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3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2 3.4 Referenzlauf Ausgabe 12/2007 16 3.4 Referenzlauf Beim Einschalten des MTC 2 ist wie bei der SIPL ACE-S tation ein Referenzlauf der Servoachsen notwendig. Bleibt der …
Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
Ausgabe 12/2007 3.1 Einbindung in die SIPLACE-Station
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3.3.1 NOT-AUS-Schnittstelle
Der MTC 2 ist in den Sicherheitskreis der SIPLACE eingebunden, der eine Rückmeldung in Form
einer Schutzkreis-Spannung von 24 V gibt. Diese Schutzkreis-Spannung schaltet die entspre-
chende Sicherheitskombination und somit die 400 V der Umrichter für die Masterdrives. 3
Die Schütze schalten die Servo-Spannung (400 V) ab und ohne Verzögerung auch die Span-
nungsversorgung der Bremse. 3
Der Meldekontakt (Schließer) des NOT-HALT-Pilzdrucktasters ist mit dem Eingang des SIPLACE-
Sicherheitsmeldesystems verbunden. Der Öffner unterbricht die 24 V Schutzkreisspannung der
SIPLACE. 3
Wird der NOT-AUS-Kreis in einer Maschine unterbrochen (NOT-HALT-Pilzdrucktaster), sind die
Masterdrives des MTC 2 außer Funktion. Beide Systeme sind dann spannungsfrei. 3
Beim Öffnen einer der beiden Schutztüren des MTC 2 fällt nur die Steuerspannung des entspre-
chenden Turms ab. 3
3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2
3.4 Referenzlauf Ausgabe 12/2007
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3.4 Referenzlauf
Beim Einschalten des MTC 2 ist wie bei der SIPLACE-Station ein Referenzlauf der Servoachsen
notwendig. Bleibt der MTC 2 eingeschaltet, während die SIPLACE-Station aus- und wieder ein-
geschaltet wird, meldet er, dass er bereits referenziert ist. 3
Beim Referenzlauf fahren beide Türme gleichzeitig in ihre Referenzpositionen, wobei zuerst die
beiden Zuführachsen und anschließend die beiden Hubachsen bewegt werden. 3
3
Jede Achsen fährt erst ihre physikalische Homelage an, überprüft dann die Lage der beiden Soft-
ware-Endschalter und stoppt schließlich in der Software-Nullposition (entspricht dem jeweiligen
Null-Offset der physikalischen Homelage). Diese dann eingenommenen Positionen sind als Re-
ferenz- bzw. als Einmesspositionen definiert. 3
3
Im Detail läuft der Referenzlauf für eine einzelne Achse folgendermaßen ab: 3
– Der aktuelle Null-Offset wird an den Masterdrive gesendet.
– Die Steuerung frägt die Lichtschranke "Ruheposition" ab und wartet auf eine steigende Flanke.
Steht die Achse bereits in der Lichtschranke, dann liefert diese ein "HIGH-Signal". Die Achse
fährt in positiver Richtung solange, bis die Lichtschranke eine fallende Flanke liefert. Anschlie-
ßend fährt die Achse wieder in negativer Richtung. 3
Steht die Achse nicht in der Lichtschranke, dann liefert diese ein "LOW-Signal". Die Achse fährt
in negativer Richtung. 3
– Die Achse fährt solange in negativer Richtung, bis die Lichtschranke die benötigte steigende
Flanke geliefert hat und die erste Rotor-Nullage (Index) gefunden worden ist.
Diese Vorgehensweise ist notwendig, da die Nullimpulse der Resolver-Winkelschrittgeber sich
bei jeder Umdrehung wiederholen und deshalb mehrmals innerhalb des möglichen Verfahrbe-
reiches erscheinen.
– Beide Software-Endschalter der maximalen und minimalen Position werden bis auf wenige
Millimeter angefahren, um die gespeicherten Daten zu überprüfen.
– Zuletzt wird der aktuelle Null-Offset angefahren.

Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
Ausgabe 12/2007 3.4 Referenzlauf
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HINWEIS
Wenn das Anfahren der Software Endschalter nicht vollständig durchgeführt wird und am Bild-
schirm eine Fehlermeldung der Motorsteuerungen (Masterdrive) erscheint, muss eine der Achsen
neu eingemessen werden:
- Einmessen des Null-Offset der entsprechenden Achse: siehe
Abschnitt 4.2.5 "Einmessen des Null-Offset" für die Hubachsen bzw.
Abschnitt 5.2.5 "Einmessen des Null-Offset" für die Zuführachsen
- Einmessen der Endpositionen der Achse: siehe
Abschnitt 4.3.2 "Kontrolle und Einmessen der Endpositionen" für die Hubachsen bzw.
Abschnitt 5.3.2 "Kontrolle und Einmessen der Endpositionen" für die Zuführachsen. 3
Sind alle vier Referenzpositionen angefahren, sucht die SIPLACE-Station auf den Zuführachsen
die beiden Referenzmarken. Die gefundene Position wird später zur Bestimmung der Abholposi-
tion von Bauelementen verwendet. Die Marken müssen in der MVS-Datei des Linienrechners vor-
handen sein. 3