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1 - 14 S tudent Guide SIPLACE HF/HF3 3 Kommunikation und S t euerung Ausgabe 09/2005 14 Dadurch wird sich ergestellt, das bei gleichzeiti ger Belegung des Busses durch mehrere TN immer nur ein TN am Bus bleibt. Die von d…

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Student Guide SIPLACE HF/HF3
Ausgabe 09/2005 3 Kommunikation und Steuerung
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3.3.2.3 CSMA: Vermeidung von Datenkollision
Ist der Bus frei, kann jedes Objekt eine Datenübertragung versuchen. Die Nachricht mit der
höchsten Priorität wird zuerst übertragen. Die TN mit einer niedrigeren Priorität ziehen sich zurück
und versuchen es erneut, sobald die Datenübertragung abgeschlossen ist.
Abb. 3.3 - 8 CSMA: Vermeidung von Datenkollision
3.3.2.4 CAN-Bus Arbitrierung
Arbitrierung (engl. Arbitration bedeutet übersetzt ’Schiedsgericht’)
Bei CAN erfolgt der Buszugriff durch die TN völlig unkoordiniert nach dem Prinzip des dezentralen
Buszugriffs. Es ist grundsätzlich möglich, dass mehrere TN gleichzeitig mit dem Senden einer
Nachricht (Kommando oder Meldung) beginnen. Generell gilt, dass ein TN nur dann den Bus be-
legen kann, wenn dieser frei ist. Die Busteilnehmer erkennen den Belegungszustand des Busses
über eine festgelegte Zeitspanne, innerhalb welcher der Bus auf Ruhepotential sein muss.
Immer dann, wenn mehrere TN gleichzeitig mit dem Senden einer Nachricht beginnen, wird im
Rahmen einer Auswahlphase (Arbitrierungsphase) entschieden, welcher TN am Bus verbleiben
darf.
Ein solcher Buszugriffskonflikt wird durch bitweises Aufschalten des Nachrichtenarbitrierungsfel-
des (Standard ist ein 11 Bit Identifier) aufgelöst.
Grundlage der bitweisen Arbitrierung ist die Unterscheidung von 2 physikalischen Buspegeln, ei-
nem dominanten (low) und einem rezessiven Bit (high).
Ein freier Bus befindet sich auf rezessivem Pegel. Ein TN, der den Bus belegt, signalisiert dies
durch Aufschalten eines dominanten Bits (SoF,
Start of Frame). Während der Arbitrierungsphase
vergleicht jeder sendende TN den von ihm aufgeschalteten Buspegel mit dem tatsächlich auf dem
Bus vorhandenen Pegel.
Jeder TN, der ein rezessives Bit gesendet hat und ein dominantes beobachtet, stellt seinen
Arbitrierungsversuch sofort ein und wird zum möglichen Empfänger der Nachricht. Am Ende der
Arbitrierung bleibt nur derjenige TN am Bus, dessen Nachricht den niedrigsten Identifierwert
besitzt (logische Null wird durch dominanten Pegel abgebildet). Die Priorität einer Nachricht ist
also höher, je niedriger der Wert des Identifier dieser Nachricht.
Buszugriff
kurze Wartezeiten
für
Telegramme
mit hoher Priorität
CSMA / CD: Carrier Sense Multiple Access by Collusion Detection
im Falle einer Kollision
startet der TN mit der
niedrigeren Priorität
später
Carrier Sense
Multiple Access
(CSMA)
ollision
C
Detection
(CD)
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Dadurch wird sichergestellt, das bei gleichzeitiger Belegung des Busses durch mehrere TN immer
nur ein TN am Bus bleibt. Die von diesem TN gesendete Nachricht wird hier nicht zerstört, so das
wir von einer ’verlustlosen’ Arbitrierung sprechen. Arbitrierung (engl. Arbitration) bedeutet über-
setzt ’Schiedsgericht’.
Arbitrierung: Zustandsdiagramm
Abb. 3.3 - 9 Zustandsdiagramm Arbitrierung
Es existieren zwei Buszustände während der Arbitrierung, ’dominant’ und ’rezessiv’. Die Logik ist
durch einen Wire-AND Mechanismus realisiert.
Im Beispiel dargestellt die Arbitrierung durch bitweises Abtasten der Identifier von 2 TN.
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Abb. 3.3 - 10 CAN-Bus Arbitrierung mit 2 Teilnehmer
Warten auf freien Bus
Aufschalten Bit SoF
Empfangszustand
Aufschalten des
1. Arbitrierungsbits
Vergleich Buspegel mit
aufgeschaltetem Bit
Fehlerzustand
Arbitrierung verloren
rezessives Bit auf dominanten Bus aufgeschalten
sind alle Arbitrierungsbits aufgeschalten,
erfolgt das Senden von Steuer- und Datenfeld
Aufschalten
weiterer Bits
Start: ein TN sendet
eine Nachricht
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
rezessives Bit (Logikpegel high)
dominantes Bit (Logikpegel low)
TN 1 gewinnt hier die Arbitration
TN 2 verliert hier die Arbitrierung
und wechselt in den Zustand
empfangen
Identifier TN 1 1
Bit
Identifier TN 2 2
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3.3.3 CAN-Bus Konzept an der HF-Maschine (bis MA.Nr.xx)
Der Bestückautomat SIPLACE HF verwendet ein Bussystem mit einer Datenübertragungs-
geschwindigkeit von 1 Mbit/s. Das CAN-Bus-System beginnt an der Kommunikationsplatine und
ist in 2 Pfade unterteilt. Jeder Pfad endet mit einem 120 Ohm Abschlusswiderstand am CAN-Bus-
board des jeweiligen Bestückkopfes.
Abb. 3.3 - 11 Gesamtübersicht CAN-Bus (alte Verdrahtung)
SMP BUS
MC
MC
CAN Busleitung 2
CAN Busleitung 1
Computer Unit
* SW Update 504 --> 505 Portal 2 wird zu Portal 3
COM Baugruppe
(links)
COM Baugruppe
(rechts)
Schlepp- Interface
Portal 1
CAN E/A
Modul
Sektor 4
CAN E/A
Modul
Sektor 4
CAN E/A
Modul
Sektor 4
CAN E/A
SUB Modul
Sektor 4
Transport
Steuerung
Vision
Steuereinheit
Sektor 4
BE-Tisch 1
Gurtschneider
BE-Tisch 4 / MTC
Gurtschneider
SUB Distributer Sektor 4
Axis unit
BB 2
Schlepp-Interface
Portal 2*
Vision
Steuereinheit
Sektor 2
BE-Tisch 2 / MTC
Gurtschneider
CAN E/A
Main Modul
Sektor 2
BE-Tisch 3
Gurtschneider
Main Distributer Sektor 4