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2.1.2 Eigenschaften des Fabrikaufbaus bearbeiten
Ab der Material Manager Version 2.4 wird der Fabrikaufbau nicht mehr in der Bedienoberfläche des
Material Managers modelliert, sondern ausschließlich über das ASM Studio im OIB-Modul
FactoryExplorer.
Um ASM Studio zu starten, doppelklicken Sie auf das ASM Studio-Symbol auf Ihrem
Desktop bzw. ab Windows 8 auf die entsprechende Kachel.
Das Home-Fenster von ASM Studio wird angezeigt.
Klicken Sie auf Factory Explorer.
Das Hauptfenster des Factory Explorers wird angezeigt.

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1. Klicken Sie in der Menüzeile auf Zentrale Einstellungen.
Das Hauptfenster zum Editieren von Objekteigenschaften wird angezeigt.
2. Wählen Sie im Bereich Anwendungseinstellungen die Anwendung ASM Material Manager und
hier weiter einen der beiden Einträge Vererbbare Fabrikaufbaueinstellungen oder
Nichtvererbbare Fabrikaufbaueinstellungen.
3. Im Bereich Fabrikaufbau sehen Sie in der Baumstruktur eine Nachbildung Ihrer
Produktionsumgebung im Material Manager, wie sie aktuell definiert ist. Eine allgemeine
Beschreibung der Struktur finden Sie in Abschnitt Fabrikaufbau auf Seite 16.
Im Anzeigebereich in der Mitte des Dialogs sehen Sie die aktuellen Eigenschaften des Objekts, das
Sie in der Baumstruktur ausgewählt haben. Die Eigenschaften können im angezeigten Dialog editiert
werden.
Eigenschaften eines Objekts ändern
1. Wählen Sie im Bereich Fabrikaufbau das Objekt, dessen Eigenschaften Sie ändern möchten.
Auf der rechten Seite des Dialogs werden die aktuellen Eigenschaften des ausgewählten Objekts
angezeigt.
2. Ändern Sie die Eigenschaften des ausgewählten Objekts.
Die Änderungen werden sofort gültig und müssen nicht explizit gespeichert werden.
Hinweis
Hilfetexte und Tooltips
Am rechten Rand des Dialogs werden allgemeine Informationen zum ausgewählten Objekt
sowie Beschreibungen der einzelnen Datenfelder und Optionen angezeigt.
Diese Informationen erhalten Sie auch als Tooltip, wenn Sie die Maus auf einem angezeigten
Datenfeld oder einer Optionen positionieren.

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Hinweis
Wichtige zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie beim Bearbeiten des Fabrikaufbaus auch die Hinweise in den folgenden
Abschnitten.
2.1.2.1 Nameskonventionen für Storage Units
Hinweis
Namenskonventionen
Beachten Sie bei der Vergabe der einzelnen Bezeichnungen, dass die Storage Units beim
Einlagern in alphanumerischer Reihenfolge abgearbeitet werden.
Hinweis
Beim Abrüsten werden die Materialien automatisch auf den in alphanumerischer Reihenfolge
ersten Lagerplatz einer Storage Zone gebucht. Deshalb wäre es hilfreich, den Lagerplatz
(Storage Unit) für den "Rücktransport" von Materialien entsprechend zu benennen, z.B. 00_
TRANSITION.
2.1.2.2 Hinweise zum Erstellen der Storage Zones
Hinweis
PickingPlace definieren
Für jede Storage Zone muss genau eine Storage Unit vom Typ PickingPlace definiert
werden.
Der PickingPlace ist ein virtueller Lagerort, auf den Materialien gebucht werden, wenn sie in
Bewegung sind, z.B. wenn sie auf einem Wagen oder in einer Kiste von einem Lager zur
Linie oder von der Linie wieder zurück ins Lager transportiert werden.
Ausnahme:
Externe Lager enthalten im Fabrikaufbau keine untergeordneten Lagerorte, also auch keinen
PickingPlace.
Hinweis
Zulieferlager und Nachbezugslager
Zulieferlager werden für das Auslagern von Rüstungen und Aufträgen für eine Linie
verwendet. Aus Nachbezugslagern wird der Bedarf der Linie während der Produktion
bezogen. In der Regel sind Zulieferlager und Nachbezugslager identisch.
Beim Verwenden des Material Setup Assistants (MSA) ist das Lager immer zweistufig
aufgebaut, deshalb müssen im Material Manager dafür zwei verschiedene Storage
Zones angelegt werden.
Ein Lager dient als Zulieferlager für die Linie. In diesem Lager befindet sich das vom
MSA für die Wiederverwendung vorgesehene Material.
Im zweiten Lager liegt der Rest des Materials. Materialnachbezüge werden aus
diesem Lager geliefert. Material, das im Zulieferlager nicht mehr benötigt wird, wird
vom MSA in das Nachbezugslager umgebucht.