten Maschinen angebracht werden, um die Mitarbeiter davon zu unterrichten, dass
die Maschine zu Servicezwecken freigeschaltet worden ist. Das Schild muss sicher befes-
tigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar sein und darf nur von demjenigen entfernt
werden, der es angebracht hat.