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2 Betriebssicherheit Einstellanleitung MTC 2 Ausgabe 12/2007 12 W ARNUNG Halten Sie unbedingt die Reihenfolge der einzel ne n Einstellarbeiten ein, um V erletzungen und / oder Sachschäden zu vermeiden. Betreiben Sie den …

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Einstellanleitung MTC 2 2 Betriebssicherheit
Ausgabe 12/2007
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2 Betriebssicherheit
HINWEIS
Beachten Sie unbedingt das Kapitel "Betriebssicherheit" in der Betriebsanleitung des MTC 2! 2
WARNUNG
Am MTC 2 dürfen ohne genaue Kenntnis der Einstell-/Betriebsanleitung keine Tätigkeiten ausge-
führt werden. Alle Tätigkeiten dürfen nur von entsprechend geschultem und qualifiziertem Perso-
nal durchgeführt werden. Alle Warn-, Vorsicht- und Gefahrenhinweise müssen unbedingt
beachtet werden. 2
GEFAHR
Die SIPLACE-Station und der MTC 2 werden elektrisch betrieben. Teile dieser Anlage führen da-
her gefährliche Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter! Beachten Sie die gelten-
den VDE-,VDI-, VGB- Vorschriften.
Schalten Sie grundsätzlich die Hauptschalter der Anlage aus und trennen Sie die Anlage von der
Netzversorgung, wenn Sie Arbeiten an stromführenden Teilen durchführen. Das Nichtbeachten
auch nur einer dieser HinweiseNichtbeachten auch nur einer dieser Hinweise kann zu Tod,
schwerer Körperverletzung und/oder erheblichen Sachschäden führen!
Beachten Sie die für den Betrieb der Anlage geltenden Unfallverhütungsvorschriften und Betrieb-
sanleitungen. Dies gilt besonders für die Verfahrbereiche der Hub- und Zuführachsen des MTC 2.2
2 Betriebssicherheit Einstellanleitung MTC 2
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WARNUNG
Halten Sie unbedingt die Reihenfolge der einzelnen Einstellarbeiten ein, um Verletzungen und/
oder Sachschäden zu vermeiden.
Betreiben Sie den MTC 2 nicht außerhalb der SIPLACE-Station.
Quetschgefahr für die Hände im Antriebsbereich der Hub- und der Zuführachse und im Verfahr-
bereich der FMTs.
Stellen Sie vor jeder Inbetriebnahme des MTC 2 sicher, dass alle Schrauben, die am MTC 2 gelöst
wurden, wieder mit Loctite 222 befestigt wurden (Ausnahme: Schrauben mit Kontermuttern).
Jede gelöste Masseverbindung bei den Verkleidungen muss wieder befestigt werden. 2
WARNUNG
Vor Arbeiten an den Hubachsenmotoren muss die Hubachse immer auf die unterste Position ge-
fahren werden, damit diese dann auf den Anschlagpuffer aufgesetzt werden kann. Sonst fällt die
Hubachse aus größerer Distanz nach unten, wenn die Motorbremse außer Kraft gesetzt wird.
Das Nichtbeachten dieses Hinweises kann zu Körperverletzung und/oder Sachschaden führen.2
GEFAHR
Bei einzelnen Tätigkeiten sind Bereiche der Maschine zugänglich, die unter gefährlicher Span-
nung stehen oder bewegt werden. Führen Sie nur die beschriebene Tätigkeit durch und berühren
Sie keine anderen stromführenden oder bewegten Teile.
Beachten Sie, dass durch die Zwischenkreiskondensatoren der Masterdrives bis zu 5 min nach
dem Freischalten noch gefährliche Spannung im Gerät vorhanden ist. Deshalb ist das Arbeiten
am Gerät oder den Zwischenkreisklemmen frühestens nach einer entsprechenden Wartezeit zu-
lässig. Auch bei Motorstillstand können die Leistungs- und Steuerklemmen Spannung führen.
Wird auch nur einer dieser Hinweise nicht beachtet, kann dies zu Tod, schwerer Körperverletzung
und/oder erheblichen Sachschäden führen! 2
Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
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3 Aufbau und Wirkungsweise
Der MTC 2 erweitert die BE-Bereitstellungskapazität einer SIPLACE-Station um bis zu 100 JE-
DEC-Flächenmagazine. Er hat eine eigene Steuerung (C167-Controllerboard) und ist in die Sta-
tionsrechner-Software eingebunden. Die Rüstung des MTC 2 ist in die Liniensteuerungs-Software
einer Anlage integriert. 3
3
Die beiden Türme des MTC 2 bestehen jeweils aus einer Hub- und Zuführachse. Die Hubachsen
können mit einer großen Anzahl von Flächenmagazinen in Kassetten gerüstet werden und trans-
portieren diese in vertikaler Richtung. Die Zuführachsen transportieren gerüstete Flächenmagaz-
ine in horizontaler Richtung in die Übergabeposition zur SIPLACE-Station. 3
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Alle Antriebseinheiten bestehen aus Masterdrive-Antriebs-Systemen: 3
3
Die Servomotoren der Hubachsen treiben jeweils über einen doppelten Zahnriemen eine Spin-
del an, die die gerüsteten Kassetten in vertikaler Richtung transportiert. Eine Haltebremse in
den Motoren, die vom Masterdrive über Optokoppler angesteuert wird, verhindert ein Bewe-
gen der Achse bei ausgeschalteter Maschine. Die Hubachsen bleiben nach dem Erreichen ei-
ner Position in Regelung. Die Zahnriemen sind aus Sicherheitsgründen doppelt ausgeführt
und werden durch induktive Sensoren überwacht. 3
3
Die Servomotoren der Zuführachsen bewegen über einen Zahnriemen mit Riemenübersetz-
ung einen Mitnehmer, der den ausgewählten FMT in horizontaler Richtung in die Übergabep-
osition zur SIPLACE-Station fährt. 3
3
Hubachse
Eine Umdrehung des Servomotors entspricht 4096 Impulsen bzw. 10 mm Steigung auf der Spin-
del. 3
Zuführachse
Eine Umdrehung des Servomotors entspricht 4096 Impulsen bzw. 27,78 mm Strecke auf der Li-
nearführung. 3