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Einführung Funktionsumfang mit ASM Material Manager ASM Material Setup Assistant 2.3 (R17-1) ASM Material Setup Assistant 2.3 ( R17-1) 15 1.3 1 . 3 F u n k t io n s u m f a n g m it A S M M a t e r ia l M a n a g e r Fun…
Einführung
Funktionsumfang mit Festrüstung und konstanten Tischen
14 ASM Material Setup Assistant 2.3 (R17-1) ASM Material Setup Assistant 2.3
1.2
1.2 Funktionsumfang mit Festrüstung und konstanten Tischen
Funktionsumfang mit Festrüstung und konstanten Tischen
SIPLACE Material Setup Assistant (MSA) mit Festrüstungen und konstanten Tischen wird unterstützt,
erfordert jedoch einige Änderungen im Arbeitsablauf und bewirkt Abweichungen im Funktionsumfang
von SIPLACE Material Setup Assistant (MSA). Die Änderungen im Arbeitsablauf und Abweichungen im
Funktionsumfang lesen Sie im Kapitel "6 Workflow mit Festrüstung und konstanten Tischen" [ ➙ 109].
Überblick
Festrüstungen werden im Unterschied zu flexiblen Familienrüstungen einmal aufgebaut und dann mehr
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mals verwendet, ohne zwischenzeitlich abgerüstet zu werden. Solange sie nicht in Gebrauch sind, wer
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den die Wechseltische für eine Festrüstung normalerweise in der Nähe der Linie „geparkt“. Das Material
auf diesen Tischen wird bis auf wenige Ausnahmen (z.B. letzte vorhandene Rolle) nicht anderweitig ver
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wendet. Erst wenn die Festrüstung nicht mehr benötigt wird, werden alle Wechseltische abgerüstet und
das Material wieder eingelagert.
Konstante Tische funktionieren ähnlich, nur dass hier innerhalb einer Rüstung eine Mischung aus flexi
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blen und konstanten Tischen an den jeweiligen Stellplätzen vorliegen kann. Ein konstanter Tisch wird
ebenfalls einmal aufgebaut und mehrmals verwendet. Dabei wird der konstante Tisch über die Zeit üb
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licherweise in mehreren verschiedenen Rüstungen Verwendung finden. Ein typisches Szenario ist z.B.
die eine Seite der Linie konstant und die andere Seite flexibel zu rüsten. Erst wenn der konstante Tisch
nicht mehr benötigt wird, wird dieser abgerüstet und das Material wieder eingelagert.
Merkmale
▪ Wechseltische für Festrüstungen und konstante Tische sind immer an eine Linie gebunden. Die Ver
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wendung an einer anderen Linie ist nicht möglich.
▪ Die Wiederverwendung von Material im Vorrüstbereich ist nicht relevant, da diese konstanten Tische
üblicherweise nahe der Linie geparkt werden.
▪ Material für Festrüstungen und konstante Tische wird üblicherweise nicht in die AFP-Hardware (För
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dererregale oder Dockingstationen) gestellt. Diese Wechseltische werden nach der Produktion ein
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fach in der Nähe der Linie „geparkt“, ohne diese abzurüsten.
▪ Geplante Festrüstungen und konstante Tische können nicht erst in der übernächsten Rüstung (n+2-
Regel bei flexiblen Familienrüstungen) eingesetzt werden. Diese Wechseltische können in direkt
aufeinanderfolgenden Rüstungen verwendet werden und meist auch in der jeweiligen Station stehen
bleiben.
Einführung
Funktionsumfang mit ASM Material Manager
ASM Material Setup Assistant 2.3 (R17-1) ASM Material Setup Assistant 2.3 (R17-1) 15
1.3
1.3 Funktionsumfang mit ASM Material Manager
Funktionsumfang mit ASM Material Manager
Der ASM Material Manager steht in zwei Versionen zur Verfügung.
ASM Material Manager – Vollversion
Mit der Vollversion führen Sie die Lagerverwaltung mit dem ASM Material Manager durch. Der Materi
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alfluss wird innerhalb der Fabrik vollständig und vollautomatisch ausgesteuert.
▪ Bestellung des Materials via Materialbedarfslisten.
▪ Automatische Auslagerung aus entsprechendem Lagerequipment (z. B. SIPLACE Material Tower)
▪ Der kontrollierte Transport des Materials (via PDAs) in den Vorrüstbereich und wieder zurück.
ASM Material Manager für MSA
Mit der ASM Material Manager für MSA Version steuern Sie den Materialfluss in Ihrer Fabrik selbst. An
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hand der Rüstlisten aus ASM Setup Center veranlassen Sie die Bestellung, den Transport und die Über
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gabe des Materials in den Rüstbereich. Über die Scan-Abläufe Material sortieren bzw. Material erfassen
können Sie das Material dann in ASM Setup Center einbringen.
Siehe dazu "5.8.3 Angeliefertes Material sortieren und erfassen" [ ➙ 98].
1.4
1.4 Vorteile von SIPLACE Material Setup Assistant
Vorteile von SIPLACE Material Setup Assistant
Reduzierung von Materialbewegungen zwischen Lager und Vorrüstbereich
Materialbedarfs-Listen werden im Order Manager erstellt. Diese werden, entsprechend der Produktions
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reihenfolge, automatisch an den ASM Material Manager übermittelt. Die Auslagerung wird mit dem ASM
Material Manager durchgeführt.
▪ Es wird nur Material ausgelagert, welches sich noch nicht im Vorrüstbereich oder an der jeweiligen
Linie befindet.
▪ Es wird nur Material eingelagert, welches laut Produktionsplan nicht mehr benötigt wird.
Reduzierung der Vorrüst-Aufwände durch Materialwiederverwendung
Materialwiederverwendung im Vorrüstbereich reduziert den Rüstaufwand erheblich. Für jedes wieder
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verwendete Material reduziert sich der Aufwand im Vorrüstbereich, sowie im Lager.
Effiziente Benutzerführung durch entsprechende Status-LED Anzeige an den Förderern
SIPLACE Material Setup Assistant zeigt die wichtigsten Informationen für den Bediener an den Status-
LEDs der Förderer an.
Weniger geöffnetes und rückgeliefertes Material im Lager
Durch die Materialwiederverwendung verbleibt häufig benutztes Material in den Vorrüstbereichen der Li
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nien. Dadurch wird die Anzahl von bereits geöffnetem Material im Lager reduziert.

Einführung
Funktionale Einschränkungen
16 ASM Material Setup Assistant 2.3 (R17-1) ASM Material Setup Assistant 2.3
Automatische Synchronisation des Produktionsplanes und Überwachung des Produktionsfort
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schrittes durch Order Manager
SIPLACE Material Setup Assistant verteilt automatisch Informationen zum Produktionsplan in folgende
Bereiche Ihrer Fertigung:
▪ Produktion/Linie
– Aktualisierung der Produktionspläne in der SIPLACE Line Control GUI an den Linien.
▪ Vorrüstbereich
– Reihenfolge der vorzubereitenden Rüstungen in ASM Setup Center GUI sowie Ermittlung und
Anzeige des Material-Wiederverwendungsstatus im Active Feeder Pool.
▪ Lager
– Erzeugung der Materialbedarfslisten im ASM Material Manager für das Lager.
Somit muss der Fertigungsplaner den Produktionsplan nicht mehr manuell an die verschiedenen Pro
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zessschritte kommunizieren. Der Fertigungsplaner kann den Fortschritt des Produktionsplanes mit Hilfe
von Gantt-Diagrammen im Order Manager überwachen.
1.5
1.5 Funktionale Einschränkungen
Funktionale Einschränkungen
Generell
Folgendes wird in SIPLACE Material Setup Assistant 2.3 nicht, oder nur eingeschränkt unterstützt:
▪ Materialwiederverwendung ist mit S-Förderer Typen eingeschränkt möglich. (Siehe "8 Gemischter
Betrieb von S-Förderern und X- Förderern an einer Linie" [ ➙ 123])
▪ Umrüstung mit fließendem Fördererwechsel an der Linie (Floating Setup)
Mit ASM Material Manager für MSA
Folgende Schritte im Arbeitsablauf werden in SIPLACE Material Setup Assistant 2.3 in Verbindung mit
ASM Material Manager für MSA NICHT unterstützt.
▪ ASM Material Manager für MSA erstellt keine Materialbedarfslisten.
▪ Material kann mit ASM Material Manager für MSA NICHTausgelagert werden.
▪ Kein Nachbestellen von Nachfüllmaterial über den ASM Material Manager für MSA möglich.
▪ Material kann mit ASM Material Manager für MSA NICHTeingelagert werden.
HINWEIS
Nur mit ASM Material Manager - Vollversion
Materialbedarfslisten können nur mit der ASM Material Manager- Vollversion erzeugt werden.
HINWEIS
Einsatz von mehrspurigen Förderern
Förderer mit mehr als einer Spur (z. B. der SIPLACE SmartFeeder 2x8 mm X) werden für den
Einsatz bei flexiblen Familienrüstungen nicht empfohlen. Bei Festrüstungen und konstanten Ti
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schen sind diese Förderer jedoch zu empfehlen.