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2 Betriebssicherheit Montage- und Betriebsanleitung 2.4 Transport der Shuttle Extension Shuttle Extension Ausgabe 11/ 2018 34 2.4 Transport der Shuttle Extension Abb. 2.4 - 1 Transport der Shuttle Extension  Die Shuttle…

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Montage- und Betriebsanleitung 2 Betriebssicherheit
Shuttle Extension Ausgabe 11/2018 2.3 Sicherheit
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2.3.2.3 Funktionsbeschreibung
Stopptaster, schwarz (Pos. 1 in fig.
2.3 - 2, Seite 31 2
Dieser Taster wird verwendet, um die Shuttle Extension anzuhalten. Die elektromagnetische Ver
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riegelung wird gelöst und die obere Abdeckung kann geöffnet werden.
Starttaster, grün (Pos. 2 in Abb. 2.3 - 2, Seite 31 2
Drücken Sie den Starttaster mindestens 200 ms und bis zu maximal 1500 ms, und lassen Sie
ihn dann los. Die Shuttle Extension wird eingeschaltet und die obere Abdeckung wird verrie
-
gelt, sobald Sie den Taster loslassen.
NOT-HALT-Taster mit zwangsläufiger Verrastung (Pos. 3 in Abb. 2.3 - 2, Seite 31 2
Der NOT-HALT-Taster ist ein Taster mit rotem Knopf, der nach der Betätigung in dieser Position
eingerastet bleibt. Beim Drücken des NOT-HALT-Tasters wird der Schaltkontakt des NOT-HALT-
Schaltkreises der Shuttle Extension geöffnet und die Shuttle Extension wird angehalten. Der Mel
-
dekontakt des NOT-HALT-Tasters wird geöffnet und es wird eine Meldung in der Stationssoftware
des SIPLACE Automaten angezeigt.
Schutzschalter obere Abdeckung (Pos. 2 in Abb. 2.3 - 3, Seite 32) 2
Dieser Schalter prüft, ob die obere Abdeckung geschlossen ist. Ist sie geschlossen, sind der NOT-
HALT-Kontakt und der Meldekontakt geschlossen. Wenn die obere Abdeckung geöffnet ist, wer
-
den der NOT-HALT-Kontakt und der Meldekontakt geöffnet.
Elektromagnetische Verriegelung (Pos. 1 in Abb. 2.3 - 3, Seite 32) 2
Die elektromagnetische Verriegelung prüft, ob die obere Abdeckung geschlossen ist. Ist sie ge
-
schlossen, sind der NOT-HALT-Kontakt und der Meldekontakt geschlossen.
Wird die obere Abdeckung nach unten gezogen, verhindert die elektromagnetische Verriegelung
ein Öffnen durch den Bediener. Die elektromagnetische Verriegelung kann durch Drücken des
Stopptasters der Shuttle Extension oder durch Unterbrechung der Sicherheitsschleife, indem der
Sicherheitsschalter geöffnet wird, oder durch Drücken des NOT-HALT-Tasters deaktiviert wer
-
den.
2 Betriebssicherheit Montage- und Betriebsanleitung
2.4 Transport der Shuttle Extension Shuttle Extension Ausgabe 11/2018
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2.4 Transport der Shuttle Extension
Abb. 2.4 - 1 Transport der Shuttle Extension
Die Shuttle Extension darf nur seitlich (A) von einem Gabelstapler angehoben werden.
2.4.1 Lieferverpackung und Transportmittel
2
(A)
Verpackungsabmessungen bei Lieferung (L x B x H)
Palette 1105 mm x 905 mm x 1535 mm
Gewicht der Shuttle Extension versandfertig
Mit zwei Shuttle Extensions
170 kg
Transportmittel
Gabelstabler mit Gabellänge 700 mm
Montage- und Betriebsanleitung 2 Betriebssicherheit
Shuttle Extension Ausgabe 11/2018 2.5 EGB-Richtlinien
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2.5 EGB-Richtlinien
2.5.1 Was bedeutet EGB?
Fast alle modernen Baugruppen sind mit hochintegrierten Bausteinen bzw. Bauelementen in
MOS-Technik bestückt. Diese elektronischen Bauelemente sind technologisch bedingt sehr emp
-
findlich gegen Überspannungen und damit auch gegen elektrostatische Entladung.
Die Kurzbezeichnung für solche elektrostatisch gefährdeten Bauelementebaugruppen ist ’EGB’.
Daneben findet man häufig auch die international gebräuchliche Bezeichnung ’ESD’ (Electrostatic
Sensitive Device). Nachstehendes Symbol auf Schildern an Schränken, Baugruppenträgern oder
Verpackungen weist auf die Verwendung von elektrostatisch gefährdeten Bauelementen und da
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mit auf die Berührungsempfindlichkeit der betreffenden Baugruppen hin.
EGB können durch Spannungen und Energien zerstört werden, die weit unterhalb
der Wahrnehmungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten be
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reits dann auf, wenn ein Bauelement oder eine Baugruppe von einem nicht elektro
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statisch entladenen Menschen berührt wird. Bauelemente, die solchen
Überspannungen ausgesetzt wurden, können in den meisten Fällen nicht sofort als fehlerhaft er
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kannt werden, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellen kann.
2.5.2 Wichtige Schutzmaßnahmen gegen statische Aufladung
Die meisten Kunststoffe sind stark aufladbar und deshalb unbedingt von den gefährdeten
Bauelementen fernzuhalten!
Beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen ist auf gute Erdung von
Mensch, Arbeitsplatz und Verpackung zu achten!