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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 ( R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 183 10.1.4 Conveyor Carrier X für Messungen Mit dem neuen Flächenma gazin-Träger Conveyor Carrier X für Mes sungen können das Flächenmagazin und d…

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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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Abbildung 10-3: Vorrang-Regel definieren
10.1.2 Messen und Ändern der BE-Höhe an der Station
Ungenaue Vorgaben der BE-Höhe können zu unnötig hohen Abwurfraten führen.
Ab dieser SIPLACE Pro-Version kann der Bediener an der Station die BE-Höhe beim Abholen
testen, bei Bedarf ändern und zu SIPLACE Pro hochladen. Hierzu muss der Bediener die
entsprechenden Berechtigungen an der Station und Schreibrechte auf die Gehäuseform in
SIPLACE Pro haben. Der Bestückkopf muss mit einem BE-Sensor ausgestattet und die
Pipetten-/Bauelementkombination dafür ausgelegt sein, eine solche Messung durchzuführen.
Der gemessene, hochgeladene Wert wird dann im Gehäuseform-Editor von SIPLACE Pro Line
Control automatisch aktualisiert.
Abbildung 10-4: Gemessene BE-Höhe
10.1.3 Offset für Arbitrary Carrier X
Für fest eingebaute Flächenmagazin-Träger kann die Position des Trägers jetzt einmalig in der
Rüstung definiert und gespeichert werden. Es müssen zu diesem Zeitpunkt noch keine
Flächenmagazine oder Bauelemente zugewiesen sein.
Im Rüstungs-Editor kann hierzu ein X-/Y-Offset für den Arbitrary Carrier X eingetragen werden:
Abbildung 10-5: Offset für Arbitrary Carrier X
Der SIPLACE Pro-Optimierer und SIPLACE Pro Desk verwenden dann den gespeicherten Offset,
sobald Flächenmagazine auf dem Förderer gerüstet werden.
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10.1.4 Conveyor Carrier X für Messungen
Mit dem neuen Flächenmagazin-Träger Conveyor Carrier X für Messungen können das
Flächenmagazin und die Glasplatte über den LP-Transport eingefahren werden. Der Conveyor
Carrier X belegt eine virtuelle Spur auf dem Tisch – ähnlich wie der Arbitrary Carrier X.
Nachdem der Conveyor Carrier X und das Flächenmagazin mit den Glasbauelementen an der
Station manuell gerüstet wurden, müssen die Position des Trägers und die Transportspur (1 oder
2) im Rüstungs-Editor eingestellt werden.
Abbildung 10-6: Position und Transportspur einstellen
Es können Marken auf dem Flächenmagazin definiert werden, um die Abholgenauigkeit zu
erhöhen.
Wenn eine Leiterplatte mit Bauelementen aus dem Conveyor Carrier X bestückt werden soll, muss
die Leiterplatten-Beschreibung so angepasst werden, dass der Conveyor Carrier X darauf Platz
findet.
Im Fall eines Doppeltransports muss zusätzlich zur Leiterplatte, die bestückt werden soll, eine
weitere definiert werden, die die gleichen Abmaßen wie der Conveyor Carrier X hat. Der Transport
muss im synchronen Doppeltransport-Modus betrieben und die Leiterplatten jeweils einer Spur
zugewiesen werden.
10.1.5 Machbarkeitstest für Verarbeitungs-Förderer
Für Verarbeitungs-Förderer (Glue Feeders, Dipp-Module, BE-Entsorgungsmodule etc.), die auf
einen Tisch gerüstet werden, wird ab dieser SIPLACE Pro-Version ein Machbarkeitstest
durchgeführt. Wenn nicht alle Segmente des Bestückkopfes den gesamten Verfahrbereich des
Verarbeitungs-Förderers erreichen können, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Ausgelassene Segmente werden bei dem Test nicht berücksichtigt.
10.1.6 Keine Unterstützung ab SIPLACE Pro-Version 12.0
SIPLACE Pro kann unter den folgenden Betriebssystemen nicht mehr installiert werden: Windows
Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2012, Windows XP, Windows Vista und
Windows 8.0.
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10.2 Neue Funktionen (V12.1)
10.2.1 Eigene Barcode-Marken mit LP-Kamera lesen
Viele Bauelemente haben einen 2D-Barcode direkt auf der eigenen Oberseite oder neben der BE-
Tasche auf dem Gurt, um die Nachverfolgung zu erleichtern.
Ab dieser SIPLACE Pro-Version können solche eigene Barcode-Marken während des Abholens
mit der LP-Kamera gelesen und anschließend der Bestückposition (Positions-Bezeichnung) in
den vorhandenen Protokolldaten zugewiesen werden.
Voraussetzungen
– Stationssoftware-Version 708.1 oder höher ist erforderlich.
– Die Lizenz "Reading Barcode recognition with PCB Camera" ist vorhanden und aktiviert.
– Traceability ist aktiviert.
Die Option muss im Bauelemente-Editor aktiviert werden.
Abbildung 10-7: Eigener Barcode aktivieren
Die Barcode-Marke und ihre Offset-Werte müssen im Gehäuseform-Editor oder Bauelemente-
Editor festgelegt werden. Diese Einstellungen werden pro Förderertyp festgelegt.
Abbildung 10-8: Eigene Barcode-Marke festlegen
Der BE-Verpackungs-Editor ist entsprechend erweitert worden.
Wenn ein Bauelement auf einem Tisch gerüstet ist, werden die Einstellungen zum Abholort kopiert
und können auch dort geändert werden. In der Zeichnung wird die eigene Barcode-Marke in Ihrer
tatsächlichen Größe und mit reellen Offset-Werten in der Tasche angezeigt.
Die Position der eigenen Barcode-Marke kann an der Station geteacht und zu SIPLACE Pro
hochgeladen werden, wo sie in die "Marken Offset X/Y"-Eigenschaften des Abholpositions in der
Rüstung gespeichert wird.
Die Mitte der Förderertasche ist der Nullpunkt der Barcode-Position.