SG_FSE_SiplaceHF_HF3_00193900-05_de.pdf - 第111页
1 - 43 S tudent Guide SIPLACE HF/HF3 Ausgabe 09/2005 3 Kommunikation und S teuerung 43 3.4.3 Achscontroller Die Achscontroller bekommen die Zielpositio n und da s S tart signal vom MC übermittelt, alle nöti- gen Berechnu…

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3 Kommunikation und Steuerung Ausgabe 09/2005
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Die unterschiedlichen Achstypen unterscheiden sich in Details aber alle Steueraufgaben werden
durch den VC 3 controller auf dem Achscontroller ausgeführt. 2 Steuersignale für 2 oder 3 phasen-
Achsantriebe werden als Steuersignale an den Servo übertragen. Für DC-Antriebe nutzen wir die
gleichen Hardwareprinzipschaltung mit nur 1 Steuersignal zum Servoverstärker.
Die einzige Rückkopplung sind die Spursignale vom Inkrementalgeber zum VC 3 controller - ein
verfügbarer Tacho (Z-/DP Achse) wird nicht an das Achssystem angeschlossen.

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3.4.3 Achscontroller
Die Achscontroller bekommen die Zielposition und das Startsignal vom MC übermittelt, alle nöti-
gen Berechnungen und Steuerungen werden von der Achs- VC-controller kombination ausgeführt
Fig. 3.4 - 10 Ansicht und Testsignale Achscontroller A363 der HF Maschine
Der Achscontroller A 363 in der HF-Maschine sind steckplatzcodiert. Das bedeutet kein Adress-
schalter muß beim Ersatzteiltausch eingestellt werden. Alle Achscontroller haben - für jeden
Achstyp einen zusätzlichen VC 3 controller.
Die Kommunikation und die Achssteuerfunktion wird durch die Achscontroller VC3 controller-ko-
mbination ausgeführt.
Dafür ist eine - BIOs SW
- Firmware für den Achscontroller (Applikation 1) auf der Hauptplatine und
- Firmware für den VC 3 controller (Applikation 2)
geladen.
Wegen der unterschiedlichen Typen von Antrieben und unterschiedlicher Steuermethoden ist
diese Firmwareversion unterschiedlich für die Achstypen. Das heißt die Achscontroller können
nicht einfach in eine andere Position -Achsfunktion- getauscht werden .
Zählfehler
Invertierter
Nullimpuls
Endemeldung
Baugruppen-
fehler
Initialisiert
Servo aktiv
Zustandsanzeige mit LED´s
Drei Achscontroller pro Platine
Jeder der Achscontroller hat einen Schalter zum manuellen abschalten der Servover-
stärker.
Für jeden Achscontroller werden einige Steuersignale auf den Front-Teststecker ge-
schaltet.
(Spur A/B/Nullimpuls / Start/Istpos. gleich Sollpos./Endemeld./unkommutierter Motor-
Sollstrom / (Vnominal/Force output) Vsoll/Kraft ausgang)

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3.4.3.1 Servoverstärker TBS .. und SDS ...
Fig. 3.4 - 11 Servoverstärker
Diese SDS und TBS Servoverstärker sind mit dem Servo-Freigabeschalter auf der Achscontrol-
lerplatine rücksetzbar.
Alle Servos sind speziell auf den maximalen Motorstrom des angeschlossenen Antriebs einge-
stellt. Dies heißt die Servoverstärker müssen achsspezifisch eingesetzt werden.
Stromsollwert Is
U
Stromsollwert Is
W
Stromistwert Iist
U
Stromistwert Iist
W
Ausgang Stromregler Usoll
U
Ausgang Stromregler Usoll
W
Fehler
GND
Servo Enable / Freigabe Endstufe
Effektivstrombegrenzung
Störung / Fataler Fehler
Betriebsbereit
Die Motorstrom-Sollsignale können an den ober-
sten Meßpunkten oder an V nominal / Force-aus-
gang des Achscontroller gemessen werden.
Die Pin 3/4 zeigen die Istmotorstromsignale.
Diese Signale sind 180° phasenverschoben zu den Sollsignalen.
Die Pin 5/6 zeigen die Spannungen die die sinusförmigen Ströme
durch die Motorwindungen treiben.
Betriebsbereit ist EIN wenn die Maschine EINgeschaltet ist
Servo Enable wird zum erstenmal mit Start des Referenzlaufs aktiv-
iert. Bei X/Y Achse Servo AUS nach 2 min. ohne Aktivität oder in
Serviceposition. / Bei DP-Achse nur aktiv bei Popsitioniervorgang.
I eff Fehler zeigt kurze Überstrompulse an.
Baugruppenfehler ist ein ’permanent’-Fehler wie Über-
spannung / Überstrom/ Übertemperatur.