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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 ( R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 182 Abbildung 10 -3: Vorrang-Regel d efinieren 10.1.2 Messen und Ändern der BE-Höhe an der Station Ungenaue Vorgaben der BE-Höhe könn en zu unnöti…

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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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10 Funktionsbeschreibung SIPLACE Pro V12.x
10.1 Neue Funktionen (V12.0)
10.1.1 Bestückung von mehreren Bauelementen übereinander – Erweiterung
Wenn mehrere Bauelemente übereinander bestückt werden sollen, ist es möglich, dass sich eine
BE-Marke für das obere Bauelement auf dem unteren Bauelement befindet.
Ab dieser SIPLACE Pro-Version kann die BE-Marke gelesen werden, direkt bevor das folgende
Bauelement abgeholt wird.
Beispiel
Das Bauelement S08 soll auf der Position UNK_PLCC44 bestückt werden, nachdem eine Marke
auf dem Bauelement PLCC44 vermessen wurde.
Abbildung 10-1: Bestückpositionen
Dazu muss in der Registerkarte Marken im Leiterplatten-Editor eine zusätzliche Marke definiert
werden:
Abbildung 10-2: Zusätzliche Marke definieren
Die Positionsbezeichnung des unteren Bauelements muss wie folgt angegeben werden:
FOC_Positions-Bezeichnung (FOC = Fiducial on Component).
Außerdem muss ein Verweis auf die Bestückposition des oberen Bauelements eingetragen
werden.
Zusätzlich muss in der Registerkarte Vorrang-Regeln eine Vorrang-Regel definiert werden, in der
festgelegt wird, dass das untere Bauelement zuerst bestückt wird.
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Abbildung 10-3: Vorrang-Regel definieren
10.1.2 Messen und Ändern der BE-Höhe an der Station
Ungenaue Vorgaben der BE-Höhe können zu unnötig hohen Abwurfraten führen.
Ab dieser SIPLACE Pro-Version kann der Bediener an der Station die BE-Höhe beim Abholen
testen, bei Bedarf ändern und zu SIPLACE Pro hochladen. Hierzu muss der Bediener die
entsprechenden Berechtigungen an der Station und Schreibrechte auf die Gehäuseform in
SIPLACE Pro haben. Der Bestückkopf muss mit einem BE-Sensor ausgestattet und die
Pipetten-/Bauelementkombination dafür ausgelegt sein, eine solche Messung durchzuführen.
Der gemessene, hochgeladene Wert wird dann im Gehäuseform-Editor von SIPLACE Pro Line
Control automatisch aktualisiert.
Abbildung 10-4: Gemessene BE-Höhe
10.1.3 Offset für Arbitrary Carrier X
Für fest eingebaute Flächenmagazin-Träger kann die Position des Trägers jetzt einmalig in der
Rüstung definiert und gespeichert werden. Es müssen zu diesem Zeitpunkt noch keine
Flächenmagazine oder Bauelemente zugewiesen sein.
Im Rüstungs-Editor kann hierzu ein X-/Y-Offset für den Arbitrary Carrier X eingetragen werden:
Abbildung 10-5: Offset für Arbitrary Carrier X
Der SIPLACE Pro-Optimierer und SIPLACE Pro Desk verwenden dann den gespeicherten Offset,
sobald Flächenmagazine auf dem Förderer gerüstet werden.
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10.1.4 Conveyor Carrier X für Messungen
Mit dem neuen Flächenmagazin-Träger Conveyor Carrier X für Messungen können das
Flächenmagazin und die Glasplatte über den LP-Transport eingefahren werden. Der Conveyor
Carrier X belegt eine virtuelle Spur auf dem Tisch – ähnlich wie der Arbitrary Carrier X.
Nachdem der Conveyor Carrier X und das Flächenmagazin mit den Glasbauelementen an der
Station manuell gerüstet wurden, müssen die Position des Trägers und die Transportspur (1 oder
2) im Rüstungs-Editor eingestellt werden.
Abbildung 10-6: Position und Transportspur einstellen
Es können Marken auf dem Flächenmagazin definiert werden, um die Abholgenauigkeit zu
erhöhen.
Wenn eine Leiterplatte mit Bauelementen aus dem Conveyor Carrier X bestückt werden soll, muss
die Leiterplatten-Beschreibung so angepasst werden, dass der Conveyor Carrier X darauf Platz
findet.
Im Fall eines Doppeltransports muss zusätzlich zur Leiterplatte, die bestückt werden soll, eine
weitere definiert werden, die die gleichen Abmaßen wie der Conveyor Carrier X hat. Der Transport
muss im synchronen Doppeltransport-Modus betrieben und die Leiterplatten jeweils einer Spur
zugewiesen werden.
10.1.5 Machbarkeitstest für Verarbeitungs-Förderer
Für Verarbeitungs-Förderer (Glue Feeders, Dipp-Module, BE-Entsorgungsmodule etc.), die auf
einen Tisch gerüstet werden, wird ab dieser SIPLACE Pro-Version ein Machbarkeitstest
durchgeführt. Wenn nicht alle Segmente des Bestückkopfes den gesamten Verfahrbereich des
Verarbeitungs-Förderers erreichen können, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Ausgelassene Segmente werden bei dem Test nicht berücksichtigt.
10.1.6 Keine Unterstützung ab SIPLACE Pro-Version 12.0
SIPLACE Pro kann unter den folgenden Betriebssystemen nicht mehr installiert werden: Windows
Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2012, Windows XP, Windows Vista und
Windows 8.0.