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R Series Automatisiertes Dosiersystem
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16 Muster Aufruf (Call Pattern)
Call Pattern 1/2
------------------------------
X: 130.93 mm
Y: 37.39 mm
Z: 45.54 mm
R: 89.32 deg
[F1] OK [F2] Next [F3] Current
Call Pattern 2/2
------------------------------
Label: 1
[F1] OK [F2] Next
Tastenfolge Funktion
>
Lässt das System ein Muster dosieren, das genauso ist wie ein anderes Muster im Programm, aber
sich an einer anderen Position im Programm befindet, wo der Muster Aufruf Befehl eingegeben ist.
Dem aufgerufenen Muster muss ein Label zugeordnet sein. Das System stoppt die Dosierung des
aufgerufenen Musters, sobald ein Musterende Befehl erreicht wird.
Beispiel eines Programms mit einem Muster Aufruf Befehl:
0001 Call Pattern Label 1
0002 Call Pattern Label 1
0003 End Program
0004 EMPTY
0005 Label 1
0006 Line Start 10.0,1
0007 Line End
0008 Line Start 10.0,1
0009 Line End
0010 Dispense Dot 0.100
0011 Dispense Dot 0.100
0012 Dispense Dot 0.100
0013 Dispense Dot 0.100
0014 Dispense Dot 0.100
0015 End Pattern
Anhang A, Typmenü Referenz (Fortsetzung)
Beispielillustrationen des Muster Aufruf Befehls
Linienbeginn Linienbeginn
Linienende Linienende
Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt
Die Dosierpunkte sind mit einem Labelbefehl im Dosierprogramm definiert.
Programmiertes Muster
Muster Aufruf 1
Das Muster wird an der im Call Pattern Befehl festgelegten Position ausgeführt.
Muster Aufruf 2
Linienbeginn Linienbeginn
Linienende Linienende
Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt
Linienbeginn Linienbeginn
Linienende Linienende
Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt Dosierpunkt

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Anhang A, Typmenü Referenz (Fortsetzung)
17 Musterende (End Pattern)
Tastenfolge Funktion
>
Wird in Verbindung mit dem Musteraufrufbefehl benutzt, um das Programm zur Adresse
zurückzusetzen, die direkt nach dem Musteraufrufbefehl erscheint.
18 Unterroutine Aufruf (Call Subroutine)
Call Subroutine
------------------------------
Label: 1
[F1] OK
Tastenfolge Funktion
>
Bewirkt, dass das Programm zu einem Satz von Befehlen springt, der sich am Ende eines Programms
befindet. Der erste Befehl der Unterroutine muss ein Label Befehl sein (unten als Zeile 0006 angezeigt).
Das Programm springt an die angegebene Adresse (in diesem Beispiel 0006) und führt dann die
Befehle nach dieser Adresse aus. Wenn der Unterroutine Endebefehl (End Subroutine command)
erreicht wird, kehrt das Programm an die Adresse zurück, die direkt nach dem Unterroutine Aufruf
Befehl (Call Subroutine command) steht (in diesem Beispiel 0004).
HINWEIS: Ein Unterroutine Aufruf Befehl könnte bspw. für einen Düsenreinigungsablauf verwendet
werden.
Beispiel für ein Programm mit einem Unterroutine Aufruf Befehl:
0001 Line Start 10.0,1
0002 Line End
0003 Call Subroutine Label 1
0004 End Program
0005 EMPTY
0006 Label 1
0007 Dispense Dot 0.100
0008 Dispense Dot 0.100
0009 Dispense Dot 0.100
0010 End Subroutine
19 Unterroutine beenden (End Subroutine)
Tastenfolge Funktion
>
Wird in Verbindung mit dem Unterroutine Aufruf Befehl verwendet, um das Programm zu der Adresse
zurückzusetzen, die direkt nach dem Call Subroutine Befehl steht.

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20 Programmaufruf (Call Program)
Call Program
------------------------------
Program Number: 1
[F1] OK
Tastenfolge Funktion
>
Führt eine existierende Programmnummer innerhalb des aktuellen Programms aus. Wenn für die
aufgerufene Programmnummer kein Programm existiert, tritt ein Fehler auf.
21 Festlegen der I/O (Set I/O)
Set I/O
------------------------------
1 Input
2 Output
Select: _
[F1] OK
Set I/O (Input)
------------------------------
Port 1-8: 1
Off(0)/On(1): 1
Goto Label: 1
[F1] OK
Set I/O (Output)
------------------------------
Port 1-8: 1
Off(0)/On(1): 0
[F1] OK
Tastenfolge Funktion
>
Setzt einen Ausgang oder prüft den Status eines Eingangssignals. Siehe “I/O Anschluss” auf Seite89
für die technischen Daten der Eingänge/Ausgänge.
Setting Beschreibung
1 Input Geben Sie die Anschlussnummer des Eingangs ein (1–8), den Eingangsstatus (1
= ON oder 0 = OFF) und die Adresse (Goto Label), zu der das Programm springen
soll, wenn der Eingangsstatus erscheint.
2 Output Geben Sie die Anschlussnummer des Ausgangs ein (1–8) und ob der Ausgang ein-
(ON) oder ausgeschaltet (OFF) werden sollt. (1 = ON oder 0 = OFF).
Anhang A, Typmenü Referenz (Fortsetzung)