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3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2 3.1 Einbindung in die SIPLACE-S tation Ausgabe 12/2007 14 3.1 Einbindung in die SIPLACE-St ation Abb. 3 - 1 Schnittstellen und Spannungsversorgung des MTC 2 (hier T urm …

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Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
Ausgabe 12/2007
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3 Aufbau und Wirkungsweise
Der MTC 2 erweitert die BE-Bereitstellungskapazität einer SIPLACE-Station um bis zu 100 JE-
DEC-Flächenmagazine. Er hat eine eigene Steuerung (C167-Controllerboard) und ist in die Sta-
tionsrechner-Software eingebunden. Die Rüstung des MTC 2 ist in die Liniensteuerungs-Software
einer Anlage integriert. 3
3
Die beiden Türme des MTC 2 bestehen jeweils aus einer Hub- und Zuführachse. Die Hubachsen
können mit einer großen Anzahl von Flächenmagazinen in Kassetten gerüstet werden und trans-
portieren diese in vertikaler Richtung. Die Zuführachsen transportieren gerüstete Flächenmagaz-
ine in horizontaler Richtung in die Übergabeposition zur SIPLACE-Station. 3
3
Alle Antriebseinheiten bestehen aus Masterdrive-Antriebs-Systemen: 3
3
Die Servomotoren der Hubachsen treiben jeweils über einen doppelten Zahnriemen eine Spin-
del an, die die gerüsteten Kassetten in vertikaler Richtung transportiert. Eine Haltebremse in
den Motoren, die vom Masterdrive über Optokoppler angesteuert wird, verhindert ein Bewe-
gen der Achse bei ausgeschalteter Maschine. Die Hubachsen bleiben nach dem Erreichen ei-
ner Position in Regelung. Die Zahnriemen sind aus Sicherheitsgründen doppelt ausgeführt
und werden durch induktive Sensoren überwacht. 3
3
Die Servomotoren der Zuführachsen bewegen über einen Zahnriemen mit Riemenübersetz-
ung einen Mitnehmer, der den ausgewählten FMT in horizontaler Richtung in die Übergabep-
osition zur SIPLACE-Station fährt. 3
3
Hubachse
Eine Umdrehung des Servomotors entspricht 4096 Impulsen bzw. 10 mm Steigung auf der Spin-
del. 3
Zuführachse
Eine Umdrehung des Servomotors entspricht 4096 Impulsen bzw. 27,78 mm Strecke auf der Li-
nearführung. 3
3 Aufbau und Wirkungsweise Einstellanleitung MTC 2
3.1 Einbindung in die SIPLACE-Station Ausgabe 12/2007
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3.1 Einbindung in die SIPLACE-Station
Abb. 3 - 1 Schnittstellen und Spannungsversorgung des MTC 2 (hier Turm 1)
3.2 CAN-Bus
Über diese Schnittstelle laufen alle Kommandos, die vom Maschinencontroller der SIPLACE ge-
sendet werden. 3
Beispiel: Referenzlauf und Rüstdatenübernahme. 3
3.3 Spannungsversorgung 400 V
Der MTC 2 wird extern mit 400 V (USA/Japan: 208/204 V) eingespeist. 3
Spannungsversorgung 24 V
C167-Controllerboard
Servo
M
PI
Servo
M
PI
Bremse
CAN-Bus
Sensoren
CAN-Bus
Sicherheits-
Schnittstelle
Spannungs-
versorgung 400 V
SIPLACE
Aktoren
24 V
24 V
24 V
24 V 24 V
Masterdrive
Hubachse 1
Masterdrive
Zuführachse 1
Sicherheits-
Kreis
1
2
3
4
Einstellanleitung MTC 2 3 Aufbau und Wirkungsweise
Ausgabe 12/2007 3.1 Einbindung in die SIPLACE-Station
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3.3.1 NOT-AUS-Schnittstelle
Der MTC 2 ist in den Sicherheitskreis der SIPLACE eingebunden, der eine Rückmeldung in Form
einer Schutzkreis-Spannung von 24 V gibt. Diese Schutzkreis-Spannung schaltet die entspre-
chende Sicherheitskombination und somit die 400 V der Umrichter für die Masterdrives. 3
Die Schütze schalten die Servo-Spannung (400 V) ab und ohne Verzögerung auch die Span-
nungsversorgung der Bremse. 3
Der Meldekontakt (Schließer) des NOT-HALT-Pilzdrucktasters ist mit dem Eingang des SIPLACE-
Sicherheitsmeldesystems verbunden. Der Öffner unterbricht die 24 V Schutzkreisspannung der
SIPLACE. 3
Wird der NOT-AUS-Kreis in einer Maschine unterbrochen (NOT-HALT-Pilzdrucktaster), sind die
Masterdrives des MTC 2 außer Funktion. Beide Systeme sind dann spannungsfrei. 3
Beim Öffnen einer der beiden Schutztüren des MTC 2 fällt nur die Steuerspannung des entspre-
chenden Turms ab. 3