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Betriebsanleitung SIPLACE HS-50 2 Betriebssicherheit Softwareversion SR.501.xx Au sgabe 01/992.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entladezeiten beim A bschalten des Automaten 73  1. Lage des Servoe inschub s 2. Spann…

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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE HS-50
2.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entladezeiten beim Abschalten des AutomatenSoftwareversion SR.501.xx Ausgabe 01/99
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Wird der NOT-HALT-Pilzdrucktaster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die
Zwischenkreisspannungen 200 V für die Portalachsen bzw. 100 V für die Sternachsen inner-
halb kurzer Zeit auf ungefährliche Restspannungen entladen.
Sie können die Spannungen an den Meßbuchsen X1 - X4 an der Spannungsmeßeinheit im
Servoeinschub abgreifen.
GEFAHR
Der Automat wird mit 3 x 204 V (US-Version), 3 x 400 V bzw. 3 x 460 V ± 10 %, 50/60 Hz
Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche Spannungen -
auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesem Automaten
kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden füh-
ren.
Å Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN
EN 60 204, Teil 1).
Å Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Servoeinschub
öffnen.
1. Eingreifschutz für 1 Stellplatz 2. Eingreifschutz für 6 - 10 Stellplätze
3. Eingreifschutz für 11 - 20 Stellplätze
Betriebsanleitung SIPLACE HS-50 2 Betriebssicherheit
Softwareversion SR.501.xx Ausgabe 01/992.3 Restspannungen im Servoeinschub und Entladezeiten beim Abschalten des Automaten
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1. Lage des Servoeinschubs
2. Spannungsmeßeinheit am Servoeinschub
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X2 + 30 VDC + 30 VDC -
X3 + 100 VDC < 10 VDC 50 sec
X4 + 200 VDC < 10 VDC 7 sec
2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE HS-50
2.4 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Softwareversion SR.501.xx Ausgabe 01/99
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WHUV
VORSICHT Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer
in Notfällen - erst nach folgenden Kriterien aus:
Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten be-
endet.
Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
Das Windows NT-Betriebssystem wurde ordnungsgemäß heruntergefahren.
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Der Betriebsdruck der Druckluft ist auf 5,3 bar fest eingestellt. Die Lage der Drucklufteinheit
zeigt Pos. 4 der Abbildung. Sie können die Druckluftzufuhr zum Automaten mit dem Absperr-
hahn (Pos. 1 der Abbildung) unterbrechen.
Å Öffnen Sie die Schutztüre.
Å Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 der Abbildung) von der vertikalen in die
horizontale Stellung.
Å Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer und das Manometer für die Druckluftversor-
gung des Stoppers (Pos. 2 und 3 der Abbildung). Bei eingeschaltetem Automaten baut
sich der Druck innerhalb 1 min. auf 0 bar ab.
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Wartungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn
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X2 < 10 VDC < 2 sec
X3 < 10 VDC < 50 sec
X4 < 10 VDC < 7 sec