CAN Bus Workshop_Version 03__ 06_2008_DE.pdf - 第217页

1 - 8 Siplace C AN T est Box 1 CAN T est Box Aus gabe 04 /2008 8 1.6 Überprüfung der Signale Power Fail, CAN Init, CAN Reset Hinweis: Die S ignale CAN Init und CAN Reset we rden tei lweise ni cht benu tzt (ma schinenabh …

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Siplace CAN Test Box
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1.5 Überprüfung der Abschlußwiderstände
Zur Vermeidung von Reflexionen in den CAN- Leitungen muss jedes Ende des CAN- Busses zwi-
schen CAN_H und CAN_L mit 120 Ohm abgeschlossen werden. Somit ergibt sich beim korrekt
abgeschlossenen CAN- Bus ein Widerstandswert von 60 Ohm. Ein zusätzlicher Abschlusswider-
stand reduziert den Gesamtwiderstand auf 40 Ohm.
Befinden sich die Widerstände nicht an den Endpunkten, ergeben sich ebenfalls Reflexionen in
den CAN- Leitungen. Die Auswirkung falscher Abschlusswiderstände siehe Abbildung in diesem
Kapitel.
Vorgehensweise: 1
Achtung: 1
Achten Sie beim Anschließen der CAN Test Box grundsätzlich auf die richtige Schalterstellung
für die Baudrate und den Schalter für den Abschlußwiderstand (Standardstellung ist OFF)
(Siehe Abb. 1.4 - 1 Punkt 2)
Hinweis:
Die Messung darf nur bei ausgeschalteter Maschine durchgeführt werden!
Achtung: 1
Anschließen der CAN Test Box: Um alle Signale an der CAN Test Box messen zu können ist es
erforderlich das CAN Test Kabel direkt an die COM Baugruppe anzuschließen, das Maschinen
CAN Bus Kabel wieder an das Test Kabel und dann die CAN Test Box anzuschließen.
Am Servicestecker liegen nicht alle Signale an!
Schließen sie die CAN Test Box an den Servicestecker (Beachten Sie die Signalbelegung am
Servicestecker!) der COM Baugruppe an.
Messen Sie an den Bananenbuchsen zwischen CAN H und CAN L mit Hilfe eines Messgerä-
tes den CAN Bus-Widerstand.
Bei korrektem CAN Bus Widerstand ergibt sich ein Wert von 60 Ohm.
Im Fehlerfall kontrollieren Sie die Widerstände.
Hinweis:
Die Positionen für die Abschlußwiderstände finden Sie im Kapitel 1.10 CAN Bus Wirkschaltpläne.
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1.6 Überprüfung der Signale Power Fail, CAN Init, CAN
Reset
Hinweis: Die Signale CAN Init und CAN Reset werden teilweise nicht benutzt (maschinenabhän-
gig), haben aber einen Spannungspegel von 5V. Das sporadische Abfallen oder ein Kurzschluß
zu anderen Signalen, kann zu logischen Fehlern im CAN- Bussystem führen (z.B. CAN- Timeout).
Die Überprüfung der Spannungspegel der Signale sollten bei Problemen mit dem CAN Bus unbe-
dingt überprüft werden.
Vorgehensweise: 1
Schließen sie die CAN Test Box an den Servicestecker (Beachten Sie die Signalbelegung am
Servicestecker!) der COM Baugruppe an.
Schalten Sie die Maschine an.
Messen Sie am mittleren Pin der BNC -buchse CAN Reset und Power Fail und Masse die
Spannung 5V DC.
Der Spannungspegel von dem Signal CAN Init kann nur am Stecker direkt überprüft werden.
Hinweis: An einigen Maschinen können die Adern für CAN Init, CAN Reset und Power fail aus
dem CAN Bus Kabel an der COM Baugruppe ausgeschnitten sein. D.h. die Überprüfung der
Spannungen kann dann am einfachsten an der RS232 Bridge im Main- und Sub-Distributor kon-
trollieren werden.
1.6.1 Hinweise zur Fehlersuche
Bei sporadischen CAN Bus Fehlern, kann auch eine Überprüfung der Signale während der Pro-
duktion der Maschine hilfreich sein.
D.h. mithilfe der CAN Test Box und einem Oszilloskop sollten die 5V Spannungen überwacht wer-
den in dem man auf diese Signale triggert.
Somit kann man sicher gehen, das keine sporadischen Spannungsabfälle auftreten und die Sig-
nale wirklich stabil sind.
Für das Signal CAN Init müsste eine provisorische Lösung zur Überprüfung, (z.B am Stecker der
RS 232 eine Ader anlöten) gefunden werden, da dieses nicht an der CAN Test Box verfügbar ist.
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1.7 Überprüfung der CAN Bus Spannungspegel
Bei den CAN- Pegel für CAN_H und CAN_ L wird zwischen rezessiven und dominanten Pegel
unterschieden. Diese zwei Pegel werden in ein TTL Pegel umgewandelt, dieses kann der CAN
Prozessor verarbeiten. Das RxD Signal ist phasenmäßig identisch mit dem CAN_L Signal.
Abb. 1.7 - 1 RxD signal
1.7.1 Überprüfung des rezessiven Pegels
Die rezessiven Pegel (Ruhepegel auf dem CAN Bus, wenn keine Datenverkehr) können statisch
mit Hilfe eines Voltmeters ermittelt werden. Während der Messung dürfen keine Telegramme ge-
sendet werden. Somit darf die Messung nur im Stillstand der Maschine durchgeführt werden.
Vorgehensweise: 1
Schließen sie die CAN Test Box an den Servicestecker (Beachten Sie die Signalbelegung am
Servicestecker!) der COM Baugruppe an.
Schalten Sie die Maschine an und warten Sie bis die Maschine hochgelaufen ist.
Messen Sie an den Bananenbuchsen zwischen CAN H und GND, bzw. zwischen CAN L und
GND die Spannungspegel mit Hilfe eines Messgerätes.
Es sollte sich ein Spannungswert von 2,5 V +/- 0,3 V für CAN_H und CAN_L ergeben.
Hinweis: Sollte ein Kurzschluss oder ein nicht korrekter Spannungspegel festgestellt werden, so
müssen schrittweise die Subsysteme vom CAN- Bus getrennt werden. Mögliche Trennungs-
punkte können den jeweiligen Stromlaufplänen entnommen werden.
1.7.2 Überprüfung des dominanten Pegels
Die dominanten Pegel CAN H und CAN L enthalten die Informationen und müssen bestimmte
Spannungspegel erreichen. Aus diesen beiden CAN - Signalen wird ein TTL Signal CAN (RxD)
gebildet, welches der CAN Prozessor interpretieren kann.
Hinweis: Für die Messung der dominanten Pegel ist ein Oszilloskop notwendig. Um eine mög-
lichst geringe Beeinflussung der CAN- Signale durch den Messaufbau zu erreichen, muss auf
möglichst kurze Messleitungen geachtet werden.
CAN_L
CAN_H
RxD
TTL Pegel
(Level)