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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 ( R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 206 HINWEIS – Wenn Schwere LP für die Leiterplatt e eingestellt ist, ist kein Barco de-Modus möglich. Barcode-Modus ist nur mö glich, wenn Schwere…

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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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11.1.9 Produktionsauftragsnummer für Traceability benötigt
Die Produktionsauftragsnummer kann in einer zusätzlichen Spalte im Produktionsplan auf der
Line Control GUI eingetragen werden. Auf dieser Weise wird die Produktionsauftragsnummer in die
Traceability-Daten eingebunden und verfügbar.
Es ist jetzt möglich zu konfigurieren, dass die Produktionsauftragsnummer für einen erfolgreichen
Download zwingend erforderlich ist.
Die Option kann unter Konfiguration – Download – Einschränkungen auf der Line Control GUI
aktiviert werden:
Abbildung 11-18: Produktionsauftragsnummer für Download benötigt
Wenn die Einstellung Erforderlich für Download unter Produktionsauftragsnummer aktiviert ist
und das Feld für die Produktionsauftragsnummer im ausgewählten Produktionsplan leer ist, wird
der Download mit einer Fehlermeldung abgebrochen.
11.1.10 Option Schwere LP pro Leiterplattenseite
Das bestehende Verfahren, eine einzelne Station in den Modus Schwere LP für alle Leiterplatten
in der Rüstung zu setzen ist um eine neue Einstellung pro Leiterplattenseite ergänzt worden, die
angibt, dass diese Leiterplatte als Schwere LP produziert werden soll. Beide Verfahren existieren
parallel, d.h. Schwere LP wird immer angenommen, wenn die Option in der Rüstung oder (wenn
Stationssoftware-Version >= 709) für die Leiterplattenseite eingestellt ist.
Die Option Schwere LP für eine Leiterplattenseite kann im Leiterplatten-Editor aktiviert werden.
Abbildung 11-19: Option Schwere LP aktivieren
Die Einstellung wird per Download an die Stationen gesendet. Die entsprechende Lizenz wird beim
Download geprüft. Die Stationssoftware stellt Schwere LP für alle Transporte ein, wenn diese
Leiterplatte produziert wird. Dies beeinflusst die Taktzeiten aller Produkte in einer Familienrüstung.
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HINWEIS
– Wenn Schwere LP für die Leiterplatte eingestellt ist, ist kein Barcode-Modus
möglich.
Barcode-Modus ist nur möglich, wenn Schwere LP für alle Stationen eingestellt ist.
Ansonsten wird die Leiterplatte nicht produziert.
– Für Option Virtual PCB Stack oder Leiterplatten im synchronen Doppeltransport:
Wenn Schwere LP für mindestens eine Leiterplatte eingestellt ist, werden alle
Leiterplatten als schwere Leiterplatten behandelt.
11.2 Neue Funktionen (V13.1)
11.2.1 Option Pin1-Erkennung
Die Registerkarte Vision-Inspektion im Gehäuseform-Editor ist um die Option Pin1-Erkennung
für symmetr. Bauelemente erweitert worden:
Abbildung 11-20: Pin1-Erkennung
Wenn diese Option in einem heruntergeladenen Auftrag eingestellt ist, muss der Bediener die
Pin1-Markierung auf der SIPLACE Vision Teach GUI an der Station oder an der SIPLACE Vision
Teach Station teachen.
Das Verhalten von SIPLACE Pro ist unterschiedlich, abhängig von der Linienkonfiguration:
– In reinen 709-Linien wird die neue Markierung an die Station(en) heruntergeladen und die
Bauelemente können von allen Stationen in der Linie bestückt werden.
– In gemischten Linien (< 709 und >= 709 in einer Linie) sind Bauelemente mit aktivierter Pin1-
Erkennung-Markierung an Stationen mit Stationssoftware >= 709 gebunden. Alle
Bauelemente, die einer Gehäuseform mit aktivierter Pin1-Erkennung zugewiesen sind,
werden auf die Station(en) gerüstet, auf der / denen die Station-Software 709 läuft. Wenn nicht
alle markierten Bauelemente auf die Station(en) mit 709 passen, wird eine Fehlermeldung
ausgegeben. Für Stationen mit Stationssoftware < 709 ist die Markierung deaktiviert.
– In Linien mit Stationssoftware < 709 gibt der Optimierer eine Warnung aus, dass Bauelemente
vorhanden sind, die für Pin1-Erkennung ausgewählt sind, aber keine Station in der Linie diese
Funktion unterstützt. Die Anforderung an die Station zur Pin1-Erkennung wird ignoriert.
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11.2.2 Verbesserte Bearbeitung von Inkpunkten
Die Bedienung beim Programmieren von Einzelschaltungs-Inkpunkten in SIPLACE Pro ist in dieser
SIPLACE Pro-Version verbessert worden.
Inkpunkte können als Gruppe oder Individuen definiert werden, um sie zusammen oder einzeln in
SIPLACE Pro zu bewegen, löschen oder hinzuzufügen. Drei Typen von Inkpunkten können im
Leiterplatten-Editor definiert werden:
– Einzelschaltungs-Inkpunkt – steuert die Bestückung von der damit verbundenen,
individuellen Einzelschaltung
– LP-Inkpunkt – steuert die Bestückung der ganzen Leiterplatte
– LP-Erkennungsmarke – identifiziert kombinierte Leiterplatten über einen speziellen
Markentyp.
In einer Cluster-Einzelschaltung mit mehr als einer Reihe und / oder Spalte, werden die
Einzelschaltungs-Inkpunkte als eine Gruppe von Duplikaten betrachtet. In diesen
Einzelschaltungen sind alle Bauelement-Bestückpositionen und Marken Duplikate, die in einer
einzigen Bestückliste oder Markenliste definiert sind. Deren Positionen sind relativ zum Offset des
Koordinatensystems der Einzelschaltung definiert. Alle Duplikat- / Geschwister-Bestückungen oder
-Marken bewegen sich zusammen, wenn ihre Offsets, d.h. Einzelschaltungspositionen oder
Abstände geändert werden.
Um ein mehr intuitives Programmieren von Einzelschaltungs-Inkpunkten zu unterstützen, ist der
Leiterplatten-Editor wie folgt geändert worden:
Abbildung 11-21: Registerkarte Inkpunkte für Leiterplatten
Die entsprechenden Schaltflächen stehen in der Registerkarte Inkpunkte für Leiterplatte mit
neuen Benennungen – Relativ zum Nullpunkt der Leiterplatte und Relativ zum Nullpunkt der
Einzelschaltung zur Verfügung. Zum besseren Verständnis zeigt eine Grafik den ausgewählten
Offset-Modus der Einzelschaltungs-Inkpunkte an.
Relativ zum Nullpunkt
der Leiterplatte:
Relativ zum Nullpunkt
der Einzelschaltung:
Abbildung 11-22: Offset-Modus für Einzelschaltungs-Inkpunkte