00196043-05 - SG X und X4I FSE_de.pdf - 第291页

Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP) Übersicht Teileübersicht 291 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE Funktio nsweise d es DP-Antriebs Funktionsweise des DP-Antriebs Funktionsweise des Messsystems Das Messsystem be…

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Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP)
Teileübersicht Übersicht
Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE 290
Energieü bertragung
Energieübertragung
Die Energieübertragung geschieht mit Hilfe eines geteilten Transformators. Die eine Hälfte befindet
sich auf der hinteren Abdeckung des CPP Kopfes (Stator), die andere (Rotor) ist an der Ventilinsel
befestigt.
Auf beiden Transformatorhälften befinden sich Spulen. Eine elektrische Wechselspannung auf der
Stator-Seite induziert ein magnetisches Feld in den Transformatorkern, das wiederum auf der Rotor-
Seite eine elektrische Wechselspannung erzeugt. Diese wird zur Energieversorgung der SCS und
Steuerung der DP-Antriebe verwendet.
Es wird eine Spannung von 24V übertragen.
DP-Antrieb
8.2.7.13 DP-Antrieb
Der DP-Antrieb hat die Aufgabe die Pipette in die richtige Abhollage und das Bauelement in die
richtige Bestücklage zu drehen.
Durch die Motorwelle des DP-Antriebs werden das Vakuum und die Blasluft an der Pipette
bereitgestellt.
Im Servicefall kann der komplette DP-Antrieb sowie die Linearführung getauscht werden.
Legende
1. Rotor
2. Stator
3. Spule (sekundäre Seite)
4. Spule (primäre Seite)
5. Geteilter Transformatorkern aus Ferrit
Legende
1. Der Stecker wird an der Regeleinheit der SCS
gesteckt und verschraubt.
2. Motor
3. Anschraubfläche für die Linearführung
4. Vakuumanschluss
5. Messsystem
Auflösung: 278 digit pro Grad bzw.
100.000 digit pro Umdrehung
6. Kamera-Hintergrund (schwarz) DP-Antrieb
7. Pipettenschnittstelle
Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP)
Übersicht Teileübersicht
291 Student Guide SIPLACE X-Serie und X4I FSE
Funktionsweise d es DP-Antriebs
Funktionsweise des DP-Antriebs
Funktionsweise des Messsystems
Das Messsystem besteht aus eine Glasscheibe mit Inkrementen. Diese Glasscheibe ist fest mit der
Motorwelle verbunden.
Die Leseeinheit wertet die Inkremente aus vervielfacht und digitalisiert diese. Dieser Positions-Ist-Wert
wird vom Regelkreis ständig mit dem vorgegebenen Sollwert verglichen.
Lichtschranke unten
Jeder DP-Antrieb besitzt seinen eigenen LS_unten-Sensor. Dieser Sensor liefert beim Einfedern der
Z-Achse ein Signal an die Achskarte bzw. HCU. Das Signal der LS_unten ist direkt mit dem Messsignal
des Inkrementalgebers der Z-Achse gekoppelt.
Legende
1. Lichtschranke unten
2. Messsystem
3. Einfederweg zum Betätigen der Lichtschranke unten
Funktionsweise des DP-Antriebs
Die DP-Antriebe werden von der SCS-Platine
entsprechend den Zählimpulsen und den Sollwerten (für
Abholwinkel, Bestückwinkel und Korrekturwinkel nach
Vision) gesteuert.
Die Rückmeldung über die Position des DC-Motors wird
über ein inkrementelles Messsystem überwacht.
Collect-, Pick- und Place-Kopf (CPP)
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Sternmot or
8.2.7.14 Sternmotor
Funktionsweise des Sternmotors
Funktionsweise des Sternmotors
Der Sternmotor ist ein bürstenloser 3-Phasen-Servomotor mit Sinus-Kommutierung.
Zur Kommutierung sowie zur Erkennung des Drehwinkels wird ein optisches Messsystem
verwendet. Dieses liefert die Spursignale A, B und den Nullimpuls. Auf dem Inkremental-
Messsystem befinden sich 3600 Striche und eine Referenzmarke. Bei einer Vervielfachung von 25
ergibt sich für 1 Digit = 0.004° bzw. 250 Digit = 1°.
Der Motor wird mit Hilfe der Spursignale geregelt. Die Ist-Werte der Position werden auf der
Reglerbaugruppe der HCU (A364) ausgewertet. Zur Leistungsverstärkung dient das Power-Modul
der HCU (Servokarte), welche von der Achskarte mit zwei Phasenströmen versorgt wird. Die dritte
Phase wird rechnerisch ermittelt.
An der Zuleitung des Sternmotors, befindet sich eine Platine mit einem EEprom, in dem folgende
Daten gespeichert werden:
Fertigungsdaten (Hersteller, Seriennummer, ...)
Betriebsdaten (Fehler, Fahrzyklen, ...)
Maschinendaten (Motordaten, Verfahrprofile, Nullpunktkorrektur, max. und min. Position)
Legende
1. Stator Sternmotor
2. Rotor Sternmotor
Schnittstelle zur Befestigung des Sternträgers.
3. Inkrementales Messsystem
4. Leseeinheit inkrementales Messsystem
Der Sternmotor ist ein Servomotor, wobei die Spule
um den Stator (1) gewickelt ist und die Magnete vom
Rotor (2) aufgenommen werden.
Der Vorteil eines Torque-Motors ist eine sehr
schnelle Reaktionszeit bei einem geringem Hub (30°
Schritte). Der Motor arbeitet kontaktlos, d. h. es gibt
keinen Verschleiß.
Das Kopfgehäuse dient gleichzeitig als
Motorgehäuse.
Der Sternmotor ist kein Ersatzteil und kann nicht
getauscht werden.