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Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise Ausgabe 12/2007 3.4 Referenzlauf 17 HINWEIS Wenn da s Anfahren der Sof tware Endsch alter nich t vollständig durchgeführt wird und am Bild- schirm eine Fehlermeldung d e…
3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2
3.4 Referenzlauf Ausgabe 12/2007
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3.4 Referenzlauf
Beim Einschalten des MTC 2 ist wie bei der SIPLACE-Station ein Referenzlauf der Servoachsen
notwendig. Bleibt der MTC 2 eingeschaltet, während die SIPLACE-Station aus- und wieder ein-
geschaltet wird, meldet er, dass er bereits referenziert ist. 3
Beim Referenzlauf fahren beide Türme gleichzeitig in ihre Referenzpositionen, wobei zuerst die
beiden Zuführachsen und anschließend die beiden Hubachsen bewegt werden. 3
3
Jede Achsen fährt erst ihre physikalische Homelage an, überprüft dann die Lage der beiden Soft-
ware-Endschalter und stoppt schließlich in der Software-Nullposition (entspricht dem jeweiligen
Null-Offset der physikalischen Homelage). Diese dann eingenommenen Positionen sind als Re-
ferenz- bzw. als Einmesspositionen definiert. 3
3
Im Detail läuft der Referenzlauf für eine einzelne Achse folgendermaßen ab: 3
– Der aktuelle Null-Offset wird an den Masterdrive gesendet.
– Die Steuerung frägt die Lichtschranke "Ruheposition" ab und wartet auf eine steigende Flanke.
Steht die Achse bereits in der Lichtschranke, dann liefert diese ein "HIGH-Signal". Die Achse
fährt in positiver Richtung solange, bis die Lichtschranke eine fallende Flanke liefert. Anschlie-
ßend fährt die Achse wieder in negativer Richtung. 3
Steht die Achse nicht in der Lichtschranke, dann liefert diese ein "LOW-Signal". Die Achse fährt
in negativer Richtung. 3
– Die Achse fährt solange in negativer Richtung, bis die Lichtschranke die benötigte steigende
Flanke geliefert hat und die erste Rotor-Nullage (Index) gefunden worden ist.
Diese Vorgehensweise ist notwendig, da die Nullimpulse der Resolver-Winkelschrittgeber sich
bei jeder Umdrehung wiederholen und deshalb mehrmals innerhalb des möglichen Verfahrbe-
reiches erscheinen.
– Beide Software-Endschalter der maximalen und minimalen Position werden bis auf wenige
Millimeter angefahren, um die gespeicherten Daten zu überprüfen.
– Zuletzt wird der aktuelle Null-Offset angefahren.

Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
Ausgabe 12/2007 3.4 Referenzlauf
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HINWEIS
Wenn das Anfahren der Software Endschalter nicht vollständig durchgeführt wird und am Bild-
schirm eine Fehlermeldung der Motorsteuerungen (Masterdrive) erscheint, muss eine der Achsen
neu eingemessen werden:
- Einmessen des Null-Offset der entsprechenden Achse: siehe
Abschnitt 4.2.5 "Einmessen des Null-Offset" für die Hubachsen bzw.
Abschnitt 5.2.5 "Einmessen des Null-Offset" für die Zuführachsen
- Einmessen der Endpositionen der Achse: siehe
Abschnitt 4.3.2 "Kontrolle und Einmessen der Endpositionen" für die Hubachsen bzw.
Abschnitt 5.3.2 "Kontrolle und Einmessen der Endpositionen" für die Zuführachsen. 3
Sind alle vier Referenzpositionen angefahren, sucht die SIPLACE-Station auf den Zuführachsen
die beiden Referenzmarken. Die gefundene Position wird später zur Bestimmung der Abholposi-
tion von Bauelementen verwendet. Die Marken müssen in der MVS-Datei des Linienrechners vor-
handen sein. 3
3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2
3.5 Inbetriebnahme Ausgabe 12/2007
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3.5 Inbetriebnahme
Der MTC 2 kann nicht als eigenständige Maschine betrieben werden, sondern nur zusammen mit
einer SIPLACE-Station. Die Einstellungen (Maschinendaten) werden im batteriegepufferten Spei-
cher des Maschinencontrollers gesichert und sind jeweils nur für diese eine Maschine gültig. 3
3
Nach der Anlieferung des MTC 2 müssen vor der ersten Inbetriebnahme folgende Schritte durch-
geführt werden: 3
Å Kontrollieren Sie die Grundhöhe und stellen Sie diese ggf. ein (siehe Betriebsanleitung).
Å Prüfen Sie, ob die Spannungsversorgung korrekt eingestellt ist (siehe Abschnitt 6 "Umbau der
Spannungsversorgung").
Å Kontrollieren Sie, ob die Bewegungsfreiheit aller Achsen gewährleistet ist.
Å Kontrollieren Sie den Zahnriemen auf Spannung und Beschädigung: siehe
Abschnitt 4.1 "Riemenspannung" für die Hubachsen und
Abschnitt 5.1 "Riemenspannung" für die Zuführachsen
Bei offensichtlicher Beschädigung des Zahnriemens ist dieser auszutauschen (siehe Service-
anleitung).
Å Bereiten Sie die SIPLACE-Station vor (siehe Umbauanleitung).
Å Docken Sie den MTC 2 an der SIPLACE-Station an (siehe Betriebsanleitung).
Å Schalten Sie den MTC 2 und die SIPLACE-Station ein.
Å Loggen Sie sich in der Stationsrechner-Software als Service ein.
Å Starten Sie SITEST.
Å Wechseln auf der Grundansicht in das Menü für den MTC 2.
Å Führen Sie einen Referenzlauf des MTC 2 durch.
Å Führen Sie einen Referenzlauf der SIPLACE-Station durch.
Å Machen Sie einen Funktionstest der Schutzeinrichtungen, indem Sie während weiterer Refe-
renzläufe jede der folgenden Aktionen einzeln durchführen:
Å Drücken Sie den NOT-HALT-Pilzdrucktaster.
Å Öffnen Sie die Schutztüren.
Å Lassen Sie vor dem Referenzlauf die Turmverriegelungen offen.
Es muss jeweils ein NOT-HALT erfolgen und eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Bild-
schirm ausgegeben werden. 3
Å Machen Sie die jeweilige Aktion rückgängig und quittieren Sie die Fehlermeldung.