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1 - 40 S tudent Guide SIPLACE HF/HF3 6 Collect&Place-Kopf / DLM2 Ausgabe 09/2005 40 6.3.21 Det aillierter Drehvorgang an der DP-St ation, 1. Einschwenken Abb. 6.3 - 18 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 1. …

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Student Guide SIPLACE HF/HF3
Ausgabe 09/2005 6 Collect&Place-Kopf / DLM2
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6.3.19 Segment mit einem "defekten Bauelement“
Wenn die optische Zentrierung eines Bauelementes (Ident.-Fehler) oder der Vakuum-Check vor
der Bestückung (alternativ BE-Erkennung vor Bestücken) fehlschlägt, wird das Bauelement nicht
bestückt und bleibt an der Pipette.
Die Drehstation dreht diese Pipette trotzdem auf den Abholwinkel des neuen Bauelemen-
tes vor, wenn sich dieses Segment in der Drehposition befindet.
Wenn dieses Segment in Abholposition ist:
wird die Abwurfprozedur aktiviert und
die X-/Y-Achsen bewegen sich zur Abwurfposition des Portals,
das Bauelement wird durch Blasluft nach unten abgeworfen,
das neue Bauelement wird aufgenommen.
Das abgeworfene Bauelement wird im Rahmen eines Reparaturlaufes nach allen, durch das Pro-
gramm vorgegebenen Bestückzyklen für diesen Bestückkopf bestückt.
Bei Betrieb einer F-Maschine folgen nun die Bestückungen mit dem P&P-Kopf.
6.3.20 Beendigung der LP-Bestückung
Nach Bestückung des letzten Bauelementes mit dem Pick & Place-Kopf bewegen die Por-
talachsen die Bestückköpfe zur Warteposition.
Die SIPLACE-Bestückungsstation aktiviert das Transportsystem und bewegt die Leiterplatte
zum Ausgabeband.
Schließlich meldet die SIPLACE-Bestückungsstation die Anzahl der verbrauchten Bauele-
mente (bestückte und abgeworfene) an den Linienrechner.
Das OIS (Operator Information System) erstellt die Bestückstatistik mit Bezug auf die pro-
grammierten Einstelldaten der Station, der programmierten Nutzen oder der letzten Reset-
Zeit. Diese aussagefähige Daten tragen zur Optimierung des Prozesses bei.
Die Maschine ist bereit für die nächste Leiterplatte.
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6.3.21 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 1. Einschwenken
Abb. 6.3 - 18 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 1. Einschwenken
Bild 1 zeigt die Ausgangsposition. (Zustand nach Referenzlauf)
Von der Ausgangsposition dreht der Schrittmotor 90 ° zum Einschwenken.
Die DP-Station schwenkt ein und kontaktiert die Pinole (inkremental Scheibe).
Der Schrittmotor wird von der Lichtschranke an der Kurvenscheibe überwacht.
Bild 2 zeigt den Status nach dem Einschwenken.
Dies ist die Startanforderung für den Antrieb der DP-Achse.
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6.3.22 Positionierung zum Abholwinkel
Abb. 6.3 - 19 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, Positionierung zum Abholwinkel
6.3.23 Positionierung zum Bestückwinkel
Abb. 6.3 - 20 Detaillierter Drehprozeß an der DP-Station, Positionierung zum Bestückwinkel
Null-
impuls-
fenster
Spursignale
Hell-Dunkel-
Übergang
ist Nullimpuls
¼-Drehung
Drehrichtungen
Die DP-Achse positioniert das Seg-
ment auf den jeweiligen Nullimpuls und
prüft diesen Signalpegel auf einer Dis-
tanz von 3 Digits.
Die Endemeldung wird ausgegeben,
wenn die tatsächliche Positionsabwei-
chung innerhalb der erlaubten Toleranz
liegt.
Zwischen dem 0 °- und 180 ° bzw. 90°
und -90°- Abholwinkel besteht kein Un-
terschied.
Null-
impuls-
fenster
Spursignale
Hell-Dunkel-
Übergang
ist Nullimpuls
¼-Drehung
Drehrichtungen
Bei Positionierbeginn wird die tatsächli-
che Position der Achse auf 0 gesetzt,
indem der Positionszähler der DP-
Achse auf 0 gesetzt wird.
Der DP-Antrieb wird im relativen Positi-
oniermodus betrieben.
Die DP-Achse startet zur Zielposition,
die den Kalibrierwerten der Station, den
Programmierwerten des Linienrech-
ners und den Zentrierwerten des Be-
stückvorganges entnommen werden.
Die Endemeldung wird ausgegeben,
sobald die tatsächliche Positionsab-
weichung innerhalb der erlaubten Tole-
ranz liegt.