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Aufstellen und Inbetriebnahme Konfigurierung der LP-Barcodeleser 2D-LP-Barcodeleser 88 PCB Barcode LP-Barcode Ansicht Burst Mode Settings Der Cognex 2D-Leser ist ein kam erabasiertes System, das trigger gesteuert Einzelb…

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Aufstellen und Inbetriebnahme
2D-LP-Barcodeleser Konfigurierung der LP-Barcodeleser
PCB Barcode LP-Barcode 87
Ansicht Symbology Settings
Wählen Sie die Registerkarte General aus.
Wählen Sie den Algorithmus ID Max aus.
Aktivieren Sie die Codearten, die auf der Leiterplatte bzw. den Leiterplatten verwendet werden. In
den meisten Fällen wird das nur Data Matrix sein.
Es werden hier auch 1D-Codes zur Auswahl angeboten. Diese können jedoch aufgrund der Bewegung
der Leiterplatte beim Lesen und der einzelbild-basierten Funktionsweise des Lesers nur bei sehr kleinen
Codeabmessungen gelesen werden.
Wechseln Sie unter der Ansicht Light and Camera Settings in Burst Mode Settings.
HINWEIS
Falls keine Auswahl möglich ist, wurde der Leser bereits auf eine bestimmte feste Codeart pro-
grammiert (Train Code).
Wechseln Sie in diesem Fall in den Dialog Results Display und klicken Sie auf Untrain
code.
Aufstellen und Inbetriebnahme
Konfigurierung der LP-Barcodeleser 2D-LP-Barcodeleser
88 PCB Barcode LP-Barcode
Ansicht Burst Mode Settings
Der Cognex 2D-Leser ist ein kamerabasiertes System, das triggergesteuert Einzelbilder aufnimmt und
diese mittels spezieller Algorithmen nach enthaltenen Codes durchsucht.
Als Burst Mode wird die Funktion des Lesers bezeichnet, eine größere Anzahl Bilder in einem bestimm-
ten zeitlichen Abstand aufzunehmen und zu speichern. Anschließend werden die Bilder nacheinander
ausgewertet, und der erste gefundene Code wird übermittelt.
Aktivieren Sie die Option Reserve Process Monitor images for Burst Mode. Damit steht Speicher-
platz für die Aufnahme von 22 Bildern statt nur 16 zur Verfügung.
Die Funktion Transfer All Burst Images kann bei der Fehlersuche hilfreich sein. Es werden dann alle auf-
genommenen Bilder eines Burst an die Windows-SW übertragen, und nicht nur das erste Bild in dem
ein Code gelesen werden konnte. Aus Gründen der Auswertedauer und Übertragungszeit darf diese
Funktion im Normalbetrieb nicht aktiviert sein.
Wechseln Sie in die Ansicht Light and Camera Settings.
Dort können Sie die generellen notwendigen Einstellungen vornehmen, wie z.B. Trigger Delay, Be-
lichtungszeit (Exposure) und Intensität.
HINWEIS
Dieses Feld sollte nach den Einstellungen und Tests wieder deaktiviert werden.
Aufstellen und Inbetriebnahme
2D-LP-Barcodeleser Konfigurierung der LP-Barcodeleser
PCB Barcode LP-Barcode 89
Ansicht Light and Camera Settings
Stellen Sie den Trigger-Type auf Burst (external) ein.
Geben Sie unter Burst length den Wert 22 für die maximale Anzahl der Bilder an, die gemacht wer-
den sollen.
Geben Sie unter Intervall den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Bildern an.
Ein praktikabler Startwert für die Intervallzeit ist 40ms, der sinnvolle Einstellbereich liegt bei ca.
30...80ms.
Wenn sich der Code immer im mittleren oder hinteren Bereich der Leiterplatte befindet, kann der Beginn
der Bildaufnahme gegenüber dem Triggersignal ( = Einschalten des Transportbandes) mittels der Ein-
stellung Trigger delay verzögert werden, um die Bildaufnahme erst dann zu starten, wenn sich der Code
kurz vor dem Lesefenster befindet. Dadurch wird der verfügbare Bildspeicher (Burst length) gezielt für
den Bereich der Leiterplatte verwendet, in dem sich der Code befindet. So kann auch bei einer langen
Leiterplatte ein größerer Code gelesen werden, als ohne Trigger Delay möglich wäre. Der Standardwert
beträgt 200 ms.
HINWEIS
Der Leser nimmt im Burst-Modus nach Empfang des Trigger-Signals 22 Bilder (= Burst length)
mit der Bildrate 1/Intervallzeit auf. Eine größere Intervallzeit ermöglicht das Suchen des Codes
über einen größeren Bereich auf der einfahrenden Leiterplatte. Es verringert sich dabei jedoch
die Überlappung zweier aufeinander folgender Bilder, so dass nur Codes mit kleineren Abmes-
sungen gelesen werden können. Zum sicheren Lesen ist es generell erforderlich, dass der
vollständige Code in mindestens zwei Bildern enthalten ist. D.h. bei größeren Codes ist eine
größere Überlappung der Einzelbilder erforderlich, was bei konstanter Transportgeschwindig-
keit nur durch eine kleinere Intervallzeit zwischen den Einzelbildern erreicht werden kann.
Die Einstellung der Intervallzeit ist immer ein Kompromiss aus erforderlicher Scan-Länge auf
der Leiterplatte und maximal lesbarer Codegröße.