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2.1.5.8 Einschweißarbeitsplatz
Um die Verwendbarkeit eines Materials mit begrenzter Haltbarkeit (MSD Level > 1) zu verngern, kann
dieses in eine luftdichte Verpackung eingeschweißt werden.
Einen Einschweißarbeitsplatz müssen Sie als Lagerort vom Typ Storage Unit anlegen. Unter
Computername geben Sie den Namen des Rechners an, an den Sie den Scanner zum Scannen der
Gebinde-Barcodes anschließen.
Starten Sie das ASM Studio mit einem Doppelklick auf das Symbol auf Ihrem Desktop
bzw. ab Windows 8 auf die entsprechende Kachel.
Das Home-Fenster von ASM Studio wird angezeigt.
Klicken Sie auf Factory Explorer.
Das Hauptfenster des Factory Explorers wird angezeigt.
1. Klicken Sie in der Menü-Zeile auf Zentrale Einstellungen.
2. Markieren Sie in der Baumstruktur Anwendungseinstellungen - Material Manager den Eintrag
Nichtvererbbare Fabrikaufbaueinstellungen.
3. Markieren Sie in der Baumstruktur Fabrikaufbau den Lagerort, an dem Sie den
Einschweißarbeitsplatz einrichten wollen.
4. Wählen Sie im Bereich Allgemein den Typ Storage Unit.
5. Geben Sie im Bereich Arbeitsplatz unter Computername den Namen des Rechners an, den Sie
zum Scannen der Gebinde-Barcodes verwenden wollen.
Unter Etikettendruckerpfad können Sie einen Labeldrucker angegeben, der für diese Arbeitsplatz
verwendet werden soll. Ist kein Drucker angegeben, wird der als Standard definierte Drucker verwendet.
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2.1.6 IC-Programmierplatz anlegen
Ein IC-Programmierplatz ist eine Workcell innerhalb einer Produktionsline.
Den IC-Programmierplatz verwenden Sie, um ein Rohteil zu einem Produkt weiterverarbeiten, z.B. wenn
Sie auf ein leeres EPROM eine Firmware aufspielen.
Um einen IC-Programmierplatz zu definieren gehen Sie folgendermen vor:
Starten Sie das ASM Studio mit einem Doppelklick auf das Symbol auf Ihrem Desktop
bzw. ab Windows 8 auf die entsprechende Kachel.
Das Home-Fenster von ASM Studio wird angezeigt.
Klicken Sie auf Factory Explorer.
Das Hauptfenster des Factory Explorers wird angezeigt.
1. Klicken Sie in der Menü-Zeile auf Zentrale Einstellungen.
2. Markieren Sie in der Baumstruktur Anwendungseinstellungen - Material Manager den Eintrag
Nichtvererbbare Fabrikaufbaueinstellungen.
3. Legen Sie in der Baumstruktur Fabrikaufbau eine neue Productionline an.
Legen Sie in der neuen Productionline eine WorkCell an, in der Sie den IC-Programmierplatz
einrichten wollen. Markieren Sie die neue WorkCell in der Baumstruktur.
4. Geben Sie im Bereich Arbeitsplatz unter Computername den Namen des Rechners an, an den Sie
den Scanner zum Scannen der Gebinde-Barcodes anschließen wollen.
5. Aktivieren Sie im Bereich Arbeitsplatz die Option IC-Programmierplatz.
6. Unter Etikettendruckerpfad können Sie einen Labeldrucker angegeben, der r diese Arbeitsplatz
verwendet werden soll. Ist kein Drucker angegeben, wird der als Standard definierte Drucker
verwendet.
Den hier definierten IC-Programmierplatz können Sie anschließend im Dialog Materialverwaltung - IC-
Programmierung in der Auswahlliste Maschine zum Bearbeiten von Materialien auswählen.
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2.2 Stammdaten
Um Materialien mit dem Material Manager verwalten und verfolgen zu können, müssen diese zuvor dem
System in Form von Stammdaten bekannt gemacht werden. Diese Stammdaten werden nach folgender
Ordnung unterschieden:
l Materialdefinitionen
l Materialkategorien
l Materialklassen
l Hersteller
Hinweis
Unterscheidung Material / Gebinde
Gleiche Materialien können in unterschiedlichen Mengen vorkommen und von verschiedenen
Herstellern bezogen werden (z.B. ein 4,7 kOhm Widerstand).
Ein Gebinde bezeichnet eine bestimmte Identität (z.B. Rolle) eines Materials. Jedes
Gebinde hat eine eindeutige Nummer und kommt immer nur genau einmal vor.
2.2.1 Materialdefinitionen
In einer Materialdefinition werden die Attribute eines Materials hinterlegt. Eine Beschreibung des hierzu
verwendeten Dialogs finden Sie in Abschnitt Materialdefinition bearbeiten / neu anlegen (Details) auf
Seite 200.
Eine Materialdefinition besteht aus der ID (Materialnummer, interne Bezeichnung des Materials), der
Artikelnummer (Name des Bauelements in SIPLAC Pro) sowie weiteren Attributen und Vorgabewerten
für den Wareneingang.
Zu jeder Materialdefinition muss mindestens eine Angabe gemacht werden, von welchem Hersteller das
Material bezogen wird. Da das gleiche Material von unterschiedlichen Herstellern oder Lieferanten
bezogen werden kann, können jedem Material auch mehrere Hersteller zugeordnet werden. Für jeden
Hersteller werden die jeweiligen Herstellerbezeichnungen und anderen Angaben zum Material in den
Datensatz eingetragen. Diese Angaben werden benötigt, um das Material ster bei der Warenannahme
zu identifizieren.
Um die Verwendung eines Materials übersichtlicher zu gestalten, kann dieses einer oder mehreren
geeigneten Materialklassen zugeordnet werden.
Um die Beschreibung zum Anlegen einer Materialdefinition lebendiger zu gestalten, konstruieren wir eine
Situation, in der Sie ein Material von 2 verschiedenen Herstellern beziehen.
Materialdefinition anlegen
1. Wechseln Sie im Material Manager unter Stammdaten in den Dialog Materialdefinition.
2. Klicken Sie auf das Register Materialdefinition.
3. Klicken Sie auf Neues Material anlegen.
4. Geben Sie unter Materialnummer die Bezeichnung für die kaufnnische Verwendung des
Materials ein.
Wenn Sie eine bereits gespeicherte Materialdefinition bearbeiten, kann der Inhalt dieses Feldes nicht
gndert werden.