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2 Betriebssicherheit Betriebsanlei tung SIPLACE SX1/SX2 Edition V 2 und V3 2.5 Sicherheitshinweise zum Betr ieb der Bestückautomaten SX1/SX 2 Ab Softwareversion SR.713.1 Ausgabe 12/2020 68 2.5 Sicherheit shinweise zum Be…

Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2 Edition V2 und V3 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.713.1 Ausgabe 12/2020 2.4 Sicherheitshinweise zum Transport des Bestückautomaten
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2.4 Sicherheitshinweise zum Transport des Bestückauto-
maten
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Verwenden Sie zum Transport des Bestückautomaten einen Gabelstapler mit folgender Spezifi-
kation:
Gabellänge min. 1800 mm
Tragkraft min. 6000 kg
Lichte Gabelweite min. 350 mm
2
2
WARNUNG
Kippgefahr!
Wird die geforderte Spezifikation für den Gabelstapler nicht eingehalten, besteht Kippge-
fahr.
Verwenden Sie zum Transport nur den spezifizierten Gabelstapler.
Der sachgemäße Transport des Bestückautomaten ist in Kapitel 4
, Abschnitt 4.1, Seite
183
beschrieben.

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE SX1/SX2 Edition V2 und V3
2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb der Bestückautomaten SX1/SX2 Ab Softwareversion SR.713.1 Ausgabe 12/2020
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2.5 Sicherheitshinweise zum Betrieb der Bestückauto-
maten SX1/SX2
2.5.1 Sicherheitshinweise zum Schließen der Schutzhauben
Um jegliches Verletzungsrisiko beim Schließen der Schutzhauben am Bestückautomaten auszu-
schließen, hat der Betreiber das Personal anzuhalten, die Schutzhauben gemäß nachfolgender
Anleitung zu bedienen.
2
2
Abb. 2.5 - 1 Sicherheitshinweise zum Schließen der Schutzhauben
(1) Griffstange
Fassen Sie zum Öffnen bzw. Schließen der Schutzhauben diese grundsätzlich an der Griff-
stange.
Greifen Sie beim Schließen nicht in den Spalt zwischen Schutzhaube und Maschinenverklei-
dung.
Achten Sie darauf, das beim Schließen der Schutzhaube der Schwenkbereich frei ist und
keine weitere Person verletzt werden kann.
VORSICHT
Quetschgefahr für Hände!
Bei unsachgemäßem Schließen der Schutzhauben besteht Quetschgefahr für die
Hände.
Schließen Sie die Schutzhauben sachgemäß.
(1)

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2.5.2 Sicherheitshinweis zum manuellen Einlegen der Leiterplatte
i 2
Schieben Sie gem. dem Warnhinheis die Leiterplatte ca. 5 cm in das Eingabeband ein.
Starten Sie das Einfahren der Leiterplatte mit der Funktion LP-Einfahren an der SR GUI.
2.5.3 Sicherheitshinweise für die Verarbeitung von Kondensatoren
Die Verarbeitung von Kondensatoren auf Metallpulver-Basis (z.B. Tantal) birgt bei deren Verarbei-
tung Risiken. Das Risiko besteht darin, dass
– bei einer Zerstörung dieser Bauelemente plötzlich eine exotherme Reaktion, d.h. Hitzeent-
wicklung, stattfindet. Diese Hitzeentwicklung kann, abhängig von den Kapazitätswerten und
unter ungünstigsten Bedingungen in der Umgebung, Schaden verursachen.
– dieser Effekt grundsätzlich beim Zerschneiden solcher Bauelemente auftreten kann.
Zur Klärung, inwieweit die von Ihnen verarbeiteten Bauelemente davon betroffen sind, wenden
Sie sich bitte an Ihre Lieferanten.
Das vorgenannte Risiko kann in extrem seltenen Fällen auch im Schneidgerät der SIPLACE-Ma-
schinen auftreten und im Extremfall zu einem Schwelbrand im Gurtabfall führen.
Ungünstige Bedingungen sind unter anderem:
(1) Verbleiben der Bauelemente im Gurt bei der Überprüfung des eingestellten Taktes (bei dieser
Überprüfung kann das Zuführmodul ohne Entnahme der Bauelemente durch den Bediener
weitergetaktet werden).
(2) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, z.B. bei Deckfolienriss
(3) Verbleiben der Bauelemente im Gurt, wenn Bauelemente beziehungsweise Gurte nicht der
Spezifikation entsprechen und dadurch eine hohe Abholfehlerrate verursachen.
WARNUNG
Verletzungsgefahr der Hände!
Bei manuellen Einlegen der Leiterplatte in das Eingabeband können die Hände vom
losfahrenden Portal durch ungehinderten Eingriff in den Verfahrbereich des Portals
erfasst und verletzt werden.
Legen Sie keine Leiterplatte in für die Produktion freigegebenen Maschinen bzw. Be-
stücklinien manuell ein.
Legen Sie die Leiterplatte nur in der Installationsphase des Bestückautomaten (Ka-
librierung des Bestückautomaten, Testbestückungen, etc.) manuell ein.
Nur qualifiziertes Personal darf die Leiterplatte manuell einlegen.
Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass das Eingabe- und Ausgabeband so ab-
gedeckt ist, dass ein Eingriff mit Hand und Arm ausgeschlossen ist. Auch vor- und
nachgelagerte Module (Siebdrucker, Transportbänder, Inspektionssysteme, Ofen,
etc.) müssen dieser Anforderung genügen.