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Betriebsanleitung HS-50 6 Visionfunktionen
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Spitzenmessung über die äußeren Spitzen des Beinchens, zum Beispiel bei QFP, SOT,
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Separat für jedes Beinchen
Hier definieren Sie die Fenster in Primärrichtung (dunkelblau) und in Sekundärrichtung
(hellblau) für die Messung eines jeden Beinchens für unregelmäßige Bauelemente und
Sonderbauelemente.
Kombiniertes Fenster
Sie definieren ein gemeinsames Fenster über alle Beinchen.
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Nach Anklicken der Schaltfläche ’Einstellen’ im Meßmodus ’Grid’ erscheint das Menü ’Meß-
modus Grid’.
In diesem Menü tragen Sie die Anzahl der zu messenden Balls jeder Ecke ein.
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Nach Anklicken der Schaltfläche ’Einstellen’ im Meßmodus ’Ball’ erscheint das Menü ’Meß-
modus Ball’.
In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit,
unter ’Priorität’ die Meßmethode auszuwählen bzw.
für die Auswertung eine Positions- und Anwesenheitsbestimmung von Balls bzw. eine
Qualitätsauswertung durchzuführen.
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Hier können Sie zwischen folgenden Meßmethoden wählen:
die Profilmethode für eine schnelle Auswertung oder
die Filtermethode für eine robustere Meßmethode, die allerdings etwas mehr Zeit benötigt.
In der Regel genügt die ’schnelle’ Meßmethode. Bei Qualitätsmängeln, wenn der Qualitäts-
faktor beispielsweise unter 50 liegt, empfehlen wir die ’robuste’ Meßmethode.
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Hier können Sie die Position der Balls und ihr Vorhandensein auswerten. Darüber hinaus läßt
sich eine Qualitätsbestimmung der Messung durchführen. Die Qualität der Messung sollte in
der Regel besser als 50 sein.
Bestücken Sie Flip-Chips mit einem hohen Reproduktionsgrad, d.h. die optischen Parameter
der Flip-Chips weichen kaum von einander ab, so empfehlen wir Ihnen für schnelles Bestük-
ken folgende Einstellungen:
Schalten Sie die Positions-/Anwesenheitsbestimmung bei Bauelementen mit größeren
Balls und größerer Teilung aus. Aufgrund der ’Grid’-Messung von 3 Balls pro Ecke ist die
Position des Bauelements bereits hinreichend bestimmt und es erübrigt sich die Anwesen-
heitsauswertung von Balls.
Aktivieren Sie die Qualitätsbestimmung der Messung nur, wenn Sie Handlings- oder Pro-
duktionsfehler erkennen wollen.
Eine Positionsbestimmung ist auf jeden Fall erforderlich, wenn die einzelnen Ballpositionen
stärker von der Gitterstruktur abweichen, wenn also die einzelnen Ballpositionen mehr oder
weniger um die Sollpositionen streuen.