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6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 6.8 Empfehlung z ur Visionzentrierung von Bauelementen Softwareversion S R.407.xx Ausgab e 01/2001 DE 384 6.8 Emp fehlung zur V isionzentrierung von Bauele- menten 6.…

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Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 6.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
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Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
eben: 200
flach: 100
mittel: 40
steil: 40
© optimale Einstellung
HINWEIS
Achten Sie insbesondere bei 0402-Bauelementen darauf, dass die Pipette nicht mit abgebildet
wird.
Nehmen Sie im Zweifelsfall das Bauelement von der Pipette ab und prüfen Sie mit der Option Be-
leuchtung, ob die Pipette abgebildet wird. 6
6.7.9.5 Allgemeine Hinweise zur Einstellung der Beleuchtungswerte
Es ist in der Regel vorteilhafter, das Bauelement heller als zu dunkel zu beleuchten. Eine Ab-
bildung in der Sättigung ist einer kontrastarmen Abbildung vorzuziehen.
Die Beleuchtung ist dann optimal eingestellt, wenn nur die Beinchen und nicht der Bauelemen-
tekörper abgebildet werden.
Gelingt es Ihnen nicht, eine deutliche Trennung in der Abbildung zwischen Körper und Bein-
chen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen, Körper und Beinchen gleichmäßig auszuleuchten und
danach den Umriß zu messen.
6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauele-
menten
6.8.1 Visionzentrierung von Flip-Chips
6.8.1.1 Dateneingabe am Linienrechner
Å Beschreiben Sie den Ballradius.
Å Wählen Sie für die Toleranz Werte zwischen 10 % und 20 %.
6.8.1.2 Parametereinstellung am Stationsrechner
Å Wählen Sie im Menü Bauelement testen’”, Option Beleuchtung, die flache Beleuchtungs-
ebene und setzen Sie Helligkeitswerte zwischen 200 und 255. Verwenden Sie dazu keine
Transformationstafeln.
Å Wählen Sie unter der Option Ballabbildung’” (siehe Seite 329) einen positiven Ballkontrast.
HINWEIS: 6
Werden viele Nicht-Ball-Strukturen als Ballstrukturen erkannt - Sie erkennen dies an der
Markierung mit kleinen Kreuzen - erhöhen Sie den Ballkontrast. Die Anzahl der Kreuze lässt
sich im Menü Messen während der Gridmessungen abschätzen. 6
6.8.1.3 Empfohlene Messsequenz für die optische Zentrierung von Flip-Chips
Messmodus Size Messmodus Grid Messmodus Ball
Auflösung bei der Winkel-
berechnung:
niedrige Auflösung
Bei Einfachmessung:
3 Balls pro Ecke
Robuste
Ballerkennung:
Hexwert P1 = 80
Schnelle
Ballerkennung:
Hex-Wert P1 = A0
HINWEIS:
Schalten Sie den Ballmodus aus, wenn keine
Messung aller Balls erforderlich ist.
Im Grid-Modus muss dann P1 auf 80 gesetzt sein.
Auflösung in Messrichtung:
mittel
Bei Mehrfachmessung:
5 Balls pro Ecke
Auflösung
in Integrationsrichtung:
mittel
Hexwert P1 = 80
Tab. 6.8 - 1 Empfohlene Messsequenz für die optische Zentrierung von Flip-Chips
Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 6.8 Empfehlung zur Visionzentrierung von Bauelementen
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6.8.2 Allgemeine Empfehlungen für die Zentrierung von Flip-Chips und BGAs
6.8.2.1 Parametereinstellung für den Ballkontrast
Wählen Sie im Menü Bauelement testen, Option Ballabbildung einen höheren Wert, vermindert
dies den Einfluss von Störstrukturen. Andererseits werden dann vielleicht nicht alle Balls er-
kannt. 6
Durch Einstellung eines niedrigeren Wertes stellen Sie sicher, dass alle Balls erkannt werden.
Die Abwurfrate lässt sich dadurch verringern, doch erhöht sich die Messzeit.
6.8.2.2 Parametereinstellung des Ballradius
Geben Sie den Ballradius am Linienrechner ein. Dieser Wert wird automatisch um 20 % reduziert,
da Balls vom Visionsystem auch erkannt werden, wenn ihre Abmessungen kleiner als ihre tat-
sächlichen physikalischen Abmessungen sind. 6
Stellen Sie dann am Stationsrechner den Ballradius ein und optimieren Sie die Qualität im Menü
Messen. 6
Werden keine Kreuzchen am Ball dargestellt, ist der Radius falsch oder der Kontrast zu hoch.
Werden mehrere Kreuzchen auf einem Ball dargestellt, so ist der Radius im Menü Messen
falsch eingegeben.
HINWEIS: 6
Wir empfehlen Ihnen, den Radius im Linienrechner etwas größer zu wählen als den theoreti-
schen Wert und ihn dann im Menü Ballabbildung zu optimieren.
6.8.2.3 Parametereinstellung der Gehäuseformabmessungen am Stationsrechner
Bei kontrastreichen Flip-Chips und BGAs können Sie die physikalische Gehäuseformabmessung
auf das die Balls umschreibende Rechteck reduzieren (Option Gehäusedimension). Auf diese
Weise lässt sich die Messzeit reduzieren. Dies ist allerdings nur bei Einfachmessung anwendbar.
Darüber hinaus muss der Sizemodus aktiviert sein. 6
6.8.3 Visionzentrierung von Flip-Chips
6.8.3.1 Parametereinstellung am Stationsrechner
Wählen Sie im Menü Bauelement testen’”, Option Beleuchtung’” 6
für die mittlere Beleuchtungsebene Werte um 50,
für die steile Beleuchtungsebene Werte um 20