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8.2.2 SIPLACE Glue Feeder
Ab Stations-Softwareversion 706 wird der neue SIPLACE Glue Feeder unterstützt. Hiermit können
vor dem Bestücken Klebepunkte auf ein Bauelement aufgebracht werden. Diese Klebepunkte
können vom SIPLACE Visionsystem überprüft werden.
Im Gehäuseform-Editor können die erforderlichen Klebepunkte definiert werden und es kann
festgelegt werden, ob einzelne Klebepunkte von der Inspektion durch das Visionsystem
ausgenommen werden sollen.
Im Bauelement-Editor und im Bestückpositions-Editor kann das Kleben ein- und ausgeschaltet
werden. Der Datenimport von Linienrechner-Daten übernimmt die Eigenschaft Bauelement Kleben
ein- oder ausgeschaltet.
Der SIPLACE Glue Feeder ist ein spezieller Förderer, der manuell auf eine bestimmte Spur des
Tisches fest gerüstet werden muss, die Optimierung rüstet diesen nicht automatisch.
Die Optimierung weist zu klebende Bauelemente solchen Köpfen zu, die den SIPLACE Glue
Feeder erreichen können.
8.2.3 Ersatzspuren mit Random Setup bei laufender Maschine rüsten
Ab Stations-Softwareversion 706 werden zwei zusätzliche Einstellungen für das Arbeiten mit
Random Setup angeboten: Beliebige Spur und Beliebige Spur und Ebene.
Abbildung 8-2: Einstellungen Random Setup
Die Einstellungen ermöglichen die Verwendung von Ersatzspuren innerhalb des gleichen
Stellplatzes bei laufender Maschine. Die Funktion kann nur für X-Förderer aktiviert werden
(Beliebige Spur), nur für Ebenen im MTC/WPC oder für X-Förderer und Ebenen im MTC/WPC.
● Für die Verwendung der Ersatzspuren an der Maschine ist kein neuer Download erforderlich.
● Der Bediener kann die Ersatzspuren einfach auf freien Spuren innerhalb des Stellplatzes
aufrüsten.
● Die Maschine erkennt diese Ersatzspuren automatisch und kann davon sofort abholen, falls die
Originalspur leergelaufen ist.
Siehe auch Bedienungsanleitung SIPLACE Random Setup.

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8.2.4 Arbeitskopie-Rüstung durch optimierte Rüstung bei Random Setup ersetzen
Nach dem Download des ersten Loses im Modus Random Setup, welches auf die nächste
optimierte Rüstung verweist, werden alle Lose, die auf Arbeitskopien der vorherigen optimierten
Rüstung verweisen, wieder auf die vorherige optimierte Rüstung verlinkt. Die durch den Random
Setup erzeugten Arbeitskopie-Rüstungen werden anschließend gelöscht.
Abbildung 8-3: Arbeitskopie-Rüstung ersetzen

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8.2.5 Zusätzlicher Workflow für LED-Pairing
Sie können nun einstellen, welchen Workflow Sie nutzen möchten:
● Ein Bauelement pro LED-Typ mit zusätzlichen Daten zur Helligkeitsklasse (LRX-Format) oder
● Ein Bauelement pro Helligkeitsklasse (LRX2-Format).
Abbildung 8-4: LED Pairing Workflows