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Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise Ausgabe 12/2007 3.6 Baugruppen der S teuerung 19 3.6 Baugruppen der S teuerung Abb. 3 - 1 Baugruppen der Steuerung Legende 1. C167-Controllerboard 2. Masterdrives (hier …
3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2
3.5 Inbetriebnahme Ausgabe 12/2007
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3.5 Inbetriebnahme
Der MTC 2 kann nicht als eigenständige Maschine betrieben werden, sondern nur zusammen mit
einer SIPLACE-Station. Die Einstellungen (Maschinendaten) werden im batteriegepufferten Spei-
cher des Maschinencontrollers gesichert und sind jeweils nur für diese eine Maschine gültig. 3
3
Nach der Anlieferung des MTC 2 müssen vor der ersten Inbetriebnahme folgende Schritte durch-
geführt werden: 3
Å Kontrollieren Sie die Grundhöhe und stellen Sie diese ggf. ein (siehe Betriebsanleitung).
Å Prüfen Sie, ob die Spannungsversorgung korrekt eingestellt ist (siehe Abschnitt 6 "Umbau der
Spannungsversorgung").
Å Kontrollieren Sie, ob die Bewegungsfreiheit aller Achsen gewährleistet ist.
Å Kontrollieren Sie den Zahnriemen auf Spannung und Beschädigung: siehe
Abschnitt 4.1 "Riemenspannung" für die Hubachsen und
Abschnitt 5.1 "Riemenspannung" für die Zuführachsen
Bei offensichtlicher Beschädigung des Zahnriemens ist dieser auszutauschen (siehe Service-
anleitung).
Å Bereiten Sie die SIPLACE-Station vor (siehe Umbauanleitung).
Å Docken Sie den MTC 2 an der SIPLACE-Station an (siehe Betriebsanleitung).
Å Schalten Sie den MTC 2 und die SIPLACE-Station ein.
Å Loggen Sie sich in der Stationsrechner-Software als Service ein.
Å Starten Sie SITEST.
Å Wechseln auf der Grundansicht in das Menü für den MTC 2.
Å Führen Sie einen Referenzlauf des MTC 2 durch.
Å Führen Sie einen Referenzlauf der SIPLACE-Station durch.
Å Machen Sie einen Funktionstest der Schutzeinrichtungen, indem Sie während weiterer Refe-
renzläufe jede der folgenden Aktionen einzeln durchführen:
Å Drücken Sie den NOT-HALT-Pilzdrucktaster.
Å Öffnen Sie die Schutztüren.
Å Lassen Sie vor dem Referenzlauf die Turmverriegelungen offen.
Es muss jeweils ein NOT-HALT erfolgen und eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Bild-
schirm ausgegeben werden. 3
Å Machen Sie die jeweilige Aktion rückgängig und quittieren Sie die Fehlermeldung.

Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
Ausgabe 12/2007 3.6 Baugruppen der Steuerung
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3.6 Baugruppen der Steuerung
Abb. 3 - 1 Baugruppen der Steuerung
Legende
1. C167-Controllerboard
2. Masterdrives (hier Turm 1)
3. 24V-Netzteil (hinter den Sicherheitskombinationen)
4. Elektroplatte
5. Montageplatte
1
2
3
4
5
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3.6 Baugruppen der Steuerung Ausgabe 12/2007
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3.6.1 C167-Controllerboard
Das Steuerungsprogramm (Firmware) auf dem C167-Controllerboard ist in einem Flash-EPROM
gespeichert. Die Versions-Nr. kann über das SITEST-Programm abgefragt werden. 3
Die Maschinendaten und die Rüstung sind in einem RAM-Speicher gespeichert. Nach Abschalten
der Maschine werden die Daten durch eine Pufferbatterie (Pufferzeit ca. 3,5 Jahre) gehalten, die
sich ebenfalls auf dem C167-Controllerboard befindet. Zusätzlich ist ein Elektrolyt-Kondensator
("Goldcap") mit der Kapazität von 1 F vorhanden, der die Daten für ca. 8h beim Austauschen der
Pufferbatterie sichert. 3
Die Lichtschranken "Ruheposition" und die Software Endschalter sind auf die Masterdrives ver-
drahtet und werden dort über CAN-Bus der Steuerung zur Verfügung gestellt. 3
3
Aufgaben: 3
– Kommunikation mit dem Stationsrechner der SIPLACE-Station
– Maschinensteuerung über die Firmware
– Datenaustausch mit den Achsansteuerungen
– Speichern der Firmware (Flash-EPROM)
– Speichern der Maschinendaten und der Rüstung (batteriegepuffertes RAM)
– Speichern von maschinenspezifischen Parametern wie z.B. Seriennummer (im EEPROM)
– Bereitstellung einer Echtzeituhr (Realtime Clock)
– Eingänge für Sensoren
– Anzeige von Betriebs- und Störzuständen über LEDs
zwei RS232 Schnittstellen (maximale Übertragungsrate: 115,2 kBaud/s) 3
COM 1: Testschnittstelle für Debugging-Service 3
COM 2: frei 3
zwei CAN-Bus-Schnittstellen (maximale Übertragungsrate: 1 MBaud/s) 3
CAN1: Kommunikation mit der SIPLACE-Station 3
CAN2: Ansteuerung der 4 Masterdrives 3