SG_FSE_SiplaceHF_HF3_00193900-05_de.pdf - 第496页
1 - 22 S tudent Guide SIPLACE HF/HF3 1 1 MTC2 Ausgabe 09/2005 22 1 1.2.3 Inbetriebnahme Der MTC 2 kann nicht als eigenständig e Maschine betr ieben werden, so ndern nur zusamm en mit einer SIPLACE-S tation. Die Einstellu…

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11.2.2 Referenzpositionsfahrt
Beim Einschalten des MTC 2 ist wie bei der SIPLACE-Station eine Referenzpositionsfahrt der
Servoachsen notwendig. Bleibt der MTC 2 eingeschaltet während die SIPLACE-Station aus- und
wieder eingeschaltet wird, meldet er, dass er bereits referenziert ist.
Bei der Referenzpositionsfahrt fahren beide Türme gleichzeitig in ihre Referenzpositionen, wobei
zuerst die beiden Zuführachsen und anschließend die beiden Hubachsen bewegt werden.
Jede Achsen fährt erst ihre physikalische Homelage an, überprüft dann die Lage der beiden Soft-
ware Endschalter und stoppt schließlich in der Software-Nullposition (entspricht dem jeweiligen
Null-Offset von der physikalischen Homelage). Diese dann eingenommenen Positionen sind als
Referenz- bzw. als Einmesspositionen definiert.
Im Detail läuft die Referenzfahrt für eine einzelne Achse folgendermaßen ab:
– Der aktuelle Null-Offset wird an den Masterdrive gesendet.
– Die Steuerung frägt die Lichtschranke "Ruheposition" ab und wartet auf eine steigende Flanke.
Steht die Achse bereits in der Lichtschranke, dann liefert diese ein "HIGH-Signal". Die Achse
fährt in positiver Richtung solange, bis die Lichtschranke eine fallende Flanke liefert. Anschlie-
ßend fährt die Achse wieder in negativer Richtung.
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Steht die Achse nicht in der Lichtschranke, dann liefert diese ein "LOW-Signal". Die Achse fährt
in negativer Richtung.
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– Die Achse fährt solange in negativer Richtung, bis die Lichtschranke die benötigte steigende
Flanke geliefert hat und die erste Rotor-Nullage (Index) gefunden worden ist.
Diese Vorgehensweise ist notwendig, da die Nullimpulse der Resolver-Winkelschrittgeber sich
bei jeder Umdrehung wiederholen und deshalb mehrmals innerhalb des möglichen Verfahrbe-
reiches erscheinen.
– Beide Software Endschalter der maximalen und minimalen Position werden bis auf wenige Mil-
limeter angefahren, um die gespeicherten Daten zu überprüfen.
– Zuletzt wird der aktuelle Null-Offset angefahren.
Hinweis:
Wenn das Anfahren der Software Endschalter nicht vollständig durchgeführt wird und am Bild-
schirm eine Fehlermeldung der Motorsteuerungen (Masterdrive) erscheint, muss eine der Achsen
neu eingemessen werden:
Sind alle vier Referenzpositionen angefahren, sucht die SIPLACE-Station auf den Zuführachsen
die beiden Referenzmarken. Die gefundene Position wird später zur Bestimmung der Abholposi-
tion von Bauelementen verwendet. Die Marken müssen in der MVS-Datei des Linienrechners vor-
handen sein.

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11.2.3 Inbetriebnahme
Der MTC 2 kann nicht als eigenständige Maschine betrieben werden, sondern nur zusammen mit
einer SIPLACE-Station. Die Einstellungen (Maschinendaten) werden im Batteriegepufferten Spei-
cher des Maschinencontrollers gespeichert und sind jeweils nur für diese eine Maschine gültig.
Nach der Anlieferung des MTC 2 müssen vor der ersten Inbetriebnahme folgende Schritte durch-
geführt werden:
➠ Kontrollieren Sie die Grundhöhe und stellen Sie diese ggf. ein (siehe Betriebsanleitung).
➠ Prüfen Sie, ob die Spannungsversorgung korrekt eingestellt ist (siehe Einstellanleitung").
➠ Kontrollieren Sie, ob die Bewegungsfreiheit aller Achsen gewährleistet ist.
➠ Kontrollieren Sie den Zahnriemen auf Spannung und Beschädigung: siehe Einstellanleitung
Bei offensichtlicher Beschädigung des Zahnriemens ist dieser auszutauschen (siehe Service-
anleitung).
➠ Bereiten Sie die SIPLACE-Station vor (siehe Umbauanleitung).
➠ Docken Sie den MTC 2 an der SIPLACE-Station an (siehe Betriebsanleitung).
➠ Schalten Sie den MTC 2 und die SIPLACE-Station ein.
➠ Loggen Sie sich in der Stationsrechner-Software als Service ein.
➠ Starten Sie SITEST.
➠ Wechseln auf der Grundansicht in das Menü für den MTC 2.
➠ Führen Sie einen Referenzlauf des MTC 2 durch.
➠ Führen Sie einen Referenzlauf der SIPLACE-Station durch.
➠ Machen Sie einen Funktionstest der Schutzeinrichtungen, indem Sie während weiterer Refe-
renzläufe jede der folgenden Aktionen einzeln durchführen:
➠ Drücken Sie den NOT-HALT-Taster.
➠ Öffnen Sie die Schutztüren.
➠ Lassen Sie vor dem Referenzlauf die Turmverriegelungen offen.
Es muss jeweils ein NOT-HALT erfolgen und eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Bild-
schirm ausgegeben werden.
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➠ Machen Sie die jeweilige Aktion rückgängig und quittieren Sie die Fehlermeldung.
