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C&P20A Referenzlauf C&P20A-Kopf Festste llung der Vakuumwerte und Grenzwerte 237 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE Festste llung der Vakuumwer te und Grenzwerte 7.3.7 Feststellung der Va kuumwerte und Gre…

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C&P20A
Höhenreferenzlauf Referenzlauf C&P20A-Kopf
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 236
Ablauf Höhenreferenzlauf
7.3.6.1 Ablauf Höhenreferenzlauf
Flussdiagramm Höhenreferenzlauf
C&P20A
Referenzlauf C&P20A-Kopf Feststellung der Vakuumwerte und Grenzwerte
237 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
Feststellung der Vakuumwer te und Grenzwerte
7.3.7 Feststellung der Vakuumwerte und Grenzwerte
Messung und Berechnung der Vakuumwerte bei der Referenzfahrt
Zwei Vakuummessungen werden beim Höhenreferenzlauf durchgeführt: die erste Messung bei
offenem, die zweite bei geschlossenem Zustand an der Pipettenspitze.
Der Wert bei geschlossenem Segment hängt nicht mehr vom Umgebungsdruck ab, sondern wird
durch das Druckregelventil eingestellt. Ein Einfluss auf die Vakuummesswerte ist durch den
Pipettensitz (Pipettenabholfehler) und die Qualität (Verschmutzung/Beschädigung) der
Pipettenspitze gegeben.
Der Wert bei offenem Druckregelventil hängt von der Pipettengröße und deren Zustand ab. Je
kleiner die Pipette, um so größer der Wert bei offenem Ventil. Dieser ist pipettenspezifisch vom
SIPLACE Pro-Rechner vorgegeben. Auch eine verunreinigte oder blockierte Pipette wird jedoch
einen hohen Wert ergeben.
Der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Pipetten ist als Minimumwert durch das
Programmiersystem vorbestimmt. Dieser Wert ist für alle Pipettentypen unterschiedlich. z. B.
120 mbar für 1004, 1014...-er Pipetten. Können diese Werte nicht erreicht werden, erscheint die
Fehlermeldung "Vakuumdifferenz offen-geschlossen zu gering".
Die Schwelle für die Bauteileakzeptanz wird zu diesem Zeitpunkt festgelegt. Angenommene
Messwerte einer 1004 Pipette: bei offener Pipette ein Wert von 660 und bei geschlossener Pipette
ein Wert von 852 mbar. Die Berechnung wird wie folgt durchgeführt:
Vakuumabstand = (852 (geschlossen) - 660 (offen) = 192 mbar.
Das ist größer als der im Parametersatz geforderte Vakuumabstand des Pipettentyps von 120 mbar.
Das offene Vakuum ist mit 660 mbar wesentlich höher als die geforderten 250 mbar.
C&P20A
Messung Z-Achsenpositionen für die BE-Erkennung durch den BE-Sensor Abhol- und Bestückzyklus am C&P20A
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 238
Messung Z-Achsenpositionen für die BE-Erkennung durch den BE-Sensor
7.3.8 Messung Z-Achsenpositionen für die BE-Erkennung durch den BE-Sensor
Während die Z-Achse nach unten fährt, unterbricht die Pipette den Laserstrahl des BE-Sensors. In
diesem Moment wird die Achsposition ausgelesen und später zur Berechnung der BE-Höhe und BE-
Anwesenheit benutzt. Bei der Aufwärtsbewegung der Z-Achse wird der unterbrochene Laserstrahl frei
und die Achsposition nochmals ausgelesen. So kann die BE-Anwesenheit im Bestückprozess durch die
programmierte BE-Höhe (SIPLACE Pro) und der ermittelten Pipettenlänge während des
Höhenreferenzlaufs über den Positionszähler der Z-Achse berechnet werden.
Abhol- und Bestü ckzyklus am C&P20A
7.4 Abhol- und Bestückzyklus am C&P20A
Arbeitspositionen am Bestückkopf
7.4.1 Arbeitspositionen am Bestückkopf
Messung der Pipettenlänge für die
Bauelementeerkennung während des Referenzlaufs
Legende
1. BE-Sensor
2. Pipette
3. Empfänger
4. Sender
Der BE-Sensor ermittelt während des
Höhenreferenzlaufs die Z-Achsenositionen jedes
einzelnen Segments für die An- bzw. Abwesenheit von
Bauelementen in der Bestück-/Abholposition. Während
des Bestückprozesses kann der BE-Sensor auch
verschmutzte Pipetten erkennen.
Arbeitspositionen am Bestückkopf
Legende
1. Optische Zentrierung (BE-Kamera)
2. Vakuummessung Haltekreis
3. Vakuummessung Bestückkreis
4. Abhol- / Bestückstation und Abwurfposition
5. Position BE-Sensor
6. Arbeitsrichtung