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5 Anhang 5.2 Allgemeines zum Barcode 60 Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE TX-Series, X-Series S, SX1/SX2 V2 Option PCB Barcode / LP-Barcode (Lector 620) 05/2019 5.2 Allgemeines zum Barcode Immer mehr Baute…

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5 Anhang
5.1 Wirkschaltpläne
Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE TX-Series, X-Series S, SX1/SX2 V2
Option PCB Barcode / LP-Barcode (Lector 620) 05/2019
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Abb.80: Lector 620 an SIPLACE TX-Serie - 2
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5.2 Allgemeines zum Barcode
60 Assembly Instructions / Montageanleitung SIPLACE TX-Series, X-Series S, SX1/SX2 V2
Option PCB Barcode / LP-Barcode (Lector 620) 05/2019
5.2 Allgemeines zum Barcode
Immer mehr Bauteile, Einzelkomponenten, Zwischen- und auch Endprodukte werden mit einem
Barcode eindeutig identifizier- und kontrollierbar. Dies erleichtert die Steuerung der Produktion, die
Lagerhaltung und die Bauteilerückverfolgung bei Fehlern. Ganz gleich, ob eindimensionale (1D,
beispielsweise Barcodes) oder zweidimensionale (2D, beispielsweise Data Matrix Codes) Codes
verwendet werden.
HINWEIS
Barcode-Wechsel
Bevor Sie einen neuen Barcode einsetzen, empfiehlt es sich, Kontakt zum SIPLACE-Ser-
vice aufzunehmen und den Barcode ggf. vorab testen zu lassen.
5.2.1 Aufbau 2D-Barcodes
Barcodetypen:
1. Gestapelte Codes, die sogenannten "gestapelten Barcodes" sind im Prinzip direkt aneinander
gedruckte eindimensionale Barcodes. Typische gestapelte Barcodes sind etwa der PDF 417,
der RSS-14 Stacked oder der Code 16K.
Abb.81: Gestapelte Barcodes
2. 2D-Barcodes, die so genannten "Matrix Codes", sind eine weitere Variante der 2D-Barcodes.
Auch hier sind wiederum verschiedene Typen gebräuchlich wie z.B. Aztec Code, Maxi Code,
Code One und der Data Matrix Code.
Abb.82: 2D-Barcodes
5 Anhang
5.2 Allgemeines zum Barcode
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Data Matrix Code:
Der Data Matrix Code besteht aus 4 Hauptkomponenten.
Abb.83: Vier Hauptkomponenten des Data Matrix Code
1 Ecke 2 Gegenüberliegende Ecke
3 Speicherbereich 4 Ruhezone
1. Die feste Begrenzungslinie (Ecke):
Diese feste Begrenzungslinie dient zur Mustererkennung und wird für die Berechnung der
Drehlage des Data Matrix Codes verwendet.
2. Die nicht geschlossene Grenze (gegenüberliegende Ecke):
Diese offene Ecke wird zur Identifizierung der Anzahl von Zeilen und Spalten benutzt. Das ist
die sogenannte "Matrixdichte". Beim ECC 200 ist das Element in der oberen rechten Ecke weiß.
3. Der Speicherbereich:
Dieser enthält die binäre Information in codierter Form. Je nach Zellengröße definiert sich
auch die Anzahl der möglichen Information.
4. Die 'Ruhezone':
Diese leere Zone umgibt den Data Matrix Code. Sie enthält weder Informationen noch wird
sie zur Orientierung verwendet. Die Breite der Ruhezone beträgt ein Feld bzw. eine Zeile.
Vorteile des Data Matrix Code:
Flexibel in der Anwendungsgröße
Sehr hohe Informationsdichte auf kleinstem Raum (mehr als 2000 Zeichen)
Jeder Lesewinkel ist problemlos möglich
Geringste Anforderungen an Farbkontrast und Druckqualität und somit auch für Direktbe-
schrifter (z.B. Laserbeschrifter oder Nadelpräger) geeignet. Damit ist ein geringerer Kontrast
als bei Barcode nötig.
Fehlerkorrektur durch "Reed-Solomon"-Algorithmus: Es können bis zu 25 % des Codes zer-
stört sein.