00198140-01_UM_JTF-ML_TX12_de_en.pdf - 第20页
Betriebssicherheit Sicherheitshinweise zum Transpo rt des Moduls 2.1.6 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... 20 JEDEC Tray Feeder (JTF-ML) ► Freisetzen gespeicherter Energie: Gespeicherte Energien in der Druckluftver…

Betriebssicherheit
2.1.6 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist... Sicherheitshinweise
JEDEC Tray Feeder (JTF-ML) 19
Schaltsperre [03121545-xx]
► Alternativ: Anbringen von Warnschildern:
Ist es möglich die Maschine mit einem Schloss zu verriegeln, so muss dies durchgeführt werden.
Es gibt allerdings Situationen, bei denen zum Freischalten der Energie kein Schloss angebracht wer-
den kann. In diesen Fällen müssen Warnschilder an den freigeschalteten Maschinen angebracht
werden, um die Mitarbeiter davon zu unterrichten, dass die Maschine zu Servicezwecken freige-
schaltet worden ist. Das Schild muss sicher befestigt werden, es muss von allen Seiten einsehbar
sein und es darf nur von demjenigen entfernt werden, der es angebracht hat.
Schaltsperre [03121545-xx] befestigen
Beispiel: Maschine mit Schaltsperre sichern
Mit der Schaltsperre kann ein unbeabsichtigtes
Einschalten der Maschine verhindert werden.
► Schalten Sie die Maschine aus.
► Stellen Sie den Leitungsschutzschalter auf
OFF.
VORSICHT!
Die Schaltsperre darf nur in ausgeschaltetem Zu-
stand angebracht werden!
► Befestigen Sie die Schaltsperre (1) am Lei-
tungsschutzschalter.
► Sichern Sie den Schalter mit einem
Vorhängeschloss.

Betriebssicherheit
Sicherheitshinweise zum Transport des Moduls 2.1.6 Was vor Beginn der Arbeiten zu tun ist...
20 JEDEC Tray Feeder (JTF-ML)
► Freisetzen gespeicherter Energie:
Gespeicherte Energien in der Druckluftversorgung und elektrische Energien in Elektrolytkondensa-
toren müssen durch geeignete Maßnahmen freigesetzt sein.
Warten Sie dazu nach dem Abschalten des Automaten die angegebenen Entlade- bzw. Druckab-
bauzeiten ab um am Automaten gefahrlos arbeiten zu können.
GEFAHR – Strom versorgung auf Spannungsfreiheit prüfen
► Überprüfen der Verriegelung:
Testen Sie die Verriegelung des Automaten, indem Sie einfach den START-Taster drücken.
Folgende Schritte sind nötig, um den Automaten wieder betriebsbereit zu machen.
► Überprüfen Sie den Arbeitsbereich. Sorgen Sie dafür, dass das autorisierte Personal sämtliches
Werkzeug entfernt und alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Kraft setzt.
► Unterrichten Sie alle betroffenen Mitarbeiter.
► Informieren Sie alle Arbeiter in dem betreffenden Bereich, dass die Maschine wieder in Betrieb ge-
nommen wird, ehe Sie auch nur eines der Schlösser bzw. Warnschilder entfernen.
► Entfernen Sie die Schlösser/Warnschilder.
Jeder dazu autorisierte Mitarbeiter muss sein eigenes Schloss entfernen und unter Verschluss neh-
men.
► Schalten Sie den Automaten ein und lassen Sie während des Betriebs autorisiertes Personal
überprüfen, ob die Reparaturen ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Testen
Servicepersonal darf die Schaltungen testen, indem es diese kurzzeitig aktiviert, ohne das Verriege-
lungsverfahren aufzuheben. Dies allerdings nur, wenn keine weiteren Personen mehr Arbeiten an der
zu testenden Baugruppe ausführen.
Es ist außerordentlich wichtig, dass alle weiteren START-Taster mit dem Warnschild "Nicht in Betrieb
nehmen" gekennzeichnet sind, um so ein unbeabsichtigtes Starten der Anlage in dieser Zeit zu verhin-
dern.
Verantwortung und Pflichten
▪ Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Instandhaltungs- und Servicepersonals sicherzustel-
len, dass dieses Verfahren eingehalten wird.
▪ Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des unmittelbar Vorgesetzten des Instandhaltungs- und
Servicepersonals, diesen Personenkreis in dieses Verfahren einzuweisen.
▪ Es gehört zu den Aufgaben und Pflichten des Sicherheitsbeauftragten das Verfahren zum Verriegeln
und Kennzeichnen der Verriegelung der Automaten zu regeln.
2.2
2.2 Sicherheitshinweise zum Transport des Moduls
Sicherheitshinweise zum Transport des Moduls
GEFAHR
Auf Spannungsfreiheit prüfen!
► Prüfen Sie die Stromversorgung vor Beginn der Arbeiten auf Spannungsfreiheit und beach-
ten Sie die Wartezeiten!
VORSICHT
Hohes Gewicht
Das hohe Gewicht des Moduls kann bei unsachgemäßer Handhabung zu Verletzungen führen.
► Das Modul nicht alleine heben und tragen.
► Achten Sie beim Herausheben auf das hohe Gewicht des SIPLACE JTF-ML (25,7 kg). Neh-
men Sie bei Bedarf eine zweite Person zu Hilfe.

Betriebssicherheit
2.3.1 Abdeckung am SIPLACE JTF-ML Sicherheitseinrichtungen
JEDEC Tray Feeder (JTF-ML) 21
2.3
2.3 Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen
Am SIPLACE JTF-ML sind eine Reihe von Sicherheitsabdeckungen angebracht, um Verletzungen zu
vermeiden.
2.3.1
2.3.1 Abdeckung am SIPLACE JTF-ML
Abdeckung am SIPLACE JTF-ML
2.4
2.4 EGB-Richtlinien
EGB-Richtlinien
2.4.1
2.4.1 Definition von EGB
Definition von EGB
2.4.2
2.4.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
► Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten Bauele-
menten fernzuhalten!
► Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von Mensch, Ar-
beitsplatz und Verpackung zu achten!
Abdeckung oben
► Abdeckung oben [03113269-xx] (1) am SIPLACE
JTF-ML.
Befestigt mit vier Schrauben ISO7380-2-M4x10-A2-
70 [03099579-xx].
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in MOS-
Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr empfindlich ge-
gen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
EGB-Aufkleber
Die Kurzbezeichnung für elektrostatisch gefährdete Bauelemente-Baugruppen ist
"EGB". Daneben findet man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung
"ESD" (Electrostatic Sensitive Device). Nebenstehendes Symbol auf Schildern an
Schränken, Baugruppenträgern oder Verpackungen weist auf die Verwendung von
elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und damit auf die
Berührungsempfindlichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGBs können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb der Wahrneh-
mungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits dann auf, wenn ein Bauelement
oder eine Baugruppe von einem nicht elektrostatisch entladenen Menschen berührt wird. Bauelemente,
die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen nicht sofort als fehler-
haft erkannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellen kann.