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Handbuch für das Achsprüfgerät / Axis T ester Manual SIPLACE Axis T e ster 2 Das Achsprüfgerät und seine Komponenten Ausgabe 08/2003 Edition 12 2 Das Ac hsprüfgerä t und se ine Kompon enten Abb. 2 - 1 Achsprüfgerät - Dra…

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SIPLACE Axis Tester Handbuch für das Achsprüfgerät / Axis Tester Manual
Ausgabe 08/2003 Edition 1 Übersicht
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bersicht
Eine wesentliche Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit der Automaten ist deren optimale Ein-
stellung der Achsdynamik. Zur Überprüfung, zur Einstellung und zur Fehlerdiagnose werden die
Signale aus der Achsansteuerung mit Hilfe einer Adapterplatine ausgeschleift. Ein an die Adap-
terplatine angeschlossenes Oszilloskop stellt die Signalverläufe zur Diagnose dar.
Mit dem neu entwickelten Achsprüfgerät SAT (S
IPLACE Axis Tester) vereinfacht sich der Mess-
aufbau erheblich. Nur ein Flachbandkabel verbindet das Achsprüfgerät mit der Achskarte. Das
Prüfgerät ist zum Anschluss von Achskarten der Serien A360, A361 und A362 geeignet. Die Sig-
nalverläufe lassen sich am Display optisch darstellen. Darüber hinaus kann das Prüfgerät die Re-
gisterinhalte der Zähler in der Achsansteuerungskarte zur Diagnose auslesen, um beispielsweise
Zählfehler der inkrementalen Wegmesssysteme festzustellen.
Das Achsprüfgerät verfügt über die sogenannte Hot Plug-Fähigkeit. Das bedeutet, dass sich das
Prüfgerät an die Achsansteuerungskarte anschließen lässt, ohne dazu den Automaten ausschal-
ten zu müssen.
Das Achsprüfgerät benötigt keine eigene Stromversorgung. Die erforderlichen Spannungen von
+ 5 V- und ± 15 V- werden vielmehr über die Anschlussbuchsen der Achsansteuerungen vom
Steuereinschub zur Verfügung gestellt.
Für die Kommunikation besitzt das Achsprüfgerät einen CAN-Bus und eine serielle Schnittstelle.
Es ist beispielsweise möglich, über die CAN-Bus-Verbindung Steuersignale an die Kopfplatine zu
senden oder deren Status zu Diagnosezwecken abzufragen. Über vier BNC-Buchsen, deren Be-
legung frei programmierbar ist, lassen sich die Signale zur weiteren Analyse an Messgeräte wie
Oszilloskop, Voltmeter usw. ausgeben. Darüber hinaus ist es möglich, die am Display des Achs-
prüfgeräts dargestellten Positionierbewegungen der Achsen und Daten an einen Plotter zu Doku-
mentationszwecken zu übertragen und auszugeben.
Eine komfortable Menüoberfläche ermöglicht eine schnelle Konfiguration des Achsenprüfgeräts
für alle geforderten Diagnoseaufgaben. Vorprogrammierte und auf jeden Automatentyp zuge-
schnittene Konfigurationen reduzieren den Zeitaufwand für Messaufbau und Messung erheblich.
Überdies lässt sich eine neu programmierte Messkonfiguration für einen späteren Aufruf abspei-
chern.
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2 Das Achsprüfgerät und seine Komponenten
Abb. 2 - 1 Achsprüfgerät - Draufsicht
M LCD-Display mit 240 x 128 Pixel, Schwarzweiß-Darstellung, mit Hintergrundbeleuchtung
Auf dem LCD-Display werden die Menüs angezeigt und die aufgenommenen Trigger-, Spur-
und Positionssignale grafisch dargestellt. Alle relevanten Parameter wie
- Zeitbasis,
- Zeitmesswerte,
- Skalierung der Amplitude
- Signalpegel und
- Cursorpositionen mit den zugehörigen Zeitdifferenzwerten
werden als alpha-numerische Angaben in die grafische Darstellung der Messkurven einge-
blendet.
N Dynamische Funktionsanzeige der BNC-Buchsenbelegung auf dem LCD-Display
O Dynamische Funktionsanzeige der Belegung der Membrantasten auf dem LCD-Display
P Fünf Membrantasten für die Menüsteuerung
Q Grüne LED zur Betriebsanzeige
N
M
O
P
Q
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Abb. 2 - 2 Achsprüfgerät - Unterseite
M Anschluss für Flachbandkabel
Anschluss auf Seiten des Achsprüfgeräts: 37-poliger Sub-D-Stecker
Anschluss auf Seiten der Achsansteuerung:
37-poliger Sub-D-Stecker für die Automaten S-20/23/25/F4/F5 und HS-50 mit den Achsan-
steuerungen A361 bzw. A362
25-poliger Sub-D-Stecker für die Automaten S-15/F3, G und Wafflepack-Wechsler mit der
Achsansteuerung A360
Zum Anschluss der 25-poligen Achsansteuerung wird ein Adapter auf das Flachbandkabel
aufgesteckt.
Die Betriebsspannungen von
+ 5 V- ± 5 % und
± 15 V- ± 5 %
werden über das 37-polige Flachbandkabel aus der Achsansteuerung dem Achsprüfgerät
zugeführt.
N 9-poliger Sub-D-Stecker für das CAN-Bus-Kabel, z.B. zum Anschluss CAN-Bus-gesteuerter
Platinen in den Automaten (Übertragungsrate 128 kBaud bis 1 MBaud, Impedanz 120 Ohm)
O 9-poliger Sub-D-Stecker für das serielle Schnittstellenkabel (V24), z.B. zum Anschluss eines
externen PC (max. Übertragungsrate bis 188 KBaud)
M
N
O
P