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SIPLACE Pro 4.x bis 18.0 ( R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 245 Die Übertragung von Pipettenkonf igurationen wird für die folgenden Bestückköpfe in diesen Richtungen unterstützt: Pipetten-Mapping-Tabelle – …

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Zusätzlich müssen die folgenden Parameter angegeben werden:
Anzahl der Messungen
Anzahl Einzelchips pro Wafer, die mit der Front-Back-Offset-Messung gemessen werden soll,
um den Gesamt-Chip-Offset zu berechnen, der für alle anderen Chips des Wafers verwendet
wird.
Gültige Werte: 1..100000
Mindestwert gültiger Messungen [%]
Mindestprozentsatz der gemessenen Einzelchips pro Wafer, für die die Messung gültig sein
soll. Gültige Werte: 1..100 [%]
Zusätzlich muss im Gehäuseform-Editor Kameratyp 40 hinzugefügt werden in der Liste über
gültige Kameratypen für das Bauelement.
13.2.8 Funktion Förderer und Pipetten Kopieren – Erweiterung
Die Option Förderer und Pipetten kopieren von im Rüstungs-Editor ist erweitert worden und
kann nun eine Rüstung oder eine Pipettenkonfiguration von einem Bestückautomat mit zwei
Bearbeitungsbereichen (z.B. einem X4i S) auf zwei Maschinen mit einem Bearbeitungsbereich
(Bestückautomaten TX, TX V2) übertragen. Zusätzlich können Pipettenkonfigurationen von
Rüstungen mit verschiedenen Bestückköpfen übertragen werden (z.B. von einem
Bestückautomaten TX zu einem TX V2).
Zwei Optionen stehen zur Verfügung, um Förderer und Pipetten zu kopieren:
Bestückstationen abgleichen, falls möglich
Standard. Wenn derselbe Bestückautomat in beiden Linien vorhanden ist, werden die Förderer
und Pipetten direkt zu dieser Maschine in der Ziellinie kopiert, ohne die Position der Maschine
in der Linie zu berücksichtigen. Die Stationspaare sollten möglichst die gleiche Anzahl
Bestückbereiche haben (1 oder 2). Die Anzahl der Bestückautomaten muss nicht gleich sein in
den Linien. Nur Pipettenkonfigurationen von derselben Serie werden kopiert.
Reihenfolge der Bestückbereiche beibehalten
Förderer und Pipetten werden kopiert, indem Paare von Bestückbereichen erstellt werden statt
bestimmte Bestückautomaten zu paaren. Dies kann verwendet werden, um von einem
Bestückautomaten mit zwei Bestückbereichen (z.B. einem X4i S) zu zwei Bestückautomaten
mit je einem Bestückbereich (z.B. 2x TX V2) zu kopieren. Angefangen mit dem ersten
Bestückbereich in der Ausgangslinie, werden Förderer und Pipetten vom rechten
Stationsstellplatz zum rechten Stationsstellplatz im ersten Bestückbereich in der Ziellinie
kopiert. Förderer und Pipetten vom linken Stationsstellplatz im Ausgangsbestückbereich
werden zum linken Stationsstellplatz des passenden Bestückbereichs in der Ziellinie kopiert.
Förderer und Pipetten von Stellplätzen ohne Gegenpart im gepaarten Bestückbereich in der
Ziellinie werden nicht kopiert. Die Bestückbereiche werden in Verfahrrichtung des Transports
gepaart.
Eine Pipettenkonfiguration von einem Bestückautomaten mit Bestückkopf C&P20 P und
Pipetten 4xxx kann zu einem Bestückautomaten TX V2 mit Bestückkopf C&P20 P2 und
Pipetten 6xxx kopiert werden. Die Pipetten 4xxx werden zu Pipetten 6xxx übertragen. Der
Pipettenwechslertyp und Magazintyp werden auch geändert.
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Die Übertragung von Pipettenkonfigurationen wird für die folgenden Bestückköpfe in diesen
Richtungen unterstützt:
Pipetten-Mapping-Tabelle
– C&P20 -> C&P20 P
– C&P20 P -> C&P20 P2
– C&P20 -> C&P20 P2 (die Pipetten werden zweimal übertragen: 1xxx -> 4xxx -> 6xxx)
Andere Bestückkopfkonfigurationen (z.B. CPP12, Twin Head) werden nur übertragen, wenn
der Ziel-Bestückautomat denselben Bestückkopftyp hat.
Einschränkungen
– Förderer oder Pipetten werden abgeschnitten, wenn der Platz in der Zielrüstung nicht
ausreicht.
– Kundenspezifische Pipetten werden nicht übertragen.
– Übertragungen in die andere Richtung, z.B. 6xxx -> 4xxx and 4xxx -> 1xxx sind nicht möglich.
– Festgerüstete Pipettenkonfigurationen des Bestückkopfes werden nicht übertragen.
13.2.9 LED Pairing – Separates Paket in SIPLACE Pro-Installation
LED Pairing kann jetzt als separates Paket innerhalb des Installationsprogramms von SIPLACE
Pro installiert werden.
Alle Dateien, die für LED Pairing benötigt werden können installiert werden, ohne SIPLACE Pro
Desk und Line Control GUI zu installieren. Somit kann der Benutzer SIPLACE Pro Desk nicht
versehentlich starten und möglicherweise unerwünschte Änderungen an den SIPLACE Pro-Daten
vornehmen. Siehe SIPLACE Pro Installation Manual, Artikelnummer: [00198503-xx].
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14 Funktionsbeschreibung SIPLACE Pro V16.x
14.1 Neue Funktionen (V16.0 – R18-2)
14.1.1 Kundenspezifische Pipetten – Verbesserungen
Das Verfahren für kundenspezifische Pipetten ist wie folgt verbessert worden:
– Kundenspezifische Pipetten für die Bestückköpfe C&P20 P und CPP können mit einer
Pipetten-ID ausgestattet sein. Eine Pipetten-ID kann für kundenspezifische Pipetten 6xxx,
4xxx, 2xxx und 28xx in der Pipetten – Strukturansicht in SIPLACE Pro Desk festgelegt
werden. Die Pipetten-ID wird an die Station gesendet, wenn ein Auftrag von SIPLACE Pro
heruntergeladen wird.
– Die Pipetten-ID ist im Pipettenreport enthalten.
– Die automatische Pipetten-ID-Erkennung kann für die kundenspezifischen Pipetten genauso
wie für die Standardpipetten an der Station durchgeführt werden.
– Die Namen der kundenspezifischen Pipetten werden an der Station angezeigt, wenn ein
Auftrag von SIPLACE Pro heruntergeladen wird.
– Verschmutzungs-Scanning
SIPLACE Vision bietet ein neues Pipetten-Scanning für kundenspezifische Pipetten, um
Verschmutzung durch Lotpaste zu erkennen. Die Option Verschmutzung durch Lotpaste
scannen muss in der Registerkarte Pipetten im Gehäuseform-Editor aktiviert werden.
Folgende Parameter sind vorhanden und können geändert werden:
Empfindlichkeitskorrektur
Empfindlichkeit für die Erkennung von Verschmutzung durch Lotpaste. Negative Werte
bedeutet eine geringere und positive Werte eine höhere Empfindlichkeit.
Gültige Werte: [-75; +100]. Standardwert: 0.
Scannen nach
Anzahl der bestückten Bauelemente, nach denen ein Pipetten-Scanning durchgeführt werden
soll.
Gültiger Wertebereich: [10; 10 000]. Standardwert: 100.
Das Verschmutzungs-Scanning wird für folgende Kameratypen unterstützt:
SST23, SST25, SST28, SST29, SST30, SST33, SST36, SST38, SST41, SST45, SST48 und
SST49.
Der Bediener muss die Verschmutzungsprüfung an der Station manuell starten.