SG_FSE_SiplaceHF_HF3_00193900-05_de.pdf - 第384页
1 - 14 S tudent Guide SIPLAC E HF/HF3 Advanced I 8 BE-Handling Ausgabe 09/2005 14 8.2.4.5 Zusätzliche Kommunikationseinheit für die Spleißste llenerkennung Für die Option T raceability mit S pleißstellenerk ennung ist ei…

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8.2.4.4 Externe Stromversorgung für BE-Wechseltische
Um die Zeitspanne für einen Rüstungswechsel möglichst gering zu halten, lassen sich die BE-
Wagen an einem externen Rüstplatz vorrüsten. Zur Vorbereitung auf den Betriebseinsatz können
dort die Fördererfunktionen und -Einstellungen überprüft werden. Dazu bieten wir eine externe
Stromversorgung an. Über ein Versorgungskabel wird der BE-Wagen mit der erforderlichen
Betriebsspannung und mit Druckluft versorgt.
Technische Daten:
Zum Lieferumfang gehören ein Netzkabel nach europäischer Norm, ein Netzkabel nach US-Norm
und ein Verbindungskabel zwischen Spannungsversorgung und BE-Wagen.
Netzspannung 230 V~ ± 5 % / 120 V~ ± 5 %
Druckluftanschluss max. 1,0 MPa (10 bar) Ausgangsdruck mit Ventil regelbar
Abb. 8.2 - 10 Lieferumfang
Legende
Hinweis:
Für nähere Information, benutzen sie das Handbuch "Externe Stromversorgung für BE-Wagen"
(Artikelnummer: 00193903-01)
(1)Spannungsversorgung 88...264 V AC (2) Stromversorgungkabel
230 V AC (EU
3x0.75 mm
2, l = 2.0 m)
(3) Stromversorgungskabel 125 V AC (US 3x18
AWG, l =2.0 m)
(5) Pneumatikkupplung
(6) Kabel zur Versorgung des BE Wechseltischs

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8.2.4.5 Zusätzliche Kommunikationseinheit für die Spleißstellenerkennung
Für die Option Traceability mit Spleißstellenerkennung ist eine zusätzliche Kommunikationsein-
heit erforderlich. Über die Spleißsensoren, die an der Kommunikationseinheit angesteckt werden,
wird der Stationsoftware mitgeteilt, wann eine neue Bauelementencharge (neue Bauelementen-
rolle) angespleißt wurde. Die Option Füllstandskontrolle aktualisiert automatisch den Bauele-
mentefüllstand.
Abb. 8.2 - 11 Zusätzliche Kommunikationseinheit für die Spleißstellenerkennung
(1) Die zusätzliche Kommunikationseinheit wird zusammen mit der Kommunikationseinheit des
BE-Wechseltisches angeschraubt.
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8.3 Pneumatisches Schneidgerät
8.3.1 Aufbau und Funktion des pneumatischen Schneidgerätes
Über den Leergurtleitkanal werden die Leergurte in die Öffnung (Pos. 3) des Schneidgeräts
geleitet.
Basis des Schneidgeräts ist ein horizontal liegender Rahmen (Pos. 1) mit einer feststehenden
Schneidkante und einem beweglichen Schneidmesser, das von zwei Kurzhubzylindern (Pos. 2)
Bei jeder Auf- oder Abwärtsbewegung schneidet das Gerät den Gurt ab.
Näherungsschalter (Pos. 5) signalisieren die Stellung der Kurzhubzylinderkolben und somit der
Schneidmesser. Die Steuerelektronik (4) registriert damit beispielsweise, dass ein in einem Gurt
verbliebenes Bauelement nicht zerschnitten wurde. Der Schneidvorgang erfolgt nur während des
Bestücken. Aus Gründen der Betriebssicherheit ist das Schneidgerät in den NOT-HALT-Kreis in-
tegriert.
Das pneumatische Schneidgerät ist mit vier Schrauben auf den Rahmen der Einzugsvorrichtung
befestigt und bildet zusammen mit dem Leergurtleitkanal eine Einheit.
Abb. 8.3 - 1 Pneumatisches Schneidgerät
Der Gurtschneider wird aktiviert wenn das Portal zur ersten Bestückposition fährt. Abwechselnd
bewegt einer der zwei Zylinder das Schneidmesser vor. Erreicht der erste Zylinder die vordere
Positon, wird der 2. Zylinder gestartet. Beide Zylinder werden dann gleichzeitig für die Rückwärts-
bewegung gestartet.
Zu Servicezwecken kann das Schneidgerät in ca.15 min. aus- bzw. eingebaut werden. Für datail-
ierte Beschreibungen zum Zerlegen Siehe Serviceanleitung Kap. 4.3 ab S.4-67.
1. Horizontaler Rahmen 2. Kurzhubzylinder
3. Öffnung für die Leergurte 4. Steuerelektronik
5. Näherungsschalter (6)